1. Seele, Blut und Altar

Themen des alten Testaments
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Larson
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Re: 1. Seele, Blut und Altar

Beitrag von Larson »

Sunbeam hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 15:08Großen Dank
Der Dank geht auch an dich, es zeigt, dass sich der Mühe auch lohnt.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 15:08 ein Freigeist/Agnostiker
und ein Freigeist liest es vielleicht etwas unvoreingenommener, kann dadurch es eher "nachvollziehen"
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Sunbeam
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Re: 1. Seele, Blut und Altar

Beitrag von Sunbeam »

Larson hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 15:35
Sunbeam hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 15:08Großen Dank
Der Dank geht auch an dich, es zeigt, dass sich der Mühe auch lohnt.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 11. Jul 2026, 15:08 ein Freigeist/Agnostiker
und ein Freigeist liest es vielleicht etwas unvoreingenommener, kann dadurch es eher "nachvollziehen"
Ich weiß nicht ob ein Mensch wirklich frei von Geistern ist, oder frei im Sinne von wirklich frei, wir alle haben da wohl Leichen im Keller unserer Geistigkeit, an die wir lieber nicht erninnert werden wolle.

Aber man kann, man solle es immer wieder versuchen, gerade in einer Zeit, die wohl nicht mehr viel Zeit hat.

Ich wünsche dir für deinen weiteren Lebensgang immer wieder :arrow: Yasher Koach und natürlich :arrow: Shalom uv’racha leYisrael :!:
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Larson
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Re: 1. Seele, Blut und Altar

Beitrag von Larson »

1.8. Geist Ruach, Odem Neschamah
Um das Thema abzurunden, da dies auch ein wichtiger Aspekt ist.
Ein paar ausgewählte Verse dazu:
1.Mo 2,7 Und Gott der HERR bildete den Menschen אֶת־הָֽאָדָ֗ם (ʽët‾ hāʽādām), Staub עָפָר֙ (ʽāfār) von dem Erdboden מִן־הָ֣אֲדָמָ֔ה (min‾ hāʽădāmāh) , und hauchte in seine Nase den Odem נִשְׁמַ֣ת (nischmat) des Lebens חַיִּ֑ים (chajijm) ; und der Mensch wurde eine lebendige Seele לְנֶ֥פֶשׁ חַיָּֽה (lᵉnëfësch chajāh).
נִשְׁמַ֣ת חַיִּ֑ים (nischmat chajijm) Odem des Lebens, נְשָׁמָה (nᵉschāmāh) Odem, Hauch, Geist
Hi 4,9 Durch den Odem מִנִּשְׁמַ֣ת (miNischmat) Gottes kommen sie um und durch den Hauch וּמֵר֖וּחַ (uMeRuach) seiner Nase אַפּ֣וֹ (ʽapo: אַף (ʽaf) Angesicht, Nase, Zorn ) vergehen sie.

Hi 27,3 so lange mein Odem נִשְׁמָתִ֣י (nischmātij) in mir ist, und der Hauch Gottes וְר֖וּחַ אֱל֣וֹהַּ (wᵉruach ʽĕloah) in meiner Nase

Hi 32,8 Jedoch der Geist רֽוּחַ־הִ֣יא (ruach‾ hijʽ) ist es in den Menschen, und der Odem וְנִשְׁמַ֖ת (wᵉNischmat) des Allmächtigen, der sie verständig macht.

Hi 34,14 Wenn er sein Herz nur auf sich selbst richtete, seinen Geist רוּח֥וֹ (rucho) und seinen Odem וְ֝נִשְׁמָת֗וֹ (wᵉNischmāto) an sich zurückzöge,
Ps 146,4 Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: An demselben Tag gehen seine Pläne zugrunde.
Spr 20,27 Der Geist נִשְׁמַ֣ת (nischmat) des Menschen ist eine Leuchte des HERRN, durchforscht alle Kammern des Leibes.
Hier steht nicht „ruach“ (Geist), sondern nischmat נִשְׁמַת .
Also der im Menschen lebende Odem Gottes ist die leuchte JHWH, welches uns durchforscht.
Pred 12,7 und der Staub הֶעָפָ֛ר (hëʽĀfār) zur Erde zurückkehrt, so wie er gewesen, und der Geist וְהָר֣וּחַ (wᵉHāRuach) zu Gott אֶל־הָאֱלֹהִ֖ים (ʽël‾ hāʽĕlohijm) zurückkehrt, der ihn gegeben hat.
J
es 42,5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volk auf ihr den Odem נְשָׁמָה֙ (nᵉschāmāh) gab und den Lebenshauch/ den Geist וְר֖וּחַ (wᵉRuach) denen, die darauf wandeln:
Jes 57,16 Denn nicht ewig will ich hadern, und nicht beständig zürne ich; denn von mir stammt der Geist כִּי־ר֨וּחַ֙ (kij‾ ruach) , dessen Hülle der Körper ist, und die Seelen (eigentlich Odem וּנְשָׁמ֖וֹת (uNschāmot) ) habe ich geschaffen.
Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht auf immerdar ergrimmt sein; denn der Geist würde vor mir verschmachten, und die Seelen{W. die Odem}, die ich ja gemacht habe.
Denn Gott will nicht ewig (olam) zürnen und rechten, ansonsten würden Geist ר֔וּחַ und Seele נְשָׁמָה verschmachten עָטַף (ataf, verschmachten verhüllen), denn Gott macht die Seele, (oder sie ist bei der Umkehr wie neu geschaffen), in ursprünglicher Reinheit wieder hergestellt.
Sach 12,1 Ausspruch, Wort JHWH‘s über Israel. Es spricht JHWH, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen רֽוּחַ־אָדָ֖ם (ruach‾ ʽādām) in seinem Inneren bildet (jatsar):
All das, was der Ewige bei der Schöpfung dem Menschen gegeben hat, ist ihm, dem Menschen durch sein Fehlverhalten nichts abhanden gekommen. Die Verbindung zum Ewigen ist existent, allgegenwärtig, ansonsten wäre der Mensch Tod, nicht lebensfähig (und nicht abgestorben, wie es das Christentum meint) besteht.
Es ist eine Frage der Entscheidung des Menschen, wie er sich dazu verhalten will, ob er aus dieser Quelle leben will, auf Sein Wort (das ist die Lehre Gottes in der Tenach und nichts anderes) achten will, da Er ja der Schöpfer ist, und somit auch der „Schöpfer“ des „Gottesgedanken“ im Menschen, wie auch Er dazu seine Richtlinien gab, was gut oder schlecht für diesen Gottesgedanken ist, oder ob sich der Mensch selber als „Lebensgeber, Gesetzgeber“ betrachtet.

Der Körper wird mal verwesen, wieder zu Staub, aber der Geist des Menschen, das, was Gott ihm eingehaucht hatte, als Neschamah/Odem Gottes, wird zu IHM zurückkehren.
Ps 119,105 Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.

Spr 6,23 Denn das Gebot מִצְוָה (mitswāh) ist eine Leuchte, und die Belehrung תּוֹרָה (torāh) ein Licht; und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens:



(Torah bedeutet nicht einfach „Gesetz, vielmehr ist es: Lehre, Unterweisung:
Spr 6,20 Mein Sohn, bewahre das Gebot מִצְוָה (mitswāh) deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung תּוֹרָה (torāh) deiner Mutter
; )
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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