Katechon

Politik und Weltgeschehen
Spice
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Re: Katechon

Beitrag von Spice »

Johncom hat geschrieben: Sa 25. Apr 2026, 02:40
Spice hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 11:00
Johncom hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 02:01 Aber die Menschen wollen auch Wohlstand und Frieden.
Das lässt sich nicht miteinander vereinbaren. Weil sie Wohlstand wollen und die westlichen Länder ihren Wohlstand nicht mindern, sondern zumindest halten - besser aber auch - mehren wollen, gibt es Kriege.
Haben die westlichen Länder wirklich Wohlstand?
Und was für einen! Daran kann doch nicht der geringste Zweifel bestehen!
Frieden: alle wollen Frieden.
Nein, wollen sie nicht. Menschen wollen einen oberflächlichen Frieden, in dem sie ihren Wohlstand erhalten und steigern können. Das ist aber nicht vereinbar mit den begrenzten Ressourchen. Nach allem, was ich von dir gelesen habe, begreifst du das nicht. Auch du willst keinen Frieden. Wer Frieden will, der ist zufrieden mit dem, was er hat. Und in unserer reichen Welt würde derjenige auch noch von dem was er hat, abgeben an die, die weniger haben. Paulus sagt, wenn ihr zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf habt, sollen wir zufrieden sein. Na ja, und dann wird von solchen Leuten ständig gejammert....!
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ProfDrVonUndZu
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Re: Katechon

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: Sa 25. Apr 2026, 02:28 Sorry wenn das mit dem Katechon-Thema nichts mehr zu tun hat.
Das sehe ich gar nicht so. Das Streben nach Wohlstand und Fortschritt war ja historisch nicht schon immer da. Die alte Ordnung wollte Stabilität. Erst als man der Meinung war, dass sich diese Stabilität nicht mehr aufrecht halten lässt, da sie durch religiöse Konflikte permanent bedroht ist, schwenkte man um auf die Vorstellung von Wohlstand und Fortschritt duch Wettbewerb. Das Ideal des fairen Wettebewerbs von Marktteilnehmern auf Augenhöhe war natürlich von Anfang an Quatsch und höchstens eine Selbsttäuschung. Wenn nicht, gar vorsätzliche Irreführung. Die Denker dieser Ideen waren selber hoch privilegiert und nicht selten sogar Sklavenhalter, was sie damit ja nicht mal in Widerspruch sahen, da die meist schwarzen oder indigenen Sklaven für sie gar keine richtigen Menschen waren.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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