zdf info brachte vor einiger Zeit eine Doku über
Die Arche Noah.
Ich hatte sie aufgezeichnet und schaute sie in den letzten Tagen an.
Sehr interessant: Im Jahr 2009 brachte irgendjemand einige Erbstücke in ein Museum in London.
2009 erhielt der Historiker Dr. Irving Finkel das älteste erhaltene Schriftstück der Geschichte. Es wurde in den 40er Jahren im heutigen Irak gefunden. 20 Jahre lang entzifferte der Wissenschaftler des British Museums die 3'750 Jahre alte Keilschrift. Er entdeckte, dass es sich darauf um eine babylonische Erzählung handelt, die der Geschichte von Noah aus dem Alten Testament gleicht. Auf dem Schriftstück des alten Mesopotamiens war zudem eine detaillierte Anleitung zur Konstruktion einer Arche, gross genug für ein Paar jeder Tierart.
Das überraschende: Nach dem babylonischer Vorgabe soll die Arche rund gewesen sein. Die Machart: Um ein Gerüst aus Holzspanten wird ein enorm langes Seil aus Palmfasern geflochten, abgedichtet mit Bitumen (Erdpech). Die Fläche der Arche: 3'600 Quadratmeter, mit zwei Decks und einem Dach. Die Höhe: Sechs Meter - eine Giraffe hätte also Platz gehabt.
weiter lesen:
https://www.livenet.ch/news/wissen/arch ... ebaut.html
O.k., mit den Zeitangaben muss man etwas großzügig sein... auch mit den Schlußfolgerungen von wegen Babylon und so... es wird gesagt, die Israeliten hätten die Erzählung von Babylon übernommen... das muss ja nicht bedeuten, dass sie nicht- wenigstens in Teilen- authentisch ist, denn die Sintflut ereignete sich VOR Babel, d.h., die Erinnerung daran wurde nicht nur in Israel dokumentiert und kultiviert. Und die heutige Datierung der Entstehungszeit biblischer Texte sowie babylonischer Hinterlassenschaften kann ja auch fehlerhaft sein.
Am besten schaut ihr die Doku an; einiges ist verblüffend richtig für eine säkulare Produktion... da ist nicht von Millionen Jahren die Rede. Ur lag im Irak, lernte ich... die Arche HAT existiert und sie HAT funktioniert.
Aber... nach dieser Bauanleitung war sie rund.
Diese runden Dinger sind tatsächlich seetauglich und offenbar sehr stabil.
Ich zitiere mal die
KI, weil man sich bei der Quelle der Texte, PRO, jetzt anmelden soll:
Eine babylonische Tontafel mit Keilschrift aus der Zeit um 1700 v. Chr., die 2009 von dem Keilschrift-Experten Dr. Irving Finkel untersucht wurde, enthält eine überraschende Bauanleitung für die Arche Noah.
Demnach war die babylonische Vorlage für das Rettungsschiff im Gegensatz zur biblischen Beschreibung rund (als riesiger Coracle-Korb) und sollte aus Palmfasern und Holz gebaut werden. Dokumentationen wie ZDF Info (Die Arche Noah – Legende und Wahrheit) begleiteten Forscher und Ingenieure beim experimentellen Nachbau dieses kreisrunden Bootes, das sich im Wasser als schwimmfähig erwies.
Hintergründe zur Tontafel und Entdeckung
Das Erbstück / Fund: Die ca. 3.750 Jahre alte Tontafel wurde in den 1940er Jahren im Irak entdeckt und gelangte später als britisches Familien-Erbstück zu Irving Finkel vom British Museum.
Die Entzifferung: Finkel brauchte Jahre, um die akkadische Keilschrift zu entziffern. Sie beschreibt die babylonische Sintflutgeschichte (Atrahasis-Mythos).
Die Bauanleitung: Die Tafel liefert exakte Maße und Materialangaben (unter anderem Seile aus Palmfasern, Holzspanten und Tonumen/Pech zur Abdichtung) für ein riesiges, rundes Wasserfahrzeug mit einer Fläche von rund 3.600 Quadratmetern.
LG