Gebt ihr ihnen ...

Themen des Neuen Testaments
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 4957
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Gebt ihr ihnen ...

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 16:37
Zippo hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 15:31 Was machst du denn ?
Zwei caritative ehrenamtliche (also ohne verdienst) Tätigkeiten im obdachlosen und Migrationsbereich.
Bis vor 2 Jahren war ich mit "Kirche in Not" in verschiedenen Krisengebieten
Dafür bin ich jetzt zu alt
Wie sollte man Obdachlosen helfen ?

Und was hälst du von der Migration ? Ist das ein gelungenes Projekt oder schadet es allen Beteiligten mehr, als das es nützt ?

Wie würdest du Christen helfen, die in aller Welt in Not geraten sind ? Waren es geistige oder materielle Nöte oder Verfolgung ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 18608
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gebt ihr ihnen ...

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 15:14 Na ja, nicht ganz, denn das vorige habe ich gar nicht verstanden,
In Kurzform. Man hat immmer Hilfe parat (das Evangelium), aber nicht immer bist du dazu aufgrufen. Praktische Hilfe ist wieder eine Sache der Zuteilung von Gaben. Soweit der Kern meiner Worte. Auch Geld zähle ich zu den Gaben im Gegensatz zu anderen. Hätten die Apostel genug gehabt, hätten sie sogar Brot & Fisch für 10.000 kaufen können, doch der Plan Gottes was doch anders. ;)

Was Gaben betrifft bin ich der lausigste Handwerker, afoch z'potschert. Wer mich bittet einen defekten Wasserhahn zu reparieren, sollte besser in Erste Hilfe gut ausgerüstet sein, denn falls man mich dazu nötigt, brauche ich medizinische Versorgung und der Wasserschaden wird noch größer. Da kommt also von mir ein Nein, such dir jemand anders. Bei der Suche kann ich dafür Hilfestellung leisten.

Und ich operiere auch lieber mit Geld. Das kann ich in Maßen geben, z.B. wenn jemand sagt, dass ihm die Reparatur durch einen Professionisten zu teuer ist, dann bezahle ich seine Rechnung, so ich flüssig bin. Oder ich kaufe einem Obdachlosen etwas zu essen. Geld wird allerdings auf der Straße keines gegeben, da lernt mal als Grostädter dazu.

Geht es darum für einige Gäste zu kochen, sieht die Sache wieder anders aus. Da komme ich ins Element. Ich bin auch muskalisch ausgebildet und habe mit einem Pastor ein Projekt am Laufen unsere Musik evangelistisch zum Einsatz zu bringen. Ich bin dabei der musikalische Gestalter und mein Pastor ist für die Texte zuständig.

Liebend gerne predige ich auch, bzw. mache ich eine schriftliche Abhandlung zu einem Thema, habe aber zurzeit keinen Auftrag. Und ansonsten, wenn es um die geistlichen Dinge geht, dann habe ich das Evangelium immer im Gepäck mit. Das wäre ein 24/7/365 Service wie auch das Gebet.

Zuletzt sage ich noch, dass man auch etwas Neues zu lernen bereit sein soll, denn keiner kennt sich vollständig bzw. könnte der Herr dich nicht weiter begaben, bei mir z.B. gegenwärtig der Umgang mit der KI. Und auch das Ablegen kann dazugehören. So habe ich vor einigen Jahren schweren Herzen das Klavierspielen beendet, weil es doch nicht zu meiner Profilierung (von oben) gehört.
Abischai hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 15:14 dieses jetzt sagt mir aber schon einiges mehr, und ich bin dem HERRN dankbar für diese Deine Worte !
Das freut mich. Gerne kannst du auch etwas über deine Begabungen zu geben erzählen. Oft ist man sich seines Potentials nicht bewusst. Dann lege man das analytisch dar. Was ich über mich gesagt habe, bedeutet nicht, dass ich rund um die Uhr beschäftigt bin und auch nicht gleichzeitig in allen Bereichen. Aber so wäre meine Profilierung von oben. Meine Standardpredigt dazu: Keiner kann alles, aber jeder etwas.

Mal kommt das eine und mal das andere zum Zug. Und man genieße auch die eigene Zeit. Das letzte, was dir passieren sollte, wäre ein Burn-Out, ein Minderwertigkeits- oder Versagerdenken bzw. eine Depression. Letzteres habe ich leidvoll mit meinem Ex-Pastor über Jahre miterlebt, bis er daran sogar 2020 im Alter von 62 draufgegangen ist. Das war m.E. nicht die vorgesehene Zeit des Herrn, aber leider die tatsächliche.

Bei ihm war es leider Gottes es, dass er aus dem Modus immer zu "Geben" nicht mehr herausgefunden hat. Er kannte keine Zeit der Ruhe oder mal eine Zeit nichts zu machen. Lange Zeit war er sehr erfolgreich, gute 25 Jahre, aber es machte ihn mit der Zeit auch hochmütig und krank, weil er sich darin immer wieder übernommen hatte.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Antworten