ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 13:50Ja, dem würde ich auch zustimmen. Auch Jesus würde das im Kontext von Matthäus 12,22-32 so sehen.
Nur muss man unterscheiden zwischen Symptomunterdrückung und Ursachenbekämpfung.
Nur diesen Satz herausgenommen: mir fällt auf, er weist auf Einigkeit hin. Gott ist der Eine und in Gott sind wir eins. Manche würden das so sagen. Die Zahl 1 ist demnach eine heilige Zahl. Mit der 2 beginnt schon das Trennende, das Eine ist gespalten, Adam und Eva erkannten ihre Verschiedenheit, die Scham kam ins Spiel und der Auszug aus dem Paradies. Mit der 2 (Diabolos) ist Zweifel, Zwiespalt, Zerrissenheit in den Menschen eingezogen. Wäre Ursachenbekämpfung jetzt nicht wieder, mit dem Beelzebul Dämonen austreiben? Um den einen Dorn aus dem Fuß raus zubekommen, braucht man einen 2. Dorn?Da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.
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Wie auch immer, die Heilung geschieht durch Ein-Sicht. Das Erleben der Einsicht wird als gnädiges Schicksal empfunden. Plötzlich wird erkannt, die Einsicht wurde mir geschickt.