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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 01:50
von Magdalena61
oTp hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 08:00 In dem Artikel wird auch die ehemalige Hexe Rebecca Brown erwähnt.
Die Autorin, die unter dem Pseudonym "Rebecca Brown" schrieb, war nie eine Hexe.

Jetzt habe ich lange gesucht, auch die Suchfunktion eingesetzt, ohne Ergebnis. Wo finde ich "Rebecca Brown"? Sprechen wir von derselben Seite?
Da geht es ja so extrem um Dämonen, mit solch extremen Aussagen, dass man eigentlich nichts Vernünftiges daraus lernen kann. Nicht gerade zu empfehlen.
In den Büchern "Er kam, um die Gefangenen zu befreien" und "Rüste dich zum Kampf" steht viel Wahres, zumindest, was die Lehre betrifft. Die Erlebnisse der beiden Frauen kann man nicht überprüfen.
LG

Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 02:28
von Oleander
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 01:50 Jetzt habe ich lange gesucht, auch die Suchfunktion eingesetzt, ohne Ergebnis. Wo finde ich "Rebecca Brown"?
In deinem verlinkten Artikel, in etwa kurz nach der Hälfte: (unter:Der fromme Semi-Okkultismus)
https://bibelbund.de/2015/02/kampf-gege ... bare-welt/
In der Nacht las ich dann dieses seltsame Buch von Rebecca Brown mit dem Titel „Er kam, um die Gefangenen zu befreien“ (Ingolstadt: Vertrieb Christl. Literatur, 3.Aufl. 1990). Die Autorin gibt darin vor, eine Ärztin zu sein, der Gott besondere Einsichten in den Bereich des Okkultismus gegeben hätte... .... ....
Laut KI
Dr. Rebecca Brown (gebürtig Rebecca Brown, verheiratete Rebecca Yoder, 1948–2020) war eine US-amerikanische Ärztin und christliche Autorin, die durch ihre Schriften über den Okkultismus und den sogenannten „Satanic Panic“ der 1980er-Jahre weltweite Bekanntheit erlangte.

Hintergründe und Biografie

• Ärztliche Laufbahn & Lizenzentzug: Rebecca Brown arbeitete als Ärztin, verlor jedoch 1984 in Indiana ihre medizinische Approbation. Die Behörden entzogen ihr die Lizenz, weil sie Krankheiten fälschlicherweise als dämonische Besessenheit diagnostizierte, Patienten unangemessen behandelte und starke Medikamente (wie Demerol) an Patientinnen wie ihre enge Vertraute Elaine weitergab. Ein gerichtlich bestellter Psychiater diagnostizierte bei ihr Persönlichkeitsstörungen.
• Bekannte Bücher: Sie verfasste kontroverse christliche Sachbücher über geistliche Kriegsführung, die vom Verlag Chick Publications herausgegeben wurden:
• Er kam, um die Gefangenen zu befreien (He Came to Set the Captives Free, 1986)
• Rüste dich zum Kampf (Prepare for War, 1987)
• Ungebrochene Flüche (Unbroken Curses)
• Die Geschichte mit „Elaine“: In ihren Büchern schildert sie die Lebensgeschichte von Elaine (Edna Elaine Moses), die behauptete, eine hochrangige Satanistin und „Braut Satans“ gewesen zu sein, bevor sie sich durch Brown zum Christentum bekehrt habe.
Ihr richtiger Name war Ruth Irene Bailey ...
Es gibt im englischen einige Artikel zu ihr.

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 03:35
von oTp
KI
Rebecca Brown ist die Autorin des umstrittenen Bestsellers „Er kam, um die Gefangenen zu befreien“ Die Berichte von Rebecca Brown und Elaine gelten außerhalb fundamentalistischer Kreise als historisch und medizinisch komplett widerlegt.

Das wunderte mich nicht, als ich sie in der Kritik sah, sondern es bestätigte meine Bedenken.

Doreen Irvine: „Die Königin der schwarzen Hexen“
Es ist schon Jahrzehnte her, dass ich diese Bücher gelesen habe. Das Buch von Rebecca Brown erschien mir immer seltsam und nicht so recht glaubwürdig. Später las ich noch das Buch einer Okkultistin, an dessen Titel ich mich nicht mehr erinnere. War auch seltsam und gefiel mir auch nicht. Sodass ich meinte, ehemalige Okkultisten können sehr seltsam sein, in dem, was sie Christen lehren wollen.
Dan war da noch Mike Warnke, der mir glaubwürdiger vorkam. Aber auch Mist geschrieben haben soll. Oder Wim Worley, der von der Befreiung von Süchtigen schreibt. Wo ich auch nicht so recht weiß, was davon echt ist.

Aber es ist Jahrzehnte her, dass ich die Bücher las. Möglicherweise sind sie noch irgendwo unter meinen Büchern und ich müsste ihren Inhalt noch mal prüfen.

Leider habe ich mir die zwei Zitate in ernthaften christlichen Artikeln und Schriften über Rebecca Brown nicht notiert, im Internet findet man ja Vieles, aber man findet es dann schlecht nochmal wieder.

Ihr Buch war für mich eher seltsam als im Großen und Ganzen glaubhaft.

Das meine ich damit, wenn ich sage, Bücher von ehemaligen schwarzen Hexen oder Bücher darüber, sind bisweilen seltsam.

Wobei ich mich an den Inhalt von Irvines Buch kaum noch erinnere. Ist ja auch Jahrzehnte her.

Es ist also schwer, wirklich glaubhafte Bücher von und über ehemaligen Hexen zu finden.

Dazu kommen bei mir noch Erfahrungen mit einem Austreibungs-Prediger, James Stanton ist glaube ich sein Name. Der okkulte Eltern hatte. Er machte quasi Austreibungsgottesdienste und wirkte auf mich auch seltsam und extrem. Aber auch Gemeinschaften ehemaliger Süchtigen können extrem und seltsam sein. Man mus sie messen mit dem Wissen über das Gebiet, das verlässlicher ist. Was Dämonen möglich ist, darüber sollte man sich besser woanders informieren.

Deshalb denke ich, dass aus der Okkulten Ecke manch seltsamer Christ kommt. Wo so einiges übertrieben und verzerrt ist. Diese Bücher kommen jedenfalls aus einer extremen Ecke. Da ist so Einiges nicht ausgewogen glaubhaft.

Bliebe noch Doreen Irvine, an dessen Inhalt ich mich kaum noch erinnere.

Werde ich vielleicht mal dran denken, wenn ich meine Bücherschrank mal sichte.
Satans Hauptwaffe - Zauberei
Magdalena61, ich werde bei Gelegenheit deinen Verlinkten Artikel lesen, mir fehlt gerade die Zeit.
Ja, die von dir genannten Bücher enthalten zwar einige richtige Gedanken, aber manche oder einige der Aussagen wirken auf mich als nicht echt.

Oleander, ah danke für die Nachforschung. Auch deinen verlinkten Artikel werde ich mal in Augenschein nehmen.

Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 08:08
von Aslan
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 01:50
oTp hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 08:00 In dem Artikel wird auch die ehemalige Hexe Rebecca Brown erwähnt.
Die Autorin, die unter dem Pseudonym "Rebecca Brown" schrieb, war nie eine Hexe.

Jetzt habe ich lange gesucht, auch die Suchfunktion eingesetzt, ohne Ergebnis. Wo finde ich "Rebecca Brown"? Sprechen wir von derselben Seite?
Da geht es ja so extrem um Dämonen, mit solch extremen Aussagen, dass man eigentlich nichts Vernünftiges daraus lernen kann. Nicht gerade zu empfehlen.
In den Büchern "Er kam, um die Gefangenen zu befreien" und "Rüste dich zum Kampf" steht viel Wahres, zumindest, was die Lehre betrifft. Die Erlebnisse der beiden Frauen kann man nicht überprüfen.
LG
Das Buch von Rebecca Brown machte bei uns in der Gemeinde damals die Runde, und wurde kontrovers diskutiert.
Ich erinnere mich noch an dieses außergewöhnliche Cover... "Er kam um die Gefangenen zu befreien" - fand ich sehr spannend.

Damals als ich noch jung im Glauben war, fand ich es lehrreich, weil es sich teilweise deckte, was ich an okkulten Erfahrungen vor meiner Bekehrung erlebte.
Inhaltlich erwähnte die Autorin u.a. eine Begegnung mit "Werwölfen", wenn ich mich recht entsinne, aber da war ich dann raus, weil mir das zu sehr nach Hollywood klang...

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 08:42
von Helmuth
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 15:51 Thema abgetrennt: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17
Ich war schon am Überlegen, es als Thema selbst selbst zu setzen, denn es ist nicht uninteressant, zumal sich viele Menschen gar nicht bewusst sind, ob sie nicht auch tagtäglich so etwas wie Zauberei betreiben. Sie nennen es vielleicht anders und es hat nicht die Qualität wie ein Schamane oder sonstiger praktizierender Okkultist.

Zunächst nöchte ich nur eine Beobachtung weitergeben: Ich kenne so gut wie keine Männer, der sich mit Horoskopen befassen oder die Sternzeichen studieren, dafür rundum Frauen. Wenn mich jemand gefragt hat, welches Sternzeichen ich bin, war das bislang zumeist eine Frau, die das nicht bloß beiläufig wissen wollte, sondern sich wirklich danach richtet.

Auch im ORF-Radio wird tagtäglich der sog. "Energiepegel" von Frauen erstellt. Männer lesen das oft vor, aber erstellt haben es Frauen, die auch namentich erwähnt werden. Das sei nur eine Beobachtung und nicht mehr. Zauberei ist dem zwar nicht gleichzusetzen, aber es sind Frauen die sich vorwiegend dieser Sache widmen. Frage: Warum Frauen?

Auf Jahrmärten Kirtagen usw. trifft man auch immer fast nur Frauen als Wahrsagerinnen an. Kennt denn jemand überhaupt einen Mann, der aus der Hand leist oder Karten legt? Worin Männer wiederum verstrickt sind, das sind die, ich nenne es mal Hardcore-Aktivitäten, d.h. entweder Machttaten und auch wirklich dämonische Praktiken. Da wieder sehe ich weniger Frauen. Und auch das sei nur eine Beobachtung und keine Wertung.

Für mich zählt aber, was das Wort Gottes lehrt, und weniger was ich beobachte. Wenn Mose von Zauberinnen redet und nicht von Zauberern, dann hat das seinen Grund. Wir können dem hier nachgehen.

Tatsächlich finden wir zuerst praktizierende Männer, denn so werden sie in der Bibel erstmals am Hofe des Pharao beschrieben. Dort redet die Schrift von Zauberern, oder sie meint es allgemein, d.h. geschlechstneutral, ich denke aber nicht. Damit geht einher, was ich zuerst gesagt habe. Wenn es um Macht-Demonstrationen geht, dann sind wieder mehr die Männer am Zug. Ich würde daher sagen, dort waren Männer am Werk.

Zur Frage wie man Zauberei definieren kann, würde ich mir einige der Praktiken anhand der Schrift ansehen. Mose hatte sicher kein Interesse eine juristische Fibel herauszugeben, um Strafttaten zu definieren, wie wir das in unserer Gesellschaft gewohnt sind. Man wusste schon wovon er spricht und wer auch Zauberei betreibt.

Jedenfalls treffe ich diese Annahme, sonst ist ein Gesetz widersinnig, wenn keiner weiß, was dieses Vergehen sein soll, wofür man getötet werden muss. Das Gesetz entstand im Zuge der Wüstenwanderung, und anhand von praktischen Vorfällen erklärt Mose auch grundsätzliche Dinge, wie sich seine Erkenntnis damit gebildet hatte.

Das Grundgebot gab Gott schlicht mit der Anweisung gem 2 Mose 22:17 und befindet sich unter einer Einreihung von zwei weiteren todeswürdigen Vergehen. Damit wurde die Liste ergänzt, wie zuvor Vergehen mit Todesstafe beschrieben werden., Das zeigt, dass das so entstandene Gesetz keine Struktur hat, wie wir ein Gesetzbuch gliedern würden, sondern sich entwickelt hat.

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 09:15
von Aslan
oTp hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 03:35 Das meine ich damit, wenn ich sage, Bücher von ehemaligen schwarzen Hexen oder Bücher darüber, sind bisweilen seltsam.
Ja... das wäre ich auch. Solche Bücher sind immer mit Vorsicht zu genießen.
Obwohl ich ein Buch sehr hilfreich fand. Mike Wanrke "Der Agent des Satans". Warnke war ein ehemaliger Hohepriester der amerikanischen Satanskirche.
Er beschreibt seinen Aufstieg in die okkulten Zirkel und Machstrukturen der Satanskirche, und wie er durch die Begegnung mit Christen den Weg zu Jesus fand.
Für mich war dieses Buch ein Augenöffner über das, was im Verborgenen geschieht.

Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 09:17
von SilverBullet
Kingdom hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 17:19Du machst es Dir zu einfach, weil der Verstoss gegen das 1 und 2 Gebot Gottes und die Bestätigung von 2 Zeugen genügt vor dem Gesetz Gottes.
Was willst du mit diesen Kriterien anfangen, wenn du keine Frau als "Zauberin" identifizieren kannst (es steht ja nicht drin, um was es gehen soll)?
Kingdom hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 17:19
SilverBullet hat geschrieben:Deine Jesus-Entschuldigung ist eher nur eine Ausrede, gab es doch lange nach der Jesus-Zeit die Hexenverfolgung. Erst danach haben die Christen entdeckt, dass sie ja vielleicht doch keine Frauen hinrichten sollten.
Nein das stimmt nicht, die Jünger Christi haben das nicht getan und Christus hat nie einen solchen Auftrag erteilt und ich habe unter meinen Geschwistern niemanden der so etwas forderte.
Das habe ich nicht gesagt, sondern ich sage, dass der "Zauberin"-Begriff so vage ist, dass der historische Ablauf den Verweis auf Jesus zur Ausrede werden lässt.
Das Kernproblem ist die Vagheit des Begriffs "Zauberin" - das kann nicht durch nachträgliche Interpretation der Jesus-Zeit ausgeglichen werden.
Kingdom hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 17:19
SilverBullet hat geschrieben:Sorry, Jesus ist eine männliche Figur. Mit daraus entstand Frauenverachtung, denn das Männlichkeitsgetue wurde als Zeichen gedeutet.
Stimmt eben nicht.
Selbstverständlich ist die Jesus-Figur männlich angegeben und selbstverständlich haben die Gläubigen daraus "Fähigkeiten" abgeleitet.

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 09:25
von oTp
Aslan hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 08:08 Damals als ich noch jung im Glauben war, fand ich es lehrreich, weil es sich teilweise deckte, was ich an okkulten Erfahrungen vor meiner Bekehrung erlebte.
Inhaltlich erwähnte die Autorin u.a. eine Begegnung mit "Werwölfen", wenn ich mich recht entsinne, aber da war ich dann raus, weil mir das zu sehr nach Hollywood klang...
Ja, ging mir genauso. Manche Behauptungen in dem Buch kann man deutlich erkennen. Da wo etwas durchaus sein könnte, wird es schwieriger. Kann man erkennen durch die Muster, die erkennbar sind bei Besessenheiten, bei Kurt E-Koch, den Erfahrungen mit dem Spiritismus oder bei erzählten Spukfällen.

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 09:28
von Aslan
Helmuth hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 08:42 Zunächst nöchte ich nur eine Beobachtung weitergeben: Ich kenne so gut wie keine Männer, der sich mit Horoskopen befassen oder die Sternzeichen studieren, dafür rundum Frauen. Wenn mich jemand gefragt hat, welches Sternzeichen ich bin, war das bislang zumeist eine Frau, die das nicht bloß beiläufig wissen wollte, sondern sich wirklich danach richtet.

Auch im ORF-Radio wird tagtäglich der sog. "Energiepegel" von Frauen erstellt. Männer lesen das oft vor, aber erstellt haben es Frauen, die auch namentich erwähnt werden. Das sei nur eine Beobachtung und nicht mehr. Zauberei ist dem zwar nicht gleichzusetzen, aber es sind Frauen die sich vorwiegend dieser Sache widmen. Frage: Warum Frauen?
Das ist eine interessante Beobachtung. Ist mir auch aufgefallen.
Vielleicht weil Frauen sensibler und spirituell zugänglicher sind für außersinnliche Wahrnehmungen?

Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Verfasst: Do 29. Okt 2026, 09:34
von oTp
Aslan hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 09:28 Das ist eine interessante Beobachtung. Ist mir auch aufgefallen.
Ja, scheint mir auch so.