Die Neocons spielen auch beim Projekt 2025 der Heritage Foundation eine Rolle. Damit ist zwar der Fokus auf Innenpolitik gelegt, aber faktisch hat die USA unter Trump ja den Iran angegriffen, um vorgeblich das Mullah-Regime zu stürzen. Die tatsächlichen Folgen des Kriegs haben aber bis jetzt niemandem genützt, außer einigen Unternehmen, die davon profitieren. Der Irak-Krieg sollte zwar Frieden bringen, hat es aber nicht. Soll man eine Weltmacht nach ihren Intentionen beurteilen, oder nach dem, was sie tatsächlich veranstaltet ? Der Profit von einigen Unternehmen ist vielleicht kein unbeabsichtigter Nebeneffekt, sondern das heimliche Ziel.Johncom hat geschrieben: ↑Mi 22. Apr 2026, 02:05 Aber das neue konservative Amerika ist seit Trump völlig runter von dem Trip. America First heißt eigentlich, wir kümmern uns um das eigene Land. Es geht also wieder um den eigenen Vorteil, den Deal mit den anderen Mächten. Und hier übersehen wir meistens, das die USA und die immer mehr abgehängte EU ihre Führung der restlichen Welt aufgeben. Inzwischen sind Russland und China wirkmächtiger, auch in den großen Kontinenten Afrika und Südamerika. Neocon heute heißt: die Realität annehmen und das Beste rausholen was noch zu holen ist.
Aber davon abgesehen, es ist mir für die Auslegung von Paulus auch weithin egal, ob sich irgendwelche Weltmächte selber mit dem Katechon identifizieren oder nicht. Ich bleibe zunächst dabei, dass der Katechon, den Paulus meint, schon längst weg ist.