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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 21:08
von Abischai
Isai hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 20:55
Ist das denn nicht so?
Die Formulierungen gehen in beide Richtung, sagen aber für mein Dafürhalten exakt das gleiche aus.
Der Sohn und der Vater "haben" uns, und wir "haben" den Vater und den Sohn.
Zum einen hat Gott uns
ergriffen,
er hat
uns, zum anderen haben wir ihn
begriffen,
wir haben
ihn. Das ist einzig eine Unterscheidung in der Wirkrichtung der Entstehung der Verbindung, am Ende
sind wir Kinder Gottes. Bist Du nun deshalb Kind Gottes, weil Du seine Tochter geworden bist, oder deshalb, weil ER Dein Vater geworden ist? Gibt es einen Menschen der sich ernsthaft darüber Gedanken macht und schlaflose Nächte hat ? Ich nicht.
ER hat UNS. WIR haben IHN. Stell Dir zwei Magneten vor; wer hat wen?
Astronomisch bebildert: Mond und Erde kreisen umeinander, an unsichtbarem Seil verbunden (Gravitation) kreist der Mond um die Erde, oder kreist die Erde um den Mond?
(Auflösung folgt...)
Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 21:21
von Helmuth
Isai hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 20:55
1. Johannes 5:12 hat geschrieben:Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
Ausgesprochen nett von dir. Danke und Kuss!

Der Vers ist mir auch sofort in den Sinn gekommen. Aber ich muss mich nicht jedes Mal rechtfertgen. Hin und wieder ist es angebracht, ansonsten lässt man gewisse Einwände einfach stehen.
Es sind solche Dinge, die z.B. viele meiner Kollegen gefallen haben, wenn ich über Jesus geredet haben. Ich lobe mich jetzt nicht selbst, denn dazu gibt es keinen Anlass, aber einer sagte mal coram publico:
"Man kann über Helmuth sagen was man will und das mit dem Jesus ist halt seine Sache, aber eines macht er völlig andes als viele. Er trägt niemand etwas nach, und er hätte viele Gründe dazu."
Also trage ich auch da niemand was nach. Und wer weiß, vielleicht sind es diese kleinen Dinge und nicht die großen Worte, die Menschen einmal zu Jesus hinziehen können. Wer weiß denn das schon?
Abischai hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 21:08
ER hat UNS. WIR haben IHN. Stell Dir zwei Magneten vor; wer hat wen?
Guter Vergleich, oder stell dir die intimste Form von Mann und Frau vor. Wer genau "erkennt" wen? So der hebräische Wortgebrauch.
(so jetzt ist Schluss für heute, a guate Nocht
)
Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 21:23
von Isai
Danke Abischai, sehr gut beschrieben.
Abischai hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 21:08
Gibt es einen Menschen der sich ernsthaft darüber Gedanken macht und schlaflose Nächte hat ? Ich nicht.
Deshalb fragte ich, weil - wenn ich Magdalena richtig verstand - sie das eine ausschloss.
Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 21:28
von Isai
Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 21:21
"Man kann über Helmuth sagen was man will und das mit dem Jesus ist halt seine Sache, aber eines macht er völlig andes als viele. Er trägt niemand etwas nach, und er hätte viele Gründe dazu."
Selbiges finde ich auch gut
(Ebenso gut´s Nächtle, Helmuth!)