Tageskalender mit Bibelsprüchen

Rund um Bibel und Glaube
fitundheil
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Danach bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm seinen Leib ab. Aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Johannes 19,38.39
Gedanken zum Johannes-Evangelium
Jesus ist gestorben. Das haben die Soldaten gesehen. Um ganz sicherzugehen, hat einer von ihnen mit einem Speer die Seite Jesu durchbohrt. Blut und Wasser fließen heraus und bezeugen, dass der Tod eingetreten ist.

Während der Leib Jesu noch am Kreuz hängt, erscheinen zwei Männer, die niemand erwartet hat: Joseph von Arimathia und Nikodemus. Joseph ist im Verlauf des Evangeliums noch nicht erwähnt worden, von Nikodemus dagegen wird in den Kapiteln 3 und 7 berichtet. Doch offensichtlich sind beide Männer bis jetzt nicht als Jünger Jesu bekannt.

Wenn wir zusammenfassen, was die vier Evangelien über Joseph berichten, ergibt sich folgendes Bild: Er ist reich, ein ehrbarer Ratsherr und ein guter und gerechter Mann. Er ist ein Jünger Jesu und hat dem Plan des Hohen Rats der Juden, Jesus umzubringen, nicht zugestimmt. Aber er hat sich nicht als Jünger Jesu zu erkennen gegeben - vielleicht aus Angst, dass man ihn aus der Synagoge ausschließen würde (vgl. Kap. 12,42.43).

Doch in dem Augenblick, als der Sohn Gottes gestorben ist, fasst Joseph Mut. Er tritt öffentlich auf die Seite des Gekreuzigten - trotz Wohlstand und hoher Stellung, die oft ein Hindernis darstellen. Ähnlich verhält sich Nikodemus, der das Wort beherzigt hat, das Jesus ihm bei seinem nächtlichen Besuch mitge­geben hat: „Ihr müsst von neuem geboren werden“ (Kap. 3,7). Hier kommt er mit einer wertvollen Salbenmischung und zeigt so, wie sehr er den Herrn Jesus schätzt und achtet.
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Der HERR redete zu Mose: Geh, zieh hinauf von hier, du und das Volk ... in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe ... Und Mose sprach zu dem H ERRN: ... so lass mich doch deinen Weg wissen ... Und er (Gott) sprach: Mein Angesicht wird mitgehen, und ich werde dir Ruhe geben. 2. Mose 33,1.12–14
„Weiß ich den Weg auch nicht“
Gott hat das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit, um sie ins Land Kanaan zu bringen. Nun gibt Er Mose den Auftrag, das Volk dorthin zu führen. Zwischen Ägypten und Kanaan liegt die Sinaihalbinsel - eine Landmasse, die etwa eineinhalbmal so groß ist wie die Schweiz und bis ins Rote Meer hineinragt. Diese Wüstenlandschaft ist von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt.

Verständlich, dass Mose in dieser trostlosen Gegend, wo es kaum markante Orientierungspunkte gibt, nach dem Weg fragt. Gottes Reaktion ist erstaunlich: Mose bekommt keine Wegbeschreibung. Warum nicht? Weil Gott weiß, dass die Wüstenreise mit all ihren Etappen rund 40 Jahre dauern wird! Und in dieser Zeit wird das Volk kreuz und quer durch die Wüste ziehen. Ebenso weiß Gott, wie viele Hindernisse auf Mose zukommen und wie widerspenstig das Volk sein wird. Deshalb macht Er ihm stattdessen eine großartige Zusage: Gott selbst würde mitgehen. Darauf durfte Mose vertrauen und das würde ihm in allen Schwierigkeiten, die noch vor ihm lagen, Ruhe geben.

Welche Erwartung können Christen an das Leben haben, das noch vor ihnen liegt? Eins dürfen sie sicher wissen: Der allmächtige und barmherzige Gott geht mit ihnen. Denn Er ist besorgt um alle, die Er seine Kinder nennt. Und Er geht mit ihnen - heute, morgen und bis ans Ziel.

Weiß ich den Weg auch nicht, Du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz,
sei’s spät, sei’s früh.
Hedwig von Redern (1866-1935)

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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen. Kolosser 3,23
Unbeachtet und doch wahrgenommen
Ihr Arbeitsplatz. Es ist immer dasselbe: Täglich müht sie sich ab und doch nimmt keiner Notiz von ihr. Alles, was sie sich wünscht, ist ein wenig Anerkennung. Unermüdlich sorgt sie für Sauberkeit. Sie fragt sich, ob es irgendjemand auffallen würde, wenn die Böden nicht gewischt und die Fenster nicht geputzt wären.

Sein Arbeitsplatz. Endlos lang ist der Stau auf der Lkw-Spur. Es gibt kaum Abwechslung in der Fahrerkabine. Und das Wüten des Chefs klingt ihm schon wieder in den Ohren: Wehe, die Ware wird zu spät geliefert!

Ihr Arbeitsplatz. Ihr Kind leidet von Geburt an unter einer schweren Behinderung. Die Pflege erfordert nicht nur viel Zeit, sondern strapaziert auch zunehmend ihre Nerven. Statt Anerkennung für die treue Pflege ihres Kindes erntet sie meistens nur Unverständnis.

Und Ihr Arbeitsplatz in Beruf oder in der Familie? Nimmt auch keiner wahr, was Sie tun? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Wie viele treue Leute haben ihren Mann oder ihre Frau gestanden und wurden wenig beachtet, geschweige denn angemessen entlohnt.

Doch es gibt jemand, der Ihre Mühen und Anstrengungen wahrnimmt und dessen Anerkennung Ihr Tun adelt: Es ist der oberste Dienstherr, Gott selbst. Er nimmt jeden Dienst wahr, der für Ihn getan wird, auch wenn Menschen keine Notiz davon nehmen. Gott ist ein Gott des Wissens „und von ihm werden die Handlungen gewogen … Er hebt aus dem Staub empor den Geringen … und den Thron der Erde gibt er ihnen als Erbteil“ (1. Samuel 2,3.8).

Wer seine tägliche Arbeit so tut, als würde sie dem Herrn Jesus selbst zukommen, der wird einmal die verdiente Anerkennung für seine Mühe erhalten. Das ist ein ewiger Lohn, der unendlich wertvoller ist als jede Belohnung auf der Erde. Ist das keine lohnenswerte Aussicht?
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten. 1. Timotheus 1,15
Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten. 1. Timotheus 1,15

Jesus Christus kam in die Welt
Vor ungefähr 2000 Jahren wurde Jesus Christus, der Sohn Gottes, Mensch. Er lebte 33 Jahre in Israel, starb am Kreuz und stand am dritten Tag von den Toten wieder auf. 40 Tage später kehrte Er zu Gott, seinem Vater, in den Himmel zurück. Das Leben von Jesus Christus auf der Erde war somit relativ kurz und sein Tod überaus schmerzvoll. Trotzdem wollte Er zu uns kommen! Warum? Er selbst gibt uns die Antwort:

„Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße“ (Lukas 5,32). Der Sohn Gottes hat gesehen, wie wir durch unser sündiges Leben unweigerlich der göttlichen Strafe entgegengehen. Davor wollte Er uns retten. Deshalb kam Er auf die Erde, um uns zur Buße und zur Umkehr aufzurufen.

„Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben“ (Johannes 10,10). Der Herr Jesus hat uns ein Geschenk mitgebracht: das ewige Leben. Er ist am Kreuz gestorben, damit wir - die wir wegen unserer Sünden den Tod verdient haben - durch den Glauben an Ihn dieses ewige Leben bekommen.

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (Johannes 12,46). Weil wir uns von Gott entfernt haben, leben wir in einer geistlichen Finsternis. Doch Jesus Christus ist als Licht zu uns gekommen, damit wir erkennen, wer Gott wirklich ist und wie Er die Menschen sieht. Wenn wir an Ihn glauben, kommen wir aus der Finsternis zu Gottes wunderbarem Licht (vgl. 1. Petrus 2,9).

Du merkst: Der Sohn Gottes ist gekommen, um dich zu erretten! Für dich hat Er sein Leben gegeben. Willst du Ihm nicht dein Herz öffnen?
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Als sie den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Matthäus 2,10.11
Am Ziel
Ein tiefes Geheimnis umgibt die Reisenden aus dem fernen Osten. Woher kommen sie? Und warum? Wer hat ihnen von Israel erzählt und von dem besonderen Retter-König, dem Messias, der dort seit Jahrhunderten erwartet wird? Matthäus nennt diese Männer „Magier“. Sie kommen aus einer Kultur, in der Astronomie und Astrologie miteinander verwoben sind. Sind sie also Forscher und Zukunftsdeuter zugleich?

Eins steht fest: Ein Stern oder eine Sternenkonstellation hat ihre Aufmerksamkeit geweckt. Eine lange, mühsame Reise liegt hinter ihnen. Nun kommen sie nach Israel. In der Hauptstadt erkundigen sie sich nach dem neugeborenen König und wundern sich, dass dort noch niemand von der Geburt des Königs weiß. Ist vielleicht alles ein Irrtum? Doch die Magier lassen sich nicht beirren. Immerhin, den angekündigten Geburtsort des großen Königs können ihnen die frommen Männer in der Stadt sagen: Bethlehem. Als sie weiterreisen, sehen sie wieder den Stern am Himmel. Er bleibt über dem Ort stehen, wo sich das Kind Jesus mit Maria, seiner Mutter, aufhält. Einfache Leute, wie es scheint.

Voller Freude erkennen die Magier, dass sie am Ziel sind! Demütig fallen sie vor dem Kind nieder, beten es an und geben ihm kostbare Geschenke. In ihrem Herzen selbst reich beschenkt, kehren sie in ihre Heimat zurück. Gott, der lebendige Gott, hat die Sehnsucht der Magier bemerkt und ihnen den Hinweis gegeben, den sie verstehen konnten: einen besonderen Stern, der ihnen den Weg zu Jesus Christus gewiesen hat.

So sieht Gott auch unsere Sehnsüchte. Und wenn jemand ehrlich nach Gott sucht, wird Gott sich finden lassen. Immer. Denn Gott liebt die Menschen so sehr, dass Er seinen Sohn gesandt hat. Jesus Christus ist der Weg zu Gott.
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen. Jesaja 38,17
Ein Leserbrief
„Zu meinem 8. Geburtstag, im Dezember 1985, bekam ich von meinen Eltern ein Poesiealbum geschenkt. Ich wartete schon gespannt darauf, was mir meine Eltern hineinschreiben würden. Regelrecht entsetzt habe ich einige Tage später dann den Eintrag meines Vaters gelesen, der da schrieb:

,Wenn dich des Schicksals Leiden treffen, so fange nicht zu klagen an. Du sollst die Worte nicht vergessen: Was Gott tut, das ist wohlgetan.‘

Mit diesen Versen konnte ich überhaupt nichts anfangen und ich habe mich sehr über den Ratschlag meines Vaters geärgert.

Einige Jahre später, ich war gerade erwachsen geworden und führte ein wildes und gottloses Leben, erkrankte ich schwer an Depressionen. Ich versuchte, mein bisheriges Leben weiterzuführen. Vergebens. Bald war ich nicht einmal mehr in der Lage, arbeiten zu gehen. Ich suchte Hilfe in der Schulmedizin. Erfolglos. Später suchte ich mein Heil in alternativen Heilmethoden und Esoterik, gab dafür viel Geld aus und geriet dadurch regelrecht in einen Teufelskreis.

Ungefähr 17 Jahre später, in völliger Verzweiflung und immer noch krank, begann ich, in der Bibel zu lesen. Ich bat Gott um Verständnis für seine Worte und durfte erkennen, dass ich ein Sünder bin und durch meine Sünden von Gott getrennt bin.

Ich kehrte um zu Gott und bekannte Ihm meine Lebensschuld und Er schenkte mir Vergebung und neues Leben.

Heute bin ich mir sicher, dass dieses Leid mich zu Gott geführt hat und dass es meine schwierigen Lebensumstände waren, durch die ich schließlich ein Kind Gottes geworden bin. Ich bin dankbar, dass Gott auf diese Art und Weise in mein Leben eingegriffen hat.“
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat, hat auch uns, als wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4.5
Der Waldfrosch
Wenn Frösche überwintern, verlangsamt sich dabei ihr Stoffwechsel. Sie können an Land oder im Wasser überwintern; wenn sie an Land überwintern, dann halten sie in Baumstämmen oder Laubhaufen Winterruhe; wenn sie im Wasser überwintern, halten sie sich am Grund des Teiches in der Schlammschicht auf, wo noch Sauerstoff verfügbar ist.

Doch da, wo strenge Winter normal sind, haben Frösche es schwer. Der Waldfrosch (Rana sylvatica) überwintert, indem er „einfriert“ und im Frühjahr wieder „auftaut“. Das gelingt nur wenigen Lebewesen. Denn in den Zellen eines Tieres befindet sich Wasser; und wenn dieses Wasser gefriert, dehnt es sich aus und die Zellen platzen. Beim Waldfrosch jedoch sind die Wände seiner Zellen elastisch; außerdem enthalten die Zellen seiner Zentralorgane große Mengen an Glukose (Traubenzucker), die das Gefrieren verhindert. So ein Waldfrosch mitten im Winter scheint vollständig gefroren zu sein: Er atmet nicht, hat auch keinen Herzschlag. Doch im Frühjahr taut er wieder auf und erwacht auf wundersame Weise wieder zum Leben.

Der Waldfrosch erinnert mich an meinen Zustandswechsel: Ich war „tot in Vergehungen und Sünden“ (V. 1), war unfähig, Gott zu finden. Ich gab kein einziges Lebenszeichen von mir und konnte mich - im Gegensatz zum Waldfrosch, der „auftauen“ kann - nicht selbst retten. Ich war verloren, doch Gott hat mich gefunden; ich war tot, doch Er hat mich lebendig gemacht (Lukas 15,32). Er hat sich meiner erbarmt, hat mich „wegen seiner vielen Liebe, womit er mich geliebt hat … mit dem Christus lebendig gemacht“. Wie erstaunlich und wundersam hat Er mich verändert!
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes ... Markus 1,1
Das Evangelium
Evangelium bedeutet „Gute Botschaft“. Dabei handelt es sich um eine ganz besondere Botschaft von Gott selbst. Inhalt dieser Botschaft ist eine wunderbare Person: Jesus Christus, Gottes Sohn. Gott hat vier Schreiber benutzt, um aus vier verschiedenen Blickwinkeln über das Leben Jesu in Wort und Tat berichten zu lassen: die Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Der heutige Tagesvers ist die Einleitung zum Markus-Evangelium. Markus beschreibt den Herrn Jesus vor allem als Diener und betont zugleich, dass dieser der Sohn Gottes ist.

Jesus Christus hat einmal mit folgenden Worten seinen Jüngern erklärt, warum Er in die Welt gekommen war: „Der Sohn des Menschen [damit meint Jesus sich selbst] ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele“ (Markus 10,45). - Ist es nicht gewaltig, dass der ewige Sohn Gottes Mensch geworden ist und auf der Erde gelebt hat, um uns Menschen zu dienen?

Warum war dieser „Dienst“ notwendig? Weil Jesus Christus damit zeigen wollte, dass Gott die Menschen liebt. Er ist ein barmherziger Gott, der gerne hilft. Er will die Menschen aus ihrem Elend herausziehen.

Und genau das ist die Botschaft des Evangeliums: Jesus Christus kam zu uns, um wohlzutun und zu heilen. Unermüdlich nahm Er sich der Hilfsbedürftigen an. Mehr noch: Er wollte uns von unseren Sünden erretten, um uns mit Gott zu versöhnen und uns eine Hoffnung über den Tod hinaus zu schenken. Dafür ließ Er sich an das Kreuz schlagen und litt und starb stellver­tretend für fremde Schuld. Damit hat Er allen, die an Ihn glauben, den allergrößten Dienst erwiesen.
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Du wirst erfahren, dass dein Zelt in Frieden ist, und überschaust du deine Wohnung, so wirst du nichts vermissen. Hiob 5,24
Ein Zuhause
So stellen wir uns eine intakte Familie und ein schönes Zuhause vor: eine Wohnung, in der alles vorhanden ist, Eltern und Kinder, die miteinander harmonieren und sich einig sind. Keine Not, keine Probleme, kein Missklang.

So ähnlich hat es sich wohl auch der Niederländer Vincent van Gogh (1853-1890) vorgestellt, als er eines seiner, wie er selbst sagt, besten Bilder gemalt hat: „Vincents Schlafzimmer in Arles“ aus dem Jahr 1888. Man sieht ein kleines Zimmer, ein Bett, ein Nachttisch, ein Stuhl, alles in warmen und strahlenden Farben gemalt. Der Holzfußboden, die Wände und die einfachen Holzmöbel vermitteln den Eindruck von Ruhe und Bodenständigkeit. Auch van Gogh träumte von einem harmonischen Familien­leben - doch die Erfüllung seines Traumes blieb ihm zeitlebens versagt.

Vielleicht haben Sie und ich auch einen Traum - und vielleicht wird sich auch unser Traum nicht erfüllen. Wir haben keine schöne Wohnung, kein schönes Haus, wohnen in der falschen Gegend und Nachbarschaft. Uns fehlt das nötige Geld und ein liebevolles Miteinander kennen wir schon lange nicht mehr. Wir sind krank oder befürchten, krank zu werden, oder unser Älterwerden beunruhigt uns. Selten ist alles perfekt und zufrieden sind wir auch (fast) nie.

Auch Jesus Christus spricht von Wohnungen, Wohnungen im Haus seines Vaters. Aber sie sind kein Traum, sondern Realität. Denn Er hat verheißen, sie zuzubereiten, wenn Er in den Himmel zurückgeht. Und dann fährt Er fort: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Johannes 14,3). Eine solche Wohnung bei Ihm und mit Ihm wird ganz sicher unvorstellbar schön sein!
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Die Tür wurde verschlossen. Matthäus 25,10
Alarm im Urlaub
13. Januar 2018: Ich mache gerade Urlaub auf Hawaii, als morgens um acht auf allen Handys die Nachricht erscheint: „Langstreckenraketen im Anflug auf Hawaii! Suchen Sie sofort Schutz! Das ist keine Übung!“

Keine Übung? Ein Ernstfall? Dann nichts wie los! Anziehen (wo sind nur meine Bermudas?) … Tür aufschließen (warum dauert es so lange?) … an der Rezeption fragen (warum ist nur keiner mehr da?) … gemessenen Schrittes (oder doch lieber im Dauer­lauf?) den Keller aufsuchen. Es könnte ja wirklich ein Ernstfall sein! Denn es haben sich Spannungen in den Beziehungen zu Nordkorea aufgebaut - und Hawaii liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen beiden Ländern. Doch es ist ein Fehlalarm! Aber ein sehr realistischer. Wäre es ein Test gewesen: Hawaii hätte ihn nicht bestanden.

Auch manche Menschen erleben einen sehr persönlichen Alarm: einen leichten Schlaganfall oder Herzinfarkt; einen Unfall, bei dem zum Glück niemand ernsthaft verletzt wird. Ähnlich wie ein Fehlalarm, ein Test. Doch wie hätte der Ernstfall ausgesehen?

In der Zeitung stand: „Hawaii hätte den Ernstfall nicht bestanden.“ Würde ich meinen persönlichen Ernstfall bestehen? Habe ich vorgesorgt und an alles gedacht? Sie verstehen mich, ich meine hier nicht die medizinische Versorgung oder die Erb­re­gelung. Ich denke an den Tod, an Gottes Urteil über meine ewige Existenz. Oder auch daran, dass Jesus Christus wiederkommt und dann die Tür zu Ihm für mich verschlossen ist.

Noch ist die Tür offen, noch kann jeder zu Ihm kommen, der will. Wie gut, wenn auf Hawaii nach diesem Fehlalarm jedem klar geworden ist, wie ernst der Ernstfall ist! Und wie gut, wenn heute Menschen für den Ernstfall des Lebens Vorsorge treffen!
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