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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Verfasst: So 26. Jul 2026, 19:00
von ProfDrVonUndZu
Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 17:02 Paulus war Jude, und diesem Bund verpflichtet.
Auch Paulus wurde vom Fluch des Gesetzes losgekauft und Teilhaber des Neuen Bundes. Dem alten Bund wäre er weiterhin verpflichtet, wenn er auf die Gnade verzichtet hätte.
Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 17:02 Und dass alles andere ausser seiner, des Paulus Lehre ist, sei verflucht:
Gal 1,8 Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht!
Ebenso V9

Nur hat der Ewige was anders verkündigt…
Also er macht genau das, was er am / vom Gesetz an den Pranger stellt, und dies gegen die Lehre Gottes (welche ja von Gott selbst kommt, und nicht einfach aus einer Vision des Paulus), ja selbst gegen die Lehre Jesu, nichts vom Gesetz anders zu lehren.
Welches andere Evangelium hat denn der Ewige verkündigt ? Der Fluch des Gesetzes ist doch gerade kein Evangelium, sondern der sichere Tod.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 20:23
von Otto
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 16:22
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 15:39 Ich bezog mich auf Röm 10,4. Dort wird das Gesetz personifiziert dargestellt und es erreicht sein Ziel durch Jesus. Es gibt keine "anderen Teilnehmer"…
Für Jesus ist aber der Lauf nicht vorbei. Er darf weiterhin nicht gegen das Gesetz verstoßen.
Die Antwort hat auch nichts mit Röm 10,4 zu tun. Der "Läufer", ist und bleibt dort eindeutig das Gesetz. Jesus ist das "Endziel" und kein Läufer. ;)

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 20:33
von ProfDrVonUndZu
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 20:23 Die Antwort hat auch nichts mit Röm 10,4 zu tun. Der "Läufer", ist und bleibt dort eindeutig das Gesetz. Jesus ist das "Endziel" und kein Läufer. ;)
Es ist nicht wortklauberisch, hier genau hinzusehen. Christus ist des Gesetzes Ende. Nicht Jesus. Christus ist ein Idealbild, Jesus hat es bekleidet. Das Idealbild ist älter als Jesus. Da es nur einmal erfüllt wurde, kann es leicht zu Verwechslungen kommen.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 20:57
von Otto
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 20:33
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 20:23 Die Antwort hat auch nichts mit Röm 10,4 zu tun. Der "Läufer", ist und bleibt dort eindeutig das Gesetz. Jesus ist das "Endziel" und kein Läufer. ;)
Es ist nicht wortklauberisch, hier genau hinzusehen. Christus ist des Gesetzes Ende. Nicht Jesus. Christus ist ein Idealbild, Jesus hat es bekleidet. Das Idealbild ist älter als Jesus. Da es nur einmal erfüllt wurde, kann es leicht zu Verwechslungen kommen.
Das Neue Testament trennt Jesus und Christus nicht in ein "Idealbild" und einen "Träger". Jesus IST der Christus in einer Person. Der reale Jesus Christus hat das Gesetz durch sein Leben und Sterben am Kreuz zu seiner historischen Vollendung gebracht. Römer 10,4 spricht von einer handfesten, abgeschlossenen Tatsache und nicht von einer zeitlosen Philosophie... :)

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 21:12
von Helmuth
Apropos Philosophie - ist mal ein OT-Beitrag, ja auch von mir :mrgreen:

Ihr redet aneinander vorbei nicht wissend was der andere sagen will. Würde man aufmerksamer lesen, könnte man auch erfassen und erkennen, das eigentlich beide Seiten jede für sich grundsätzlich richtig liegen, jenachdem wie die Begriffssetzung erfolgt (also doch nicht so OT).

Euer Gehabe ist aber eitel, weil ihr jeweils nur die eigene Denkrichtung gelten lässt. Und wer ihr nicht folgt, der liegt falsch. Das ist aber ein Fehlschluss, ich nenne es Besserwisserei und Werk des Fleisches. Der Besserwisser will auch dann noch dem anderen widersprechen und sich erklären, wenn der andere schon nachgegeben hat. ;)

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 21:47
von Otto
Helmuth hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 21:12 Apropos Philosophie - ist mal ein OT-Beitrag, ja auch von mir :mrgreen:

Ihr redet aneinander vorbei nicht wissend was der andere sagen will. Würde man aufmerksamer lesen, könnte man auch erfassen und erkennen, das eigentlich beide Seiten jede für sich grundsätzlich richtig liegen, jenachdem wie die Begriffssetzung erfolgt (also doch nicht so OT).

Euer Gehabe ist aber eitel, weil ihr jeweils nur die eigene Denkrichtung gelten lässt. Und wer ihr nicht folgt, der liegt falsch. Das ist aber ein Fehlschluss, ich nenne es Besserwisserei und Werk des Fleisches. Der Besserwisser will auch dann noch dem anderen widersprechen und sich erklären, wenn der andere schon nachgegeben hat. ;)
Und wie ist es bei dir? Mangelt es dir an Argumenten, dass du auf die persönliche Ebene umsteigst? :mrgreen:

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 21:58
von ProfDrVonUndZu
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 20:57 Das Neue Testament trennt Jesus und Christus nicht in ein "Idealbild" und einen "Träger". Jesus IST der Christus in einer Person. Der reale Jesus Christus hat das Gesetz durch sein Leben und Sterben am Kreuz zu seiner historischen Vollendung gebracht. Römer 10,4 spricht von einer handfesten, abgeschlossenen Tatsache und nicht von einer zeitlosen Philosophie... :)
Wenn Jesus gegen das Gesetz verstößt, hört er auf, der Christus zu sein bzw. dem Idealbild zu entsprechen. Schon die Propheten sprechen diese Warnung aus. Eine zeitlose Philosophie würde ich das nicht nennen, sondern einen zeitlosen Maßstab für die Kritierien, die der Messias eben zu erfüllen hat.
Das Gesetz ist kein Läufer, das ein Ziel erreicht. Das Gesetz gilt auch weiter für alle die, die sich auf das Gesetz berufen (Galater 5,3 ; Jakobus 2,10). Das Gesetz ist vollendet von Jesus für alle die, die sich auf die Gnade berufen.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 22:19
von Helmuth
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 21:47 Und wie ist es bei dir? Mangelt es dir an Argumenten, dass du auf die persönliche Ebene umsteigst? :mrgreen:
Wenn ich kein weiteren Argumente vorbringe, kann das der Grund sein, aber auch wenn ich etwas als nutzlos sehe. Ich habe mir erlaubt zu philosopheren bzw. analysiere ich, welcher Geister am Werk sind, wenn ich darum bitte, dass man nicht jede Theologie besprechen soll, wenn der Thread zur Klärung von Sprach und ÜS-Schwierigkeiten dienen soll.

Ich weiß, dass es menschlich ist, dass man dazu neigt übers Ziel zu gehen, aber welchen Nutzen soll es haben, wenn sich jeder funf mal wiederholt und noch dazu OT bzw. seine Steckenpferde überall hineinreitet, egal worum es geht? Das bläht nur auf und bringt keinem was. Dann hat derjenige schon eine Macke.

Oder kannst du zeigen, welche ÜS-Probleme damit vorliegen? Zwischen Ende und Endziel hingegen ergeben sich verschiedene Bedeutungen, die hier aufgezeigt wurden. Damit wäre der Punkt auch erledigt. Es kann ja trotzdem jeder von mir aus stur bei seiner Auffassung bleiben, nur befinde ich sture Haltungen ebenso nicht diskussionswürdig.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: So 26. Jul 2026, 23:10
von Otto
Helmuth hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 22:19
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 21:47 Und wie ist es bei dir? Mangelt es dir an Argumenten, dass du auf die persönliche Ebene umsteigst? :mrgreen:
Wenn ich kein weiteren Argumente vorbringe, kann das der Grund sein, aber auch wenn ich etwas als nutzlos sehe. Ich habe mir erlaubt zu philosopheren bzw. analysiere ich, welcher Geister am Werk sind, wenn ich darum bitte, dass man nicht jede Theologie besprechen soll, wenn der Thread zur Klärung von Sprach und ÜS-Schwierigkeiten dienen soll.

Ich weiß, dass es menschlich ist, dass man dazu neigt übers Ziel zu gehen, aber welchen Nutzen soll es haben, wenn sich jeder funf mal wiederholt und noch dazu OT bzw. seine Steckenpferde überall hineinreitet, egal worum es geht? Das bläht nur auf und bringt keinem was. Dann hat derjenige schon eine Macke.

Oder kannst du zeigen, welche ÜS-Probleme damit vorliegen? Zwischen Ende und Endziel hingegen ergeben sich verschiedene Bedeutungen, die hier aufgezeigt wurden. Damit wäre der Punkt auch erledigt. Es kann ja trotzdem jeder von mir aus stur bei seiner Auffassung bleiben, nur befinde ich sture Haltungen ebenso nicht diskussionswürdig.
Meines Wissens hast DU die Diskussion hierher verschoben, um über Telos hin und Telos her gegen @Zippo zu "philosophieren". Römer 10,4 und Matthäus 5,17 hast DU als Steckenpferde in die Diskussion hineingeworfen. Ich befasse mich die ganze Zeit nur mit diesen zwei Versen. Wenn das für dich OT ist, bist du der OT-Urgründer… :mrgreen:

Eine Antwort auf deine Telos-Theorie habe ich zumindest indirekt gegeben. Da sie aber nicht deinen Vorstellungen entsprach, bist du ihr ausgewichen.Du hast geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Das Wort "telos", hat kann mehrere Bedeutungen haben (ich bringe jetzt die Analyse von einer KI):
Zu Analyse Römer 10:4 hat geschrieben:
Χριστὸς γὰρ τέλος νόμου. Wörtlich: „Denn Christus [ist] τέλος des Gesetzes."
Christus ist das Ende des Gesetzes.
Christus ist das Ziel des Gesetzes.
Christus ist die Erfüllung des Gesetzes.
Christus ist die Vollendung des Gesetzes
Es ist eigentlich völlig wurscht, welche Bedeutung du für telos nimmst – das Ergebnis ist vom Sinn her genau dasselbe: Ab Jesus Christus ist die Pflicht, das Gesetz zu halten und zu befolgen (so wie es von den Juden verlangt wurde), beendet und aufgehoben.

Ein Christ ist kein Sklave des Gesetzes mehr. Und um es klarzustellen: Mit Gesetz sind nicht nur ein paar moralische Gebote gemeint, die sich auch die weltliche Justiz abgeguckt hat. Nein, mit Gesetz ist die gesamte Tora gemeint. Ich habe langsam den Verdacht, wir reden hier über völlig verschiedene Gesetzesdefinitionen.