Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.

Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
12
67%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
6
33%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 18

Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Helmuth hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 11:25
Aslan hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 11:05 Aus nichtchristlicher- atheistischer Pespektive ist die Sintflut aber leider keine anerkannte historische Berichterstattung, sondern eben auch nur ein Mythos und ausgeschmückte Legendenerzählung.
Wie man anhand der Abstimmung auch sehen kann, klar. Aber wir wissen auch, dass wir auch einen anderen Geist haben, und es nur der ermöglicht Dinge zu wissen, die Nichtchristen nicht zugänglich sind. Das wieder klingt aus ihrer Sicht vielleicht arrogant, ist aber auch biblisch geschriebene wie erfahrbare Tatsache.

Ich habe bei Atheisten daher auch Verständnis, dass für sie Noah nur ein Mythos ist, hingegen verstehe ich nicht, wenn Christen ihre atheistische Sicht nicht ablegen können.
Jawoll, genau so verhält es sich :thumbup:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

errare humanum est

Aber wer irrt sich hier ?
Der Evangelikale, oder der naturwissenschaftlich offene Christ, oder der Atheist ?
Das möge Jeder für sich entscheiden.

Am besten ohne die schlecht zu machen, die aus ihren eigenen guten Gründen anders denken.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Kingdom
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Kingdom »

oTp hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 12:44 errare humanum est

Aber wer irrt sich hier ?
Der Evangelikale, oder der naturwissenschaftlich offene Christ, oder der Atheist ?
Das möge Jeder für sich entscheiden.
Lieber oTp

Die Frage ist eher hat sich Christus geirrt oder hat er die Jünger belogen?
Math. 24.38 Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut assen und tranken, freiten und sich freien liessen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
39 und nichts merkten, bis die Sündflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.
Das würde dann bedeuten das der Atheist Recht hätte und das würde bedeuten der Tod hat das letzte Wort und das Wort Gottes wäre nicht treu und wahrhaftig. Das würde bedeuten die ganze Welt steht auf einem sehr wackeligen Fundament und nicht mal die Christen könnten sich auf Gott verlassen.

Besser mal über die Dimension nachdenken und wer ist es, der genau solche Zweifel sät am Wort Gottes und wie es dazu kam das ein ET Religion über das Wort Gottes gestellt wurde und die Wissenschaft sich über das Wort Gottes erhebt.

Nichts gegen Wissenschaft aber Menschliche Theorie und Annahmen sind nichts als Menschliche Philosopie und vor der sollen wir uns nicht beeinflussen lassen.

Seriöse Naturwissenschaft können wir dann glauben, wenn sie klare Belege liefert und nicht einfach Annahmen auf die sich ein paar Menschen einigten.

Lg Kingdom
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Magdalena61
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: Sa 22. Aug 2026, 12:26 Legenden gibt es verschiedene von der Sintflut, das deutet doch daraufhin, daß etwas in der Art passiert ist. Welche ist nun die wahre Darstellung ?
Ist es die älteste Aufzeichnung ? Dann müßte es die Darstellung aus dem Gilgameschepos sein. ca. 3000 v. Chr.

Christen gehen aber davon aus , daß der Heilige Geist die Bibel inspiriert hat und auch wenn das erst zur Zeit des Mose während des 40 jährigen Wüstenzuges der Fall, war, sird diese Darstellung die Richtige sein. Der Wüstenzug Israels soll ja ca. 1500 v. Chr. gewesen sein. In der Zeit sollen ja die 5 Bücher Mose geschrieben worden sein.
Im Lauf der Jahrtausende, also seit dem "Zeitpunkt" es werde Licht, hat es mehrere Überflutungen großer Landstriche gegeben; mit verschiedenem Ausmaß. Aus der Perspektive der Menschen, die im Zentrum dieser Überschwemmungen standen, mag es so ausgesehen haben, als sei die gesamte Erde davon betroffen. Die Bibel berichtet ja nicht sämtliches Weltgeschehen lückenlos von Anfang an, sondern selektiv mit dem Fokus auf Israel und die Heilsgeschichte.

Vor es werde Licht war übrigens auch alles mit Wasser bedeckt. Vielleicht finden Forscher, die die Sintflut viel zu früh datieren, Reste davon... und meinen dann, die biblischen Angaben korrigieren zu müssen.

Diese Erzählung von dem runden Rettungs"schiff" muss nicht zwingend mit der biblischen Sintflut identisch sein; sie belegt aber, dass ein Prinzip "Arche" funktionieren kann.

Es geht nicht um Details, sondern um die Gesamtaussage.

Reste der biblischen Arche sollen noch am Berg Ararat zu erkennen sein:

Überreste eines Schiffes gefunden
Geheime CIA-Recherche zur Arche Noah: Neue Funde geben Rätsel auf


focus.de April 2025, mit Video.
LG
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 16:33 Vor es werde Licht war übrigens auch alles mit Wasser bedeckt. Vielleicht finden Forscher, die die Sintflut viel zu früh datieren, Reste davon... und meinen dann, die biblischen Angaben korrigieren zu müssen.
Der Zustand vor Tag eins ist für unsere Betrachtung der Flut unerheblich. Vor der Schaffung von Tag und Nacht fehlt für uns der Zeitbegriff, der mit "jom echad" erst geschaffen wurde. Die Geschichte der Schöpfung beginnt mit „jom echad“. Danach datiert sich die Flut auf das Jahr 1656 nach Adam.
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 16:33 Es geht nicht um Details, sondern um die Gesamtaussage.
Die wesentlichen Aussagen dazu stehen in 1. Mose 6. Die Frage an dich wäre: Hältst du das für historische Angaben oder nicht? Und falls nicht, warum nicht? Das geht für mich aus deinen Aussagen nicht hervor.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Magdalena61
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 17:04
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 16:33 Vor es werde Licht war übrigens auch alles mit Wasser bedeckt. Vielleicht finden Forscher, die die Sintflut viel zu früh datieren, Reste davon... und meinen dann, die biblischen Angaben korrigieren zu müssen.
Der Zustand vor Tag eins ist für unsere Betrachtung der Flut unerheblich.
Der Threadtitel lautet: Mythos oder Historie.

Ein Mythos ist eine Erzählung, die "auf Glauben statt auf wissenschaftlichen Beweisen beruht" ... oder sogar "eine falsche Vorstellung, ein Irrglaube oder eine unbelegte Behauptung" (Zitate laut KI)

Also suchen wir Fakten. Zum Beispiel in der Forschung. Eine SO gewaltige Flut muss doch Spuren hinterlassen haben.

Ja, die Forscher haben eine Meinung dazu (die allerdings nicht einheitlich ist):
Die große Flut kam 6300 vor Christus
...
Eine Flut mit der 200-fachen Gewalt der Niagarafälle ergoss sich in die Tiefebene, und der Wasserstand des ehemaligen Binnensees stieg täglich um 15 Zentimeter. "Den Menschen, die damals am Ufer lebten, muss es wirklich vorgekommen sein, als würde die ganze Welt überflutet", sagt Turney. "Deshalb vermuten einige in diesem Ereignis den realen Hintergrund von biblischer Sintflut und Noahs Arche."

Dieser Zusammenhang ist allerdings unter Wissenschaftlern stark umstritten. Doch als sicher kann inzwischen gelten, dass eine Flut stattfand.
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... istus.html
Aber "7700 bis 5600 v. Chr." harmoniert nicht mit den Zeitangaben der Bibel: "1656 nach Adam", was etwa 2500- 2370 v. Chr. gewesen sein dürfte.

Was haben die Forscher gefunden?
Spuren einer Katastrophe, einer angenommenen Flutkatastrophe.

Naheliegend wäre ja nun, diese Spuren mit "und die Erde war wüst und leer und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser" zu begründen. --

Interessanterweise würden damit die Aussagen der Genesis bestätigt werden. Irgendwann hat Gott damit angefangen, das Wasser zu scheiden und die Erde bewohnbar zu machen, das dauerte eine Weile... dann wurde der Mensch erschaffen und auf die Erde gesetzt ... und das nicht vor Millionen Jahren, sondern spätestens 4000 v. Chr.; wahrscheinlich etwas früher.  

Und deshalb ist der Zustand vor Tag eins sehr wohl zu berücksichtigen, um das biblische Zeugnis der Sintflut von der Stigmatisierung "Mythos" zu entlasten/ zu befreien. Diverse Fluten kann man ja schon auch mal miteinander verwechseln, wenn man keine Ahnung hat und der Bibel nicht glaubt.
Helmuth hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 17:04Vor der Schaffung von Tag und Nacht fehlt für uns der Zeitbegriff, der mit "jom echad" erst geschaffen wurde.
Das ist in diesem Fall egal. Es geht um geologische und archäologische Fakten, die man hier auf der Erde finden und untersuchen kann, und um deren Zuordnung.

"Ewigkeit" kann man nicht von der Erde aus messen, nicht mit zeitlichen Werkzeugen. Aber 6300 Jahre... sind ein überschaubarer Zeitraum; meiner Meinung nach immer noch zu großzügig bemessen...
Helmuth hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 17:04Die wesentlichen Aussagen dazu stehen in 1. Mose 6. Die Frage an dich wäre: Hältst du das für historische Angaben oder nicht?
Was hat meine Meinung mit dem Threadtitel zu tun?
Helmuth hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 17:04Und falls nicht, warum nicht? Das geht für mich aus deinen Aussagen nicht hervor.
Ist das hier ein Verhör?

Gegenfrage: Hältst du die Bibel für inspiriert, und zwar speziell die Berichte über Noah und die Sintflut?

Wenn sie inspiriert ist, haben wir ein göttliches "Dogma" zu respektieren.

Wenn sie nur Menschenwerk ist, haben wir es vielleicht mit Weisheitsliteratur zu tun, die vielleicht oder wahrscheinlich auf einer wahren Begebenheit gründet, jedoch literarisch geformt und ausgeschmückt wurde, wie das Buch Hiob.

Allerdings kann Weisheitsliteratur durchaus auch inspiriert sein. Sie muss aber nicht zwingend faktenbasiert sein.

Psalmen sind ja auch Dichtung, zur Ehre Gottes und zum Nutzen des Menschen.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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