renato23 hat geschrieben: ↑Sa 11. Jul 2026, 10:52
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 11. Jul 2026, 09:54
Den göttlichen Ursprung der Thora anzuzweifeln ist nicht der richtige Weg.
Von den Gesetzen Mose hat Jesus natürlich all jene Gebote übernommen die mit dem wahrhaftigen Gottesglauben kompatibel sind. zweifelshohne.
Der Herr Jesus hat das Gesetz bejaht und getan. Er wurde auch von den Eltern beschnitten. Als 12 jähriger kam er zum Tempel und hat ihn das Haus seines Vaters genannt.
Lk 2,49
Und er sprach zu ihnen: Was ist’s, dass ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, dass ich sein muss in dem, das meines Vaters ist?
Zu dem Volk sprach er von dem, was geschrieben steht und verschärft die Gebote. Mt 5,21... Und zuvor sagt er, daß er nicht gekommen ist, um Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen.
[Mt 5,17-20] Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Vieles im Gesetz ist ein Vorschatten von dem, was der Herr Jesus Christus getan hat.
[Lk 24,26-27] Musste nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.
Die Apostel haben das Gesetz auch nicht einem fremden Gott zugeschrieben, Paulus sagt, es ist heilig, gerecht und gut.
[Röm 7,12-13] Das Gesetz ist ja heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut. Ist denn, das da gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Aber die Sünde, auf dass sie erscheine, wie sie Sünde ist, hat sie mir durch das Gute den Tod gewirkt, auf dass die Sünde würde überaus sündig durchs Gebot.
Er spricht davon, daß er das Gesetz nicht aufheben, sondern aufrichten wolle. Das heißt, die wahre Bedeutung und Funktion des Gesetzes zu enthüllen und offen zur Schau zu stellen:
Rö 3,31
Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.
Die Gebote zur aktiven Nächstenliebe erfüllen das Gesetz, aber die Forderung des Gesetzes nach Sühnung werden von dem Herrn Jesus Christus erfüllt.
Da kann man das Gesetz nicht einfach einem fremden Gott zuschreiben.
Renato
Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.
Aber bist Du nicht auch der Ansicht, dass wenn jemand ein Gesetz erlässt sich besonders selbst daran halten sollte? Du sollst nicht töten und dann immer wieder zu töten, gar verbrennen der Söhne Aarons oder der Korachbrüder, (mit von dem HERRN ausgehendem Feuer!!!!)alle Erstgeburten der Aegypter von Mensch und Tier töten etc.?.
Gott darf töten, er ist ja der Urheber des Gesetzes. Er kann auch Kriege erlauben, wo getötet wird. Das hat er im AT getan. Dann wird es als Strafe angesehen. Den Jüngern sagt er allerdings folgendes :
Mt 26,52
Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.
Der Apostel Paulus erinnert an das Wort des Gesetzes 5 Mo 32,35
[Röm 12,18-19] Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: „Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.“
Gott ist nicht immer der Gütige und Barmherzige, er will auch strafen. Und die einzige Möglichkeit, die er sieht, um den von Satan zu Fall gebrachten von Sünde zu befreien, weil er Reue und Umkehrbereitschaft zeigt, ist, die Strafe selbst auf sich zu nehmen und sich am Kreuz von Satan, dem Verkläger der Menschheit, abstrafen zu lassen. Off 12,10
[Jes 53,4-6] Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
Gott ist hart zu dem Erstgeborenen, dem wir die Schöpfung zu verdanken haben Hebr 2,10, Kol 1,15-17, er ist hart zu sich selbst, weil er diesen Erstgeborenen auf seinem Weg begleitet hat 2 Kor 5,19... Und Gott wird auch hart gegen die Menschen vorgehen, die seine Gebote nicht geachtet und keine Buße getan haben.
Jak 2,13
Es wird aber ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht.
Lies doch mal, was der Herr Jesus in der Bergpredigt von der Hölle sagt, wo Gott vorhat, den Sünder abzustrafen:
[Mt 5,29-32] Ärgert dich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Es ist auch gesagt: „Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief.“ Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn um Ehebruch), der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freit, der bricht die Ehe.
Gott kann ganz empfindlich strafen, aber er gibt den Menschen Zeit, sich zu besinnen, um eventuell doch dem zornigen und richtenden Gott zu entgehen, den manche Menschen, zur Zeit des Gesetzes und früher, schon in dieser Welt erlebt haben.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.