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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Mi 18. Mär 2026, 17:59
von Larson
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 17:50 Im AT hat man vermutlich alles auf einen Konsens gebracht. Es gibt hier nur eine Torah.
Da gibt e auch Ketiv und Qere, also Schreib- und Lesevariante von einzelnen Wörtern.
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 17:50 Daher ist es sehr gut, dass wir vier Evangelienberichte haben.
Auch 10 Evangelien machen es nicht besser. Zudem sind ja die synoptischen Ev mehr oder weniger aus der gleichen Quelle, und JoEv will etwas anderes theologisches bezwecken.

Das Hauptproblem vom NT sind nicht vorerst die Ungereimtheiten darin, oder sonst Unregelmässigkeiten oder schwierige Textpassagen (auch Tenach), sondern die irreleitenden Bezüge im NT zur Tenach, welche als Rechtfertigung einer der Tenach fremden Lehre herhalten müssen. Denn da unterscheiden sich dann die Geister / Religionen.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Mi 18. Mär 2026, 18:30
von Helmuth
Larson hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 17:59 Das Hauptproblem vom NT sind nicht vorerst die Ungereimtheiten darin, oder sonst Unregelmässigkeiten oder schwierige Textpassagen (auch Tenach), sondern die irreleitenden Bezüge im NT zur Tenach, welche als Rechtfertigung einer der Tenach fremden Lehre herhalten müssen. Denn da unterscheiden sich dann die Geister / Religionen.
Ich lasse das durchgehen, aber ich erinnere dich erneut an "Bibelforum". Du hast wirklich genug Möglichkeiten das woanders zu thematisieren und tust es ohnehin. Auch deine 10-fache Wiederholung bessert daran nichts, es wird nur noch mehr als störend empfunden, soweit meine Beobachtung. Hier stört es in dem Sinn, weil der Thread dazu gedacht ist Christen eine Hilfestellung zu geben.

Und das, nicht um sie von Jesus wegzuführen, sondern um sie hinzuführen zu Jesus, unseren Erlöser, der das Wort Gottes des AT erfüllt. Da deine Absicht klar ist von Jesus wegzuführen, so ist das Glaubenskritik an unserem Glauben und der ist hier unerwünscht. Bitte respektiere das endlich.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Sa 21. Mär 2026, 15:09
von Larson
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 18:30 Ich lasse das durchgehen, aber ich erinnere dich erneut an "Bibelforum". Du hast wirklich genug Möglichkeiten das woanders zu thematisieren und tust es ohnehin.
Es ist hier eher ein allgemeines Thema, und es passt sehr gut da hinein, da es ja um „Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten“ handelt.
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 18:30 Auch deine 10-fache Wiederholung bessert daran nichts, es wird nur noch mehr als störend empfunden, soweit meine Beobachtung.
Wer stört sich hier ausser dir?
Aber dass deinerseits vielfach widerholt wird, das passt dann schon.
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 18:30 Hier stört es in dem Sinn, weil der Thread dazu gedacht ist Christen eine Hilfestellung zu geben.
Und genau solche offenen Fragen würden Hilfestellung geben, der Wahrheit etwas näher zu kommen.
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 18:30 Und das, nicht um sie von Jesus wegzuführen, sondern um sie hinzuführen zu Jesus, unseren Erlöser, der das Wort Gottes des AT erfüllt.
Jesus hat das Wort Gottes der Tenach nicht erfüllt, was du meinst, darlegen zu müssen, sondern es ist Theologie, keine Erfüllung der Tenach.
Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 18:30 Da deine Absicht klar ist von Jesus wegzuführen, so ist das Glaubenskritik an unserem Glauben und der ist hier unerwünscht. Bitte respektiere das endlich.
Die chr. Theologie führt doch eher weg von Jesus, von seinem Glauben an den alleinen einzigen Gott. Sie hat den Glauben Jesu umgeformt.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Mi 1. Apr 2026, 04:40
von Helmuth
Weil es mir wieder mal auffällt, eine Frage bzgl. Sprache:
Zippo hat geschrieben: Di 31. Mär 2026, 12:39
Joh 1,11-14 hat geschrieben: Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er …
Der Sohn Gottes wird aufgenommen, …
Wer oder was konkret wird aufgenommen? Das „er“ bzw. „ihn“ als persönliches Fürwort ist Platzhalter für ein vorangegangenes Nomen. Welches? Zur Hilfestellung: Das Wort "Sohn Gottes" kommt bis dahin im Text nicht vor.

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Mi 1. Apr 2026, 12:58
von Zippo
Helmuth hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 04:40 Weil es mir wieder mal auffällt, eine Frage bzgl. Sprache:
Zippo hat geschrieben: Di 31. Mär 2026, 12:39
Joh 1,11-14 hat geschrieben: Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er …
Der Sohn Gottes wird aufgenommen, …
Wer oder was konkret wird aufgenommen? Das „er“ bzw. „ihn“ als persönliches Fürwort ist Platzhalter für ein vorangegangenes Nomen. Welches? Zur Hilfestellung: Das Wort "Sohn Gottes" kommt bis dahin im Text nicht vor.
Nehmen wir mal den ganzen Zusammenhang aus der ElbÜ:
[Joh 1,6-13] Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, damit er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern damit er zeugte von dem Licht. Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Von wem zeugte Johannes der Täufer ?

Wen hat das Volk Israel nicht an- bzw. aufgenommen ? Es geht wohl in erster Linie um ein geistiges Aufnehmen, denn nur auf diese Weise bekommen Menschen das Recht, Gottes Kinder zu sein.

Es geht also um den Sohn Gottes Jesus Christus, den vor allem die Obrigkeit Israels nicht als den erwarteten Messias annehmen und ihn und sein Werk nicht akzeptieren wollte.

Gruß Thomas

Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Verfasst: Mi 1. Apr 2026, 16:18
von Helmuth
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 12:58 Von wem zeugte Johannes der Täufer ?
Die beantwortest nicht meine Frage, sondern legst nur theologisch aus. Es geht mir hier um Sprach- und Übersetzungs-Aspekte, und erst dann um eine mögliche theologische Deutung. Das kann man erst, nachdem man den Text erfasst hast. Das hast du m.E. nicht, sonst hättest du zuerst den Bezug hergestellt.

Das "er" muss sich zunächst auf ein Wort aus dem vorangegangenen Text beziehen. Da gibt es noch keinen "Sohn". Du kannst nicht etwas anderes als den vorliegenden Text heranziehen. Genau so wird ja so vieles zur Eisegese, indem man etwas hineinträgt, was nicht steht.

Es stehen für "er" bzw. "ihn" die Möglichkeiten z.B. "Gott", "Wort" oder Licht" zu Verfügung. Um Johannes den Täufer geht es dabei gar nicht, der ist nur ein Einschub zu dem Gedankengang, den die Autoren des Jh-Ev verfolgen.

Der Text sagt, dass auch Johannes dieses bezeugt. Und bei ihm steht, dass er von dem "Licht" zeugt, d.h. keine stellvertretenden Fürwörter, womit das einmal der Text so sagt.

Ich frage nochmals: Auf welches Wort beziehen sich aber die anderen Fürwörter?