Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 23:59
Und jetzt kommt mein "Aber": Ich finde, es ist anstrengend, sich zu freuen. Es kostet Kraft.
Dann kann sie auch nicht vom Herrn sein. Du sollst dich ja nicht zwanghaft freuen, aber die Bereitschaft dazu soll da sein. Das ist wie das Vergeben können. Zuerst muss die Bereitschaft da sein. Dazu lege ich jeden Sorgegeist ab, der ein echter Killer wahrer Freude ist. Jesus spricht diesen Geist der Sorge, der uns niederdrückt, auch an:
Lukas 12:25 hat geschrieben: Wer aber unter euch vermag mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zuzufügen?
Wer kennt das nicht, sich in Sorgen zu ergehen? Es überkommt jedem einmal. Was kann man nun dagegen tun? Jeder findet schon seinen Weg. Ich habe es mir angewöhnt in Zungen zu beten, bei mir ist das ein Singen in Zungen.
Ich muss sagen, ich kannte lange die Wirkung nicht, obwohl es alle Welt praktiziert. Wenn man einfach nur ein Lied singt, eines mit einem halbwegs guten Text, oder einfach nur summt. Das muss nicht einmal ein Lobpreislied sein, eines das dir gut gefällt.
Du kannst z.B. Klavier spielen. Setz dich spontan hin und spiele eines. Das ist kein Aufwand, eine Minute und schon verändert dich das und du fragst dich: "Hey, warum habe ich mir wegen dem und dem überhaupt den Kopf zerbrochen?" Und so dankst du dem Herrn und die Frucht der Freude in dir wächst. Man muss diese Pflanze auch "gießen", sonst verdorrt sie.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 23:59
Die Freude, von der Jesus spricht, ist wahrscheinlich nicht identisch mit der säkularen Definition von "Freude". Niemand hält es durch, ohne Unterlass zu jubeln.
Man muss sich nicht mit solchen Fragen herumschlagen, die mehr philosophischer Natur sind, denn das bringt nichts. im Gegenteil, man macht sich die Sache damit nur schwerer. Tu einfach, was der Heilige Geist uns sagt, leg den Sorgegeist ab und sei bereit dich zu freuen. Der Herr wird dir entgegenkommen.
Klarerweise gibt es auch Zeiten der Trauer oder des Weinens. Keiner kann verlangen unter Schmerzen sich zu freuen. Aber jede ungenützte Zeit, die Gott schenkt sich nicht zu freuen ist eine verlorene Zeit. Die Freude ist zuerst nicht im Äußeren, sie beginnt im Inneren in Stille, und erst wenn sie sich auffüllt, dann tritt sie auch nach außen mit einem strahlenden Gesicht.
Und noch einen nicht zu vernachlässigenden Aspekt hat die Freude. Lachen fördert die Gesundheit. Das konntne schon zig Studien belegen. Ich gebe zwar auf vieles, was die Welt erforscht, nichts, aber in dem Fall können sie gar nicht zu einem anderen Ergebnis kommen, weil das vom Herrn auch so kommt. Also Freude verbessert und verlängert, Sorge verschlimmert und verkürzt das Leben, ein sozusagen geistliches Gesetz.
Ich erlebe aber auch, dass selbst beim Lobpreis Gottes manche wie die stummen Götzen sitzen bleiben anstatt mal aufzustehen, in die Hände zu klatschen oder wenigsten mit den Fingern zu schnippen, dann mal eine tänzerische Bewegung zu machen und sich dann weiter vom Herrn führen zu lassen. Danach übernimmt der Heilge Geist, der dich weiter antreibt.
Ich bin aber auch nachlässig geworden das gebe ich zu, z.B. habe ich zu Hause immer wieder spontan ein Dankgebet gesprochen und das mit einem Jauchzen oder dgl. begleitet. Das habe ich vernachlässigt.
Danke für den Thread, so mache ich es mir wieder bewusst, dass das zu meinem Lebensstil wie das Gebet gehören soll. Das mache ich völlig alleine. Wenn man mich sähe, könnte man meinen, ich spinne. Aber der Herr sieht ins Herz und versteht mich. Ich finde diese Aussage Paulus' enorm wichtig, der auch versteht, wovon er redet, und mir als Charismatiker ist es auch nicht fremd:
Römer 14:7 hat geschrieben: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.