Ich war schon am Überlegen, es als Thema selbst selbst zu setzen, denn es ist nicht uninteressant, zumal sich viele Menschen gar nicht bewusst sind, ob sie nicht auch tagtäglich so etwas wie Zauberei betreiben. Sie nennen es vielleicht anders und es hat nicht die Qualität wie ein Schamane oder sonstiger praktizierender Okkultist.
Zunächst nöchte ich nur eine Beobachtung weitergeben: Ich kenne so gut wie keine Männer, der sich mit Horoskopen befassen oder die Sternzeichen studieren, dafür rundum Frauen. Wenn mich jemand gefragt hat, welches Sternzeichen ich bin, war das bislang zumeist eine Frau, die das nicht bloß beiläufig wissen wollte, sondern sich wirklich danach richtet.
Auch im ORF-Radio wird tagtäglich der sog. "Energiepegel" von Frauen erstellt. Männer lesen das oft vor, aber erstellt haben es Frauen, die auch namentich erwähnt werden. Das sei nur eine Beobachtung und nicht mehr. Zauberei ist dem zwar nicht gleichzusetzen, aber es sind Frauen die sich vorwiegend dieser Sache widmen. Frage: Warum Frauen?
Auf Jahrmärten Kirtagen usw. trifft man auch immer fast nur Frauen als Wahrsagerinnen an. Kennt denn jemand überhaupt einen Mann, der aus der Hand leist oder Karten legt? Worin Männer wiederum verstrickt sind, das sind die, ich nenne es mal Hardcore-Aktivitäten, d.h. entweder Machttaten und auch wirklich dämonische Praktiken. Da wieder sehe ich weniger Frauen. Und auch das sei nur eine Beobachtung und keine Wertung.
Für mich zählt aber, was das Wort Gottes lehrt, und weniger was ich beobachte. Wenn Mose von Zauberinnen redet und nicht von Zauberern, dann hat das seinen Grund. Wir können dem hier nachgehen.
Tatsächlich finden wir zuerst praktizierende Männer, denn so werden sie in der Bibel erstmals am Hofe des Pharao beschrieben. Dort redet die Schrift von Zauberern, oder sie meint es allgemein, d.h. geschlechstneutral, ich denke aber nicht. Damit geht einher, was ich zuerst gesagt habe. Wenn es um Macht-Demonstrationen geht, dann sind wieder mehr die Männer am Zug. Ich würde daher sagen, dort waren Männer am Werk.
Zur Frage wie man Zauberei definieren kann, würde ich mir einige der Praktiken anhand der Schrift ansehen. Mose hatte sicher kein Interesse eine juristische Fibel herauszugeben, um Strafttaten zu definieren, wie wir das in unserer Gesellschaft gewohnt sind. Man wusste schon wovon er spricht und wer auch Zauberei betreibt.
Jedenfalls treffe ich diese Annahme, sonst ist ein Gesetz widersinnig, wenn keiner weiß, was dieses Vergehen sein soll, wofür man getötet werden muss. Das Gesetz entstand im Zuge der Wüstenwanderung, und anhand von praktischen Vorfällen erklärt Mose auch grundsätzliche Dinge, wie sich seine Erkenntnis damit gebildet hatte.
Das Grundgebot gab Gott schlicht mit der Anweisung gem
2 Mose 22:17 und befindet sich unter einer Einreihung von zwei weiteren todeswürdigen Vergehen. Damit wurde die Liste ergänzt, wie zuvor Vergehen mit Todesstafe beschrieben werden., Das zeigt, dass das so entstandene Gesetz keine Struktur hat, wie wir ein Gesetzbuch gliedern würden, sondern sich entwickelt hat.