Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

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Johncom
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Johncom »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 5. Jun 2026, 13:50
Johncom hat geschrieben: Fr 5. Jun 2026, 03:08 Wer heilt hat Recht.
Das ist ein simpler Spruch, aber er stimmt.
Ja, dem würde ich auch zustimmen. Auch Jesus würde das im Kontext von Matthäus 12,22-32 so sehen.
Nur muss man unterscheiden zwischen Symptomunterdrückung und Ursachenbekämpfung.
Da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.
https://reformiertblog.wordpress.com/20 ... aeus-1232/
Nur diesen Satz herausgenommen: mir fällt auf, er weist auf Einigkeit hin. Gott ist der Eine und in Gott sind wir eins. Manche würden das so sagen. Die Zahl 1 ist demnach eine heilige Zahl. Mit der 2 beginnt schon das Trennende, das Eine ist gespalten, Adam und Eva erkannten ihre Verschiedenheit, die Scham kam ins Spiel und der Auszug aus dem Paradies. Mit der 2 (Diabolos) ist Zweifel, Zwiespalt, Zerrissenheit in den Menschen eingezogen. Wäre Ursachenbekämpfung jetzt nicht wieder, mit dem Beelzebul Dämonen austreiben? Um den einen Dorn aus dem Fuß raus zubekommen, braucht man einen 2. Dorn?

Wie auch immer, die Heilung geschieht durch Ein-Sicht. Das Erleben der Einsicht wird als gnädiges Schicksal empfunden. Plötzlich wird erkannt, die Einsicht wurde mir geschickt.
oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Was man sich alles einfallen lassen kann, um die gefallenen Engel weg zu erklären. :)
Der Himmel ist aber so gesehen nur die halbe Wahrheit.
Ich rede nun mal über diese Halbwahrheit, die Viele gerne leugnen. Die andere Hälfte, Gott, Jesus, den Himmel, das können Andere predigen. Und es gefällt mir. Im Gegensatz zur Finsternis.
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Spice
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Spice »

oTp hat geschrieben: So 7. Jun 2026, 20:17
Magdalena61 hat geschrieben: So 7. Jun 2026, 00:53 oTp hat viel Erfahrung mit dieser Thematik. Persönliche Angänge gegen oTp, nur, weil man dessen Erfahrungshorizont nicht teilen kann, sind unfair.
Danke, Magdalena61. Für die Rückendeckung.
Denn: ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
Als ob Magdalena61 das beurteilen könnte...
Sara Funkelstein
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Spice hat geschrieben: Mo 8. Jun 2026, 08:23
oTp hat geschrieben: So 7. Jun 2026, 20:17
Magdalena61 hat geschrieben: So 7. Jun 2026, 00:53 oTp hat viel Erfahrung mit dieser Thematik. Persönliche Angänge gegen oTp, nur, weil man dessen Erfahrungshorizont nicht teilen kann, sind unfair.
Danke, Magdalena61. Für die Rückendeckung.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: Mo 8. Jun 2026, 02:03 Nur diesen Satz herausgenommen: mir fällt auf, er weist auf Einigkeit hin. Gott ist der Eine und in Gott sind wir eins. Manche würden das so sagen. Die Zahl 1 ist demnach eine heilige Zahl. Mit der 2 beginnt schon das Trennende, das Eine ist gespalten, Adam und Eva erkannten ihre Verschiedenheit, die Scham kam ins Spiel und der Auszug aus dem Paradies. Mit der 2 (Diabolos) ist Zweifel, Zwiespalt, Zerrissenheit in den Menschen eingezogen. Wäre Ursachenbekämpfung jetzt nicht wieder, mit dem Beelzebul Dämonen austreiben? Um den einen Dorn aus dem Fuß raus zubekommen, braucht man einen 2. Dorn?
Vielleicht geht das auch mit einem zweiten Dorn, aber man braucht auf jeden Fall ein anderes (zweites) Ding, um den Dorn ordentlich rauszubekommen. Gott hat den Menschen als zwei, Mann und Frau, geschaffen. Das war also ein göttlicher Akt und kein "diabolischer". Warum soll dann das Erkennen dieser Tatsache "diabolisch" sein ? Mann und Frau sind als Gattung nicht grundverschieden aber auch nicht einfach bloße Duplikate. Sie sind zwei komplemäntere Einheiten, die eine Einheit als "ein Fleisch" (Familie) ergeben. Der Körper besteht aus vielen Organen, aber sie bilden zusammen eine Einheit. Getrennt sind sie nicht lebens- und funktionsfähig. Die Frage des Zweifels und der Spaltung betrifft nicht die Ontologie der Dinge, sondern die Wahrnehmung und gedankliche Einordnung der Dinge, die der Mensch vornimmt.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Johncom
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Johncom »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 8. Jun 2026, 13:53 Gott hat den Menschen als zwei, Mann und Frau, geschaffen. Das war also ein göttlicher Akt und kein "diabolischer". Warum soll dann das Erkennen dieser Tatsache "diabolisch" sein ?
Die Genesis ist nicht so einfach, wie man sie den Kindern erzählt.
Ich meinte den Sündenfall, das was anders wurde nach dem Genuss der "verbotenen" Frucht. Sie waren zwei, aber jetzt entzweit, nackt und aus der unschuldigen Einheit heraus gefallen. Vielleicht ist das unterscheidende Denken gemeint mit dieser Frucht, das Ego, den Intellekt gab es vorher nicht.
Die Frage des Zweifels und der Spaltung betrifft nicht die Ontologie der Dinge, sondern die Wahrnehmung und gedankliche Einordnung der Dinge, die der Mensch vornimmt.
Gibt es alternatives Wort zu Ontologie?
Zweifel, Spaltung, Entzweiung, dann Neid, alles was uns in die Vereinzelung zieht, in den Konkurrenzkampf usw .. obwohl wir tief innen alle wieder ins Paradies wollen. Der Geist, die uns hindern will, ist der Diabolos.

Thema:
Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?
In die Liebe gehen. Ins Vertrauen. Wenn das aus dem Herzen kommt, also Vertrauen und Liebe, weichen sie. Kann man das so sagen?
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Jesu Beispiel, man treibt die Dämonen mit einem Befehl aus, ist immer noch gültig und wirksam. Es ist ein Gesetz, dass Dämonen weichen müssen vor geistiger Autorität. Wird nicht gesagt, manche Dämonen flohen schon bei der Anwesenheit bestimmter Heiliger ?
Im Normalfall ist es nicht so.Durch die Anwesenheit eines bevollmächtigten Christen verrät sich kein Dämon. Aber wenn man für Jemand betet, verrät er sich im besten Fall dadurch, dass der Besessene anfängt zu schreien oder in Trance fällt. Aber es braucht den Befehl.
Als wäre der Dämon mit der Wirklichkeit des Himmels konfrontiert. Die kann er nicht ertragen und flieht in die Finsternis. So ist der Befehl eines Bevollmächtigten wirksames Gesetz, dass Dämonen gehorchen müssen. Ihnen wird sehr unwohl, und an der Reaktion des Besessenen sieht man, dass sich da ein dramatischer Kampf abspielen kann, weil der Dämon nicht gehen will. Man sieht es und sollte es dann auch als Wirklichkeit begreifen. Dass die Stimme, die aus dem Besessenen spricht, ganz fremdartig für Denjenigen ist, wird ja auch auffallen.

Jedenfalls, wie der Himmel die Gegenwart Gottes bedeutet, in der sich kein Dämon aufhalten kann, so ist es mit der Autorität und Bevollmächtigung eines Christen, Gebietet er, dann ist das in Macht und Kraft.
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oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 03:08 Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?
In die Liebe gehen. Ins Vertrauen. Wenn das aus dem Herzen kommt, also Vertrauen und Liebe, weichen sie. Kann man das so sagen?
Da sollte man sich aber nicht sicher sein, wenn die Liebe und das Vertrauen nur Teilgebiete des eigenen Geistes umfasst. Die Erfahrung ist, dass Dämonen sich auch dann einnisten können, sogar in Christen. Man könnte sagen, wenn der Christ nicht alles Gott übergeben hat. Wenn er finstere Bereiche in sich hat. Und Christen, die sich heilig und berufen fühlen, können Irrlehrer werden und ihren eigenen christlichen "Verein" gründen. Sogar mit Beteiligung angeblicher göttlicher Offenbarungen. Diese Leute werden regelrecht durch Dämonen an der Nase geführt.
Ich vermute, die Anfälligkeit für Dämonen ist auch eine Frage der geistigen Immunität eines Menschen, weshalb sie unterschiedlich gefährdet sind.
Es nimmt ja auch nicht Jeder durch Spiritismus ernsthaften Schaden, Allerdings hängt Besessenheit und Spuk ernsthaft damit zusammen.

Ein absoluter Sonderfall ist natürlich Pater Pio. Und eine unglaubliche Lebensgeschichte. Wer nicht an Dämonen glaubt, sollte seine Lebensgeschichte nicht lesen, weil er nichts begreift davon, oder im Gegenteil anfängt, zu verstehen, was er nie verstehen wollte. Die schöne heile Welt derer, die hochnäsig glauben, es gäbe keine Dämonen, könnten mit etwas Vernunft völlig ins Wanken geraten.

Der Faktor, Unangenehmen möglichst aus dem Weg zu gehen, ist ein Faktor, Dämonen leugnen zu wollen. Und nicht die wache Vernunft.
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Aslan »

oTp hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 06:02 Jesu Beispiel, man treibt die Dämonen mit einem Befehl aus, ist immer noch gültig und wirksam. Es ist ein Gesetz, dass Dämonen weichen müssen vor geistiger Autorität. Wird nicht gesagt, manche Dämonen flohen schon bei der Anwesenheit bestimmter Heiliger ?
Im Normalfall ist es nicht so.Durch die Anwesenheit eines bevollmächtigten Christen verrät sich kein Dämon. Aber wenn man für Jemand betet, verrät er sich im besten Fall dadurch, dass der Besessene anfängt zu schreien oder in Trance fällt. Aber es braucht den Befehl.
Als wäre der Dämon mit der Wirklichkeit des Himmels konfrontiert. Die kann er nicht ertragen und flieht in die Finsternis. So ist der Befehl eines Bevollmächtigten wirksames Gesetz, dass Dämonen gehorchen müssen. Ihnen wird sehr unwohl, und an der Reaktion des Besessenen sieht man, dass sich da ein dramatischer Kampf abspielen kann, weil der Dämon nicht gehen will. Man sieht es und sollte es dann auch als Wirklichkeit begreifen. Dass die Stimme, die aus dem Besessenen spricht, ganz fremdartig für Denjenigen ist, wird ja auch auffallen.

Jedenfalls, wie der Himmel die Gegenwart Gottes bedeutet, in der sich kein Dämon aufhalten kann, so ist es mit der Autorität und Bevollmächtigung eines Christen, Gebietet er, dann ist das in Macht und Kraft.
Ganz genau - so wie alles andere was dazu geschrieben hast.
Allerdings sind sich die wenigstens Christen dessen wirklich bewusst, weil das in den christlichen Kirchen und Freikirchen so gut wie gar nicht gelehrt wird - obwohl es in der Bibel steht.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 03:08 Die Genesis ist nicht so einfach, wie man sie den Kindern erzählt.
Ich meinte den Sündenfall, das was anders wurde nach dem Genuss der "verbotenen" Frucht. Sie waren zwei, aber jetzt entzweit, nackt und aus der unschuldigen Einheit heraus gefallen. Vielleicht ist das unterscheidende Denken gemeint mit dieser Frucht, das Ego, den Intellekt gab es vorher nicht.
Nach dem Sündenfall ändert sich auf jeden Fall die Wahrnehmung der Menschen. Aber nicht die Unterscheidungsfähigkeit ansich ist das Problem, denn die hatte der Mensch schon immer als Gottes Ebenbild, wie ich meine. Das Problem ist, wenn die Unterscheidungsfähigkeit nach dem strikten Prinzip Gut oder Böse, bzw. Nützlich oder Unnütz und Schädlich vorgenommen wird und nur dem Ego dient.

Johncom hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 03:08 Gibt es alternatives Wort zu Ontologie?
Im biblischen Jargon müsste man sagen, so wie die Dinge von Gott geschaffen wurden.
Johncom hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 03:08 Zweifel, Spaltung, Entzweiung, dann Neid, alles was uns in die Vereinzelung zieht, in den Konkurrenzkampf usw .. obwohl wir tief innen alle wieder ins Paradies wollen. Der Geist, die uns hindern will, ist der Diabolos.
Zustimmung.
Johncom hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 03:08 Thema:
Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?
In die Liebe gehen. Ins Vertrauen. Wenn das aus dem Herzen kommt, also Vertrauen und Liebe, weichen sie. Kann man das so sagen?
So handelt man präventiv gegen sie in Bezug auf sich selbst. Ist jemand anders betroffen, wird das schon schwieriger. Zudem wäre ich auch erst mal vorsichtiger mit einem solchen "Urteil". Und das fällt ja auf, in den Evangelien ist die Betroffeneit stets eine Fremdzuschreibung von irgendwelchen Angehörigen gegenüber anderen. Es gibt kein Beispiel, wo jemand daher kommt und sagt: "Hilfe, ich habe einen Dämon!"
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