Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.

Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
9
60%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
6
40%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 15

jsc
Beiträge: 4803
Registriert: So 26. Okt 2014, 19:48

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von jsc »

oTp hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 16:32 Was hat denn die Ozonschicht damit zu tun ?
Und womit ? Dass Menschen 900 Jahre alt wurden ?
Es gibt die Vorstellung, dass die "Feste", die bei der Schöpfung das Wasser über der Feste von dem Wasser unter der Feste getrennt hat, bei der Sintflut geöffnet wurde und das Wasser über der Feste herunter regnen ließ.

Das Wasser über der Feste soll die Sonnenstrahlen so beeinflusst haben, dass der Mensch wesentlich älter wurde. Jetzt, da es weg ist, ist nur die Ozonschicht geblieben.
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
oTp
Beiträge: 13205
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Und warum sollte ich an dieses (alte) Weltbild glauben ?

Die Erde ist ja auch keine Scheibe mit einem gewölbten Himmel darüber.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
jsc
Beiträge: 4803
Registriert: So 26. Okt 2014, 19:48

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von jsc »

oTp hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 17:02 Und warum sollte ich an dieses (alte) Weltbild glauben ?
Meinst du alt oder veraltet?
Die Erde ist ja auch keine Scheibe mit einem gewölbten Himmel darüber.
Das ist nicht Teil der Beschreibung gewesen. Inwiefern verbindest du das damit?
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19695
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 17:02 Und warum sollte ich an dieses (alte) Weltbild glauben ?
Christen würden sagen, weil der Schöpfungsbericht es so auch beschreibt. Als was bezeichnest du dich?
oTp hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 17:02 Die Erde ist ja auch keine Scheibe mit einem gewölbten Himmel darüber.
Irrelevant, die Transformation des zweidimensionalen Weltbildes in das dreidimensionale ändert nichts an der Schöpfung. Für den Menschen genügt allgemein die zweidimensionale Sicht, sie brauchen keine andere. Sie wird erst notwendig mit der weltweiten Schifffahrt und der Luftfahrt und weiteren Technologien, dann braucht man höhere Modelle.

Diese Art von Logikfehler machst du laufend. Du denkst die Alten waren rückständig bzw. irrten sie sich. Das ist ein Irrtum. Es brauchte in ihrer Welt bloß noch keiner Differentialgleichungen höherer Ordnung zu lösen. In der Luftfahrt oder wie ich aus der Telekombranche komme, ist das heute unumgänglich.

Für den normalen Menschen genügt heute immer noch die triviale Sicht. Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter. Am Tag scheint die Sonne und es ist hell und in der Nacht der Mond und es ist dunkel. Daran ändert sich nichts. Bloß Gott hat eine andere Sicht, doch uns genügt die, welche er uns gibt und das macht den Schöpfungsbericht aus.

Und wenn Gott eingreift, wie die Sintflut ein enormer Eingriff in die gesamte Schöpfung war, dann kannst du alle menschlichen Modelle kübeln. Der Mensch irrt besonders dann, wenn er in seiner Arroganz glaubt klüger als Gott zu sein. Ansonsten kann ihm vieles plausibel werden ohne sinnlos mit anderen um Weltbilder zu streiten.
Zuletzt geändert von Helmuth am Di 18. Aug 2026, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13205
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Diese Art von Logikfehler machst du laufend. Du denkst die Alten waren rückständig bzw. irrten sie sich. Das ist ein Irrtum.
Sehr überzeugend- für dich selber :thumbdown:
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19695
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Viel nachgedacht hast du bei meinem Erklärungsversuch offensichtlich nicht. Vielleicht tun es andere, und zwar sachlich. Ich schreibe mittlerweile nichts mehr deinetwegen, greife aber auf, was ich für themenrelevant befinde, das nur zu deiner Info.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13205
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 17:43 Viel nachgedacht hast du bei meinem Erklärungsversuch offensichtlich nicht. Vielleicht tun es andere, und zwar sachlich. Ich schreibe mittlerweile nichts mehr deinetwegen, greife aber auf, was ich für themenrelevant befinde, das nur zu deiner Info.
Ich denke selber und zwar nicht nach deiner Logik, wie du bemerkt hast. Was gibt es da noch viel drüber nachzudenken ? Für dich selber darfst du glauben, dass deine Erklärungen wahr sind.

Wenn für dich die vielen Katholiken und Evangelischen da falsch denken, solltest du mal prüfen, ob sie zu dumm sind zum Denken.
Zuletzt geändert von oTp am Di 18. Aug 2026, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19695
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Ob die Logik auch stimmt, nicht mehr nich weniger. Gottes Wort zu negierten ist nicht logisch. Gegen das Wort zu reden ist unlogisch. Dann müsstest du zuerst zeigen, dass das Wort: „Baue ein Arche“ kein Wort Gottes, sondern Menschenwort war. Und ich meine, das kannst du nicht.

Den Aspekt „wahr“ hatten wir schon. Das wiederhole ich nicht in Schleife, wenn du es ohnehin, wie ich das einschätze, gar nicht hören willst.
Zuletzt geändert von Helmuth am Di 18. Aug 2026, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13205
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 17:55 Ob die Logik auch stimmt, nicht mehr nich weniger. Gottes Wort zu negierten ist nicht logisch. Gegen das Wort zu reden ist unlogisch. Dann müsstest du zuerst zeigen, dass das Wort: „Baue ein Arche“ kein Wort Gottes, sondern Menschenwort war. Und ich meine, das kannst du nicht.
Unter dieser Voraussetzung würde ich es ja nicht.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Abischai
Beiträge: 10245
Registriert: Sa 27. Apr 2013, 14:25

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Abischai »

Zippo hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 13:53 Gravierdende Veränderungen der Erdkruste können allerdings nicht in der Umgebung der Arche passiert sein.
Dort wo die Arche "sich niederließ", also im "Gebirge Arrarat", mag das stimmen, Gott hat dafür gesorgt. Aber andernorts ist die Erdkruste bis zu 20km (!) durchwühlt worden, das war nicht global gleichmäßig, außerdem haben Samen im Wasser überdauert, auch halten Bäume eine generelle Überflutung lange aus, ohne abzusterben. Die Taube brachte einfach einen frischen Ölzweig, weil das ja schon Monate nach Festsitzen der Arche war, der Rabe hatte sich nicht dafür interessiert. Die Menschen mußten solange in der Arche beleiben und von den noch vorhandenen Vorräten leben, bis draußen alles in solchem Übermaß da war, daß die Nahrungskette wieder stabil funktionieren konnte. Wir können daraus aber nicht ableiten, die die Tektonik zu der Zeit war, und wie es aussieht, wenn eine ganze Region sich quasi unmerklich "hebt", auch das Gebirge Arrarat kann sich ebenso noch gehoben haben. Das Verlaufen der Wasser deutet ja an, daß sie relativ schnell die Fließrichtung geändert hatten, bzw. sich der Boden des "Meeres" derart gehoben hat, daß dem Wasser nichts anderes übrigblieb, als sich unten zu verkrümeln und anderenorts zu sammeln.
Eindrücklich ist das bei den Canyons in Amerika zu sehen, das sind eindeutige Flußtäler, die aber mal gewaltg größere Ströme erfahren haben als die Rinnsale an deren heutigen Solen. Und diese Ströme haben die Läufe auch ganz fix gewaschen, ausgewaschen, geformt, bevor die Sedimente erstarrten zu dem was sie heute sind. Im Elbsandsteingebirge kann man das auch auf relativ kleinem Raum gut sehen.
Faltengebirge wie die Alpen und der Harz z.B. sind - glaubt man der Geologie - ehem. Meeresböden, die tektonisch aufgeworfen wurden und in der Form erstarrt sind. Im Harz z.B. ist Kohle enthalten, ehem. Braunkohle, die durch die Eigenart der Gebirgsbildung zu Pechkohle wurde. Braunkohle ist aber relativ jung, also lange nach der Flut erst entstanden, demnach ist der Harz noch gar nicht so sehr alt, wie er aussieht, nur ein Beispiel...
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Antworten