Helmuth hat geschrieben: ↑So 31. Mai 2026, 18:01
Ich habe es zurückgenommen, wenn du es nochmals liest. So bitte ich um Entschuldigung, dass ich das zu voreilig geschrieben habe. Ich habe nachträglich wohl gemerkt, dass deine Einwände sachlicher Natur waren und auch begründet.
Angenommen, wenn du mir nicht weiterhin verweigerst, meine Perspektive hier einzubringen. Das wird mir nämlich nicht so ganz deutlich, wenn du nur meine letzten Beiträge als sachlich einordnest, den Rest aber nicht. Klar, werde ich auch mal polemisch, aber du hast ja recht früh hier angemerkt, dass das gar nicht deine eigentliche Kritik an mich war, sondern thematische Abweichung und Verwirrung.
Helmuth hat geschrieben: ↑So 31. Mai 2026, 18:01
Nur eine Bitte: Lege das auch mit oTp bei. Dass er zeitweise provoziert, ist mir schon bekannt. Man muss darauf nicht eigehen, Dann kann es hoffentlich wieder zur Themen-Sache weitergehen.
Er hätte auch nicht auf mich eingehen müssen. Ich habe die Beiträge davor bewusst so formuliert, dass sie keine von euren Positionen attackieren.
Was mich an eurer Debatte stört, dass sie so ziemlich ausschließlich mit Fremdzuschreibungen arbeitet. Ihr sprecht nicht als direkt Betroffene. Oder steht ihr dazu, in der Vergangenheit oder auch noch aktuell von Dämonen betroffen zu sein ? Es sind immer irgendwelche ominösen Anderen, denen eure "Fürsorge" gilt. Über mich selbst kann ich sagen, dass ich aus meiner Perspektive der Thematik in früheren Zeiten selbst Betroffener war. Nicht nur was den Alkoholismus in meiner Familie angeht, obwohl das auch damit zusammenhängt. Vielleicht bin ich sogar heute noch betroffen in der ein oder anderen übriggebliebenen oder neu hinzugekommenen Form. Ich bin noch dabei, das zu reflektieren. Ziemlich sicher kann ich aber sagen, dass wer mein Leben kennt, egal ob aus christlicher Perspektive oder aus säkularer, dazu neigt, mich als Betroffenen zu sehen. Ganz einfach deswegen, weil ich in vielen Belangen ein Normabweichler bin und die Gesellschaft irritiere. Ich stoße nicht nur auf Ablehnung, aber doch überwiegend.
Wo wäre nun hier der Lösungsansatz ?
1. Mir zu zeigen, wie ich wieder oder überhaupt erst mal normgerecht werden könne.
2. Meinen Mitmenschen zu zeigen, wie sie mich wieder oder überhaupt erst mal normgerecht machen können.
3. Mir zu zeigen, dass die Mitmenschen überzogene Ansprüche haben und kein Recht darauf, von mir etwas zu erwarten. Und so mein autonomes Selstverständnis aufwerten, dass ich geraden Hauptes unter Menschen verkehren kann, ohne ständig in Abwehrhaltung zu sein.
Das fällt mir erst mal dazu ein.