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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 14:42
von Aslan
Helmuth hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 09:38 Ich sage, da stünde keine Pyramide mehr. Ich weiß nicht, welche Rechnungen man da immer anstellt, vermutlich gar keine, denn ich denke die wengisten verstehen wirklich was von Physik und reden zu viel aus ihrer Fantasie. Ich nehme mich dabei nicht aus.
Du meinst also, durch die Wassermengen wären die Pyramiden weggespült worden?
Und woran machst du fest, dass diese Pyramiden, - die es überall auf der Welt gibt -, nur einige hunderte Jahre nachdem Noah samt Familie wieder auf dem Land waren und Nachkommen zeugten, entstanden sein müssen. Also so mit Hammer und Meißel?

Und wenn nach deinen Angaben 1656 Jahre nach Adam bis zur Flut vergingen, könnten die Pyramiden bei einem Alter der Erde von ca. 6000 Jahre, tatsächlich ca. 4344 Jahre als sein.
Aber so wie die Pyramiden konzipiert und am Sternensystem ausgerichtet wurden, könnten die eher auf eine hochentwickelte Kultur hinweisen, die samt der Flut untergegangen ist.

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 15:11
von Magdalena61
Helmuth hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 06:48 Der Bericht ist wahr, oder er ist nicht wahr.
Ist Hiob wahr?
Der Handel Satans mit Gott?
Zehn Kinder tot, einfach so...weil Satan es wollte... um Hiob zu prüfen?

Ich sage: NEIN. Das ist keine 1:1 Dokumentation.
Das passt nicht zu Gott. Gott ist nicht pervers.
Wenn zehn Kinder umkommen, die sich nicht greulicher Sünde schuldig gemacht haben, dann durch einen Unfall oder einen Krieg... aber nicht nach dem Willen Gottes.

Hiob hat vielleicht/ wahrscheinlich gelebt. Und vielleicht hat er ja auch tatsächlich durch unglückliche Umstände seine Kinder und seinen Besitz verloren, das ist alles möglich. Das Buch Hiob ist eine ausführliche Betrachtung der Theodizeefrage unter der Voraussetzung, dass Gott allmächtig ist und im Falle Hiob zumindest "nicht gebremst" hat.

Ich glaube, dass die Texte der Bibel inspiriert sind. Das heißt: Gott wollte sie so haben, wie sie da stehen.

Für die Arche gibt es ja eine Bauanleitung. Der "Abdruck" eines Schiffes auf dem Ararat ist möglicherweise die Arche. Forschungen an dieser Stelle waren und sind schwierig, weil das eine Grenzregion ist und teilweise wohl auch militärisches Sperrgebiet. Und natürlich will der Fürst der Welt nicht, dass hier ein Beweis für die Authentizität biblischer Angaben erstellt werden kann.

Vor -zig Jahren las ich einmal ein Buch, das gehörte mir leider nicht, deshalb kann ich nicht nachsehen. Da war ein Forscher (oder ein Team, weiß ich nicht mehr) unterwegs gewesen und hatte ein Stück Holz mitgebracht, von dem er dachte, es stamme von der Arche. Er reichte eine Probe davon bei irgendeinem Institut ein, um das Alter bestimmen zu lassen und erwähnte seine Vermutung im Bezug auf die Arche.
Daraufhin erhielt er ein Ergebnis, welches das Alter viel höher datierte, also: "Nein, das kann nicht von der Arche sein".

Dann beauftragte er nochmals irgendein Labor, aber ohne die Arche zu erwähnen.
Das Ergebnis fiel dann anders aus ... etwa 4000 Jahre plus.

Die Forschungsarbeiten hatten ihn mehr als 100 000 Dollar gekostet; seine finanziellen Mittel waren erschöpft, und offenbar war es sehr schwierig, eine Genehmigung zu erhalten, am Berg Ararat zu forschen. Ich bedauere sehr, dass ich das Buch nicht besitze und mich auch nicht an den Titel erinnern kann; gelesen hatte ich es etwa Mitte der 90er Jahre.

Die in der Bibel beschriebene Sintflut halte ich für real, ebenfalls die Existenz der Arche.
Wie man die anderen Flutgeschichten einordnen muss, kann ich nicht sagen.
Es hat definitiv Überflutungen gegeben, die dem Zorn eines Gottes (oder "der Götter") über die Sündhaftigkeit des Menschen zugeschrieben wurden. Es gab auch dieses runde Schiff.

Möglicherweise ereigneten sich mehrere gewaltige Fluten mit begrenztem Ausmaß, die von anderen Völkern registriert und in Erinnerung bewahrt wurden. Oder... nach Babel, als die Völker sich trennten und sich voneinander entfernten, wurden im Laufe der Jahrtausende im Zuge der Überlieferung Details verändert... man weiß doch, dass Zeugen, die ein und denselben Vorgang beschreiben, oftmals ganz unterschiedliche Wahrnehmungen haben.

Die unterschiedlichen Bauanleitungen können auf verschiedene Ereignisse hinweisen.

Aber, was ich ebenfalls glaube: Gott will uns nicht Bauanleitungen vermitteln, an die wir zu glauben haben, sondern Inhalte: "... alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre..."

Vor der Sintflut interagierten die "Gottesöhne" mit Menschen, und die Kinder, die dabei entstanden, waren Chimären- unsterblich? Zuerst begrenzte Gott das Lebensalter der Menschen auf 120 Jahre, nach der Flut wurden sie dann wieder um einiges älter.
Es muss also gute Gründe gegeben haben, um einmal zu sortieren und dämonische Entwicklungen "abzuräumen". Ich schätze, der Fortbestand der Menschheit war durch die Landeinnahme der Mächte und Gewalten zunehmend gefährdet und die Menschen wären möglicherweise von den dämonischen Mächten so nach und nach ausgerottet worden.

Warum sollte ich der Bibel nicht glauben?

Aber ich weigere mich, mit Tunnelblick alle anderen Berichte als "nicht wahr"; als "belanglos", als "Märchen" einzustufen. Es wird schon etwas Wahres dran sein, das zeigt ja auch die genaue Bauanleitung in Keilschrift, die 2009 im British Museum in London abgegeben wurde. Interessant wäre zu erfahren, ob die Rundschiff- Geschichte eine Kopie des Echten sein soll, etwa wie Mithras... das würde aber schlicht und einfach nur beweisen, dass das Echte wahr ist... denn eine Kopie kann man nur dann erstellen, wenn es ein Original gibt.

Und jetzt noch einmal zu "vor dem ersten Tag". Der Gedanke kam mir, als ich die unten erwähnten Zahlen sah.

Was hat die Wissenschaft gefunden?
Spuren gewaltiger Wassermengen, die sie als "Sintflut" interpretiert, allerdings eben mindestens 5000-7000 v. Chr.
Woher wollen sie wissen, dass es eine Flut war? Dass es DIE Sintflut war? Das ist nicht mehr als eine Behauptung.

Wenn sie die Auswirkungen einer lang anhaltenden (sie reden ja von mehr als 30 Jahren) und massiven Wasseransammlung gefunden haben, ist das RICHTIG, aber die Schlußfolgerung ist eben falsch, da vor "es werde Licht" bereits ein Gericht Gottes stattgefunden hatte, welches die Erde in den Zustand "wüst und leer" versetzte, inklusive der Vernichtung sämtlichen Lebens, das vor "es werde Licht" auf der Erde gewesen war, was Tiere der Urzeit wie Dinosaurier mit einschließt... aber Menschen gab es in der ersten Runde, in der die Erde von Engeln verwaltet wurde, noch nicht.
LG

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 17:01
von Helmuth
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 14:42 Du meinst also, durch die Wassermengen wären die Pyramiden weggespült worden?
Ja.
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 14:42 Aber so wie die Pyramiden konzipiert und am Sternensystem ausgerichtet wurden, könnten die eher auf eine hochentwickelte Kultur hinweisen, die samt der Flut untergegangen ist.
Ich kenne deinen Wissensstand nicht, aber meiner ist laut Gym, dass die frühen Hochkulturen, wie die Ägypter und die Sumerer sich nach der Flut entwickelt haben und es war genug Zeit. Wie viel hättest du denn gerne? 1000 Jahre? 2000 Jahre? Reicht das? Den Beginn zeigt schon die Völkertafel aus 1 Mose 10.

Oder lies in 1 Mose wie Josef schon technisch versiert gewesen sein muss. Die Hebräer bauten danach für die ägyptischen Könige ganze Vorratsstädte. Ziegel und Mörtel z.B. kennt man schon seit dem Turmbau zu Babel. Man war aber schon früher nicht so primitv, wie das der Gym-Professor glaubt, der nichts von der Bibel hält.

Man muss weg von dem Modell, der Mensch war ein Neandertaler und brauchte zur seiner kulturellen Entwicklung 100.000 Jahre. Hier scheiden sich dann die Geister. Adam und Eva waren fertige Menschen wie wir heute. Das glaubt halt der Gym-Professor wieder nicht. Wäre Noah demnach noch mit Stein und Holzprügel unterwegs gewesen, hätte er wohl keine Arche bauen können. 8-)

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 17:55
von Otto
Magdalena61 hat geschrieben:Ist Hiob wahr?
Der Handel Satans mit Gott?
Zehn Kinder tot, einfach so...weil Satan es wollte... um Hiob zu prüfen?

Ich sage: NEIN. Das ist keine 1:1 Dokumentation.
Das passt nicht zu Gott. Gott ist nicht pervers.
Wenn zehn Kinder umkommen, die sich nicht greulicher Sünde schuldig gemacht haben, dann durch einen Unfall oder einen Krieg... aber nicht nach dem Willen Gottes.

Hiob hat vielleicht/ wahrscheinlich gelebt. Und vielleicht hat er ja auch tatsächlich durch unglückliche Umstände seine Kinder und seinen Besitz verloren, das ist alles möglich.
Ist Eva wahr? Ist Adam wahr? Ist Jesus war? Zweifel über Zweifel.... Und wieso soll er nicht wahr sein? Weil: „Wenn zehn Kinder umkommen, die sich nicht greulicher Sünde schuldig gemacht haben, dann durch einen Unfall oder einen Krieg... aber nicht nach dem Willen Gottes

Falsche annahmen führen immer zu falschen Deutungen. Nicht nach „Gottes Willen“ sind die Kinder gestorben sondern nach dem Willen Satans. Gott hat nur zugelassen dass Satan sein Unwesen treibt. Wenn du diese Zulassung als Beweis nimmst, dass die Geschichte unhistorisch ist, wie erklärst du dann die Realität? Gott lässt auch heute täglich zu, dass unzählige unschuldige Kinder durch Kriege und Krankheiten sterben. Seit Erschaffung Adams müssten inzwischen Millionen sein! DAS ist bittere Realität und kein Märchen.

Hiob hat nicht nur „vielleicht/ wahrscheinlich gelebt“ sondern er war eine reale Person. In Hesekiel 14,14 spricht Gott selbst und stellt Hiob auf eine Stufe mit Noah und Daniel. Gott würde in einem so ernsten Kontext über Gericht keine fiktive Märchenfigur als Maßstab wählen. Auch im Neuen Testament (Jakobus 5,11) wird Hiobs reales Ausharren als Vorbild für uns Christen genannt.

Die Informationen wie/wo/warum Hiob gelitten hat, saugte sich Jakobus nicht aus seinen Fingern sondern las er sie im Hiob Buch. Für ihn waren die Erlebnisse Hiobs 1:1 Realität… :wave:

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 18:09
von Magdalena61
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 08:33 Ich bin auch davon überzeugt, dass die Sphinx, die ja ca. 4500 € Jahre als sein soll, in die Zeit vor der Flut datiert werden müsste; sowie die Pyramiden von Gizeh.
Insofern würde ich diese Artefakte in die Zeit vor der Flut datieren. Ist natürlich Spekulation, ich weiß. Aber für mich würde es Sinn ergeben.
Die Sphinx ist aus dem Stein heraus gehauen; das muss man erst einmal hinkriegen, in diesen Dimensionen, ohne Fehler zu machen, die irreversibel gewesen wären. Die Felsen außen herum sind ja auch noch da, also kann sie die Sintflut sehr wohl "überlebt" haben, ebenfalls die Pyramiden, die wahrscheinlich auch VOR der biblischen Sintflut entstanden sind. Wenn Wasser von oben und von unten kommt, steigt es langsam. Da muss nicht unbedingt viel Strömung sein. Bauwerke werden eher durch eine Flutwelle mitgerissen und zerstört.
Von der Sphinx heißt es, sie war wiederholt vom Wüstensand verschüttet, dieser wirkte schützend gegen Erosion. Das kann vor der großen Sintflut auch der Fall gewesen sein, zumal man die Entstehungszeit nicht hundertprozentig genau datieren kann.

Dieses monumentale Standbild der Sphinx war einem heidnischen Gott gewidmet. Und die Grabmäler der Pharaonen... da nahm man ja auch an, dass ein Pharao so etwas wie ein Gott ist. Man fragt sich ja, wie Menschen so etwas ohne technische Hilfsmittel erstellen konnten; tonnenschwere Steine hauen und transportieren, vor allem nach oben! vielleicht waren da die "Riesen" tätig gewesen, die in der Bibel erwähnt werden, mit außerordentlichen Kräften.
LG

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 18:23
von Magdalena61
Otto hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 17:55 Nicht nach „Gottes Willen“ sind die Kinder gestorben sondern nach dem Willen Satans. Gott hat nur zugelassen dass Satan sein Unwesen treibt.
Ein Gott, der wie ein Zocker eben mal Menschenleben opfert, um die Gesinnung des Vaters zu prüfen?
Kannte Gott das Herz des Hiob denn nicht?

Ich habe doch geschrieben, es kann sein, dass Hiob tatsächlich gelebt hat.

Aber so, wie das Buch aufgebaut ist, denke ich: Es ist eine Rahmenerzählung, erstellt zu einem bestimmten Zweck. Da wird ein Szenario aufgebaut, um die Theodizeefrage zu erörtern und dem Leid eine Stimme zu geben.
Wenn du diese Zulassung als Beweis nimmst, dass die Geschichte unhistorisch ist, wie erklärst du dann die Realität? Gott lässt auch heute täglich zu, dass unzählige unschuldige Kinder durch Kriege und Krankheiten sterben. Seit Erschaffung Adams müssten inzwischen Millionen sein! DAS ist bittere Realität und kein Märchen.
Ja, aber wir wissen, dass Gott Krankheiten, Leid und Tod nicht WILL. Deshalb sandte er seinen Sohn: Um die Schöpfung aus dem Gefängnis des Todes zu erlösen.

Im NT entsteht nicht der Eindruck, Gott macht "gemeinsame Sache" mit Satan, sondern genau das Gegenteil. Der Sohn gab sein Leben, um dem Fürsten der Welt die Macht zu nehmen. Satan und Gott sind Feinde, nicht Freunde.

Adam und Eva?
Schwierig.
Adam kann auch "Menschheit" bedeuten. Ich nehme die Schrift so, wie sie ist.
Das sind geistliche Botschaften, die Genesis will nicht unbedingt historisch genau sein. Wo ist der Garten Eden heute? Wo sind die Cherubim, die den Eingang bewachen sollen? Wurden eventuell im Irakkrieg himmlische Cherubim von amerikanischen Bomben getroffen?

Gleichzeitig stelle ich die Wahrheit und die Zuverlässigkeit der Bibel nicht in Frage.

Dass Jesus auf Erden gelebt hat, bezeugen auch außerbiblische Quellen.

:) Jetzt gibt's wahrscheinlich demnächst einen Rüffel vom TE, weil wir zu ausführlich werden. Aber: Wir sind immer noch bei der Arche, die für die Menschen, die Gott gehorchten und sie in Anspruch nahmen, zum Lebensretter wurde.
LG

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Di 25. Aug 2026, 23:09
von Helmuth
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 15:11 Ist Hiob wahr?
Mit Verlaub, ich möchte das in dem Thread nicht besprechen, auch wenn du insisiterst. Das wurde schon ausführlich an mehreren Stellen abgehandelt. Bei echtem Interesse kann man hier fortsetzen: viewtopic.php?p=280718#p280718

Anm.: Ich verfolgte damals (2018) sogar noch den Gedanken der Inspiration, den ich nunmehr verwerfe. Das zeigt, ich halte nicht starr an Auffassungen fest, ich entwickle sie auch weiter, so wie mich der Geist leitet.
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 15:11 Die in der Bibel beschriebene Sintflut halte ich für real, ebenfalls die Existenz der Arche.
Ich glaube das auch. Damit werden mir theologische Modelle Blunz'n, denn der Text ist für mich selbsterklärend. Ich sehe es mehr mit Sorge, wenn sich Christen durch Theologie indoktrinieren lassen und eigenständiges Denken aufgeben.
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 15:11 Aber, was ich ebenfalls glaube: Gott will uns nicht Bauanleitungen vermitteln, an die wir zu glauben haben, sondern Inhalte: "... alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre..."
Der ist in dem Fall durch Jesus für mich abgehakt. Man braucht dann gar nichts anderes mehr erforschen, Ja man kann forschen zur Vertiefung seines Wissens, aber entscheidend bleibt dabei sich an dem zu orientieren, was Jesus zu Noah und der Flut sagt:
Lukas 17:26-27 hat geschrieben: Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Sohnes des Menschen sein: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Flut kam und brachte alle um.
Das ist dazu das konkrete Wort der Schrift, nützlich zur Lehre, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt. (2. Tim 3,17). Wir werden davor gewarnt ein oberflächliches Leben zu führen, essen, trinken, heiraten, einem Beruf nachgehen, Geld verdienen, was alles nicht unwichtig ist, aber etwas hat höhere Priorität: Wir müssen gerettet werden, so wie Noah gerettet werden musste.

Damit haben wir unseren relevanten Inhalt, wie du sagst.
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 15:11 Vor der Sintflut interagierten die "Gottesöhne" mit Menschen, und die Kinder, die dabei entstanden, waren Chimären- unsterblich?
Die Historizität sehen wir gleich, es war ein reales Geschehen, aber die „bnej elohim“ sind für mich die Menschen in führender Stellung. Ich deute sie als die damaligen Oberhäupter, deren Namen z.B. in 1 Mose 5 gelistet sind. Diese haben ihre Stellung missbraucht und Unzucht und Unmoral überstiegen das Ausmaß der Geduld Gottes, sodass er das Gericht über die Menschen gebracht hatte.

Was bitte aber soll diese aberwitzige Deutung, Engel, die doch geschlechstlos sind, haben Sex mit irdischen jugen Mädchen und daraus entstehen sogar neue Spezies!? Welche Filme sehe wir da? Ist es die Bibel oder Raumschiff Enterprise? 8-)
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 15:11 Aber ich weigere mich, mit Tunnelblick alle anderen Berichte als "nicht wahr"; als "belanglos", als "Märchen" einzustufen.
Gut, dass du dein eigenständiges Denken nicht aufgibst, das tun wir auch gleich. Ich sage, solche Berichte sind dennoch irrelevant. Also gesetzt den Fall es wäre daran etwas sogar historisch, überprüfen könnte es ohnehin keiner, nur gesetzt den Fall, es wäre so, dann transportieren sie für uns deswegen keine relevanten Glaubensinhalte, d.h. diese Schriften sind für uns nicht nützlich gem. 2. Tim. 3:17. Wir sind wieder bei Inhalt.

Vergleichen wir das mit Julius Caesar. Seine Person ist de facto eine historische Realität und eine Menge Dinge, was sein Leben und seine Werke betrifft, sind wahr. Er ist also kein Märchen. Nur ist das für meinen Glauben irrelevant, oder bestenfalls zweitrangig.

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 00:45
von Magdalena61
Helmuth hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 23:09 Was bitte aber soll diese aberwitzige Deutung, Engel, die doch geschlechstlos sind, haben Sex mit irdischen jugen Mädchen und daraus entstehen sogar neue Spezies!? Welche Filme sehe wir da? Ist es die Bibel oder Raumschiff Enterprise? 8-)
Welche Bibel lesen wir denn da? Fehlen bei deiner einige Seiten?

Die beiden Engel, die nach Sodom gingen, zu Lot, wurden von der Menge als "Männer" erkannt und bezeichnet.
https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose19%2C4-5

Engel können eine menschliche Gestalt annehmen.

Gottessöhne sind (nur) Menschen? Dann ist 1. Mose 6 aber etwas exotisch geschrieben; "Denn als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen"... so, wie es da steht, kann man schon annehmen, dass die "Gottessöhne" keine Menschen waren... wie können denn Menschen mit dem Satan zusammen "vor den HERRN treten"? Hiob 1,6

Als der HERR die Erde gründete, waren die Gottessöhne schon da. Hiob 38

Hebr. 13,2 Da laufen also hin und wieder Engel auf der Erde herum, die wir nicht als solche erkennen, weil sie aussehen wie Menschen und sich auch so verhalten.

Söhne Gottes scheint mir plausibel.

Wo in der Bibel steht eigentlich, dass Engel geschlechtslos sind?
Diese haben ihre Stellung missbraucht und Unzucht und Unmoral überstiegen das Ausmaß der Geduld Gottes, sodass er das Gericht über die Menschen gebracht hatte.
Das kommt wahrscheinlich/ vielleicht noch dazu zum Sündenregister. Machtmißbrauch durch Menschen.
Aber wenn mit den Gottessöhnen Menschen aus Fleisch und Blut gemeint sind, dann müsste der Autor ja nicht extra betonen, dass "die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen". Das klingt schon nach "Alien trifft Menschenfrau".
LG

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Verfasst: Mi 26. Aug 2026, 01:01
von Helmuth
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 18:23 :) Jetzt gibt's wahrscheinlich demnächst einen Rüffel vom TE, weil wir zu ausführlich werden.
Nun, ihr verdientet es, weil ihr immer dieselben Steckenpferde in jedes Thema hineinreitet, die doch nichts zum Thema beitragen. :mrgreen:
Ein gewisses Maß ist schon ok, aber Penetranz kann auch kontraproduktiv werden.

Dann geht es vielen darum, nur ihren persönlichen Standpunkt zu verdeutlichen ohne Rücksicht auf wichtigere Dinge. Das halte ich für eine Form des Egoismus und bringt für die Diskussion nichts, bei der es um das Gemeinsame geht.
Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 18:23 Aber: Wir sind immer noch bei der Arche, die für die Menschen, die Gott gehorchten und sie in Anspruch nahmen, zum Lebensretter wurde.
Genau, und dazu brauchen wir nicht Hiob, das uns nichts lehrt, wie man dem Gericht entkommt, das uns infolge unserer Sünde zustünde. Hiob führt eigentlich nur zu Prediger 12:12, der Ermüdung des Geistes infolge ewigen Geredes, warum es Leid gibt und das Buch doch keine Antwort liefert.

Hingegen hat Jesus Worte des Lebens, wie er in Lukas 17:26-27 zum Themengegenstand Stellung nimmt, das die Kraft Gottes hat, wenn wir ihn dazu als unseren Erlöser annehmen. Bei Noah war dies derselbe Glaube, wie es ein biblischer Autor bestätigt:
Hebräer 11:7 hat geschrieben: Durch Glauben bereitete Noah, als er einen göttlichen Ausspruch über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses, durch die er die Welt verurteilte und Erbe der Gerechtigkeit wurde, die nach dem Glauben ist.