Spice hat geschrieben: ↑Do 26. Jan 2023, 11:58
Aufklären bedeutet, dem anderen etwas deutlicher zu machen - ist also etwas anderes als Glaubensfanatismus.
Fanatismus ist nicht immer was Schlechtes. Ich meine das auf das eigene persönliche Glaubenswachstum bezogen. So wie jemand, der täglich seinen Sport trainiert. Er will einfach "besser werden", bis an seine Grenzen gehen. Und so auch im Bereich des Glaubens: so tief ins Gebet gehen bis nichts mehr übrig ist.
Fanatismus in der äußeren Welt nervt. Mein Glauben ist besser als dein Glauben, ich will dich überzeugen, das kennt wohl jeder, die ZJ an der Haustür. Nichts gegen die ZJ als Gemeinschaft, sie sind im manchem vorbildlich, aber diese Art von Haus zu Haus Missionierung wird meistens als lästig empfunden.
Aufklären, dem anderen etwas deutlicher zu machen, das sollte man nur anbieten. Sich niemandem aufdrängen. Wer geistig (geistlich) wachsen will, wird sich meistens selber auf die Suche machen, und wer sucht, der findet.
Lk 11,10 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
Aufwecken, da denke ich auch an gesellschaftliche Themen.
Viele sind von den Medien eingeduselt.
Da wird dauernd erzählt, wir alle sind in Gefahr: seien es Klima-Probleme oder irgendwelche Viren oder auch ein Nachbarland, das uns überfallen will. Die eine Gefahr löst die andere ab, aber sind alle Gefahren "real"?
Oder ist da wieder eine Industrie dahinter, die von uns Hunderte Milliarden einsacken will. Ich denke, da kann man dösende Mehrheiten aufwecken: die Leute ganz einfach auffordern, mal kritisch zu hinterfragen, wer bekommt das ganze Geld, das gerade jetzt schon wieder aus dem gemeinschaftlichen Vermögen herausgesaugt wird.