Heilsgeschichte

Rund um Bibel und Glaube
renato23
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von renato23 »

Larson hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 08:51
renato23 hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 18:01 1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,
Der Mensch braucht keinen Mittler.
Da schiebt Paulus jemanden zwischen Mensch und dem alleinen Gott JHWH, der ja auch der Gott von Paulus und Jakobus und auch von Jesus war.
Oh, bevor Paulus zu jener obigen segensreichen Erkenntnis gelangte galten bei ihm -im frühen Judentum- alle mosaischen Gesetze Moses HERRN JHWH als buchstäblich einzuhalten...(inkl.vielen Tötungsvorschrifte) .

Darum verfolgte Paulus ja Gal 1,13 alle jüdischen Glaubensgeschwister, für die nurmehr die durch Jesus Christus offenbarte Version von allein wahrem Gott, bei dem gegenseitige Wertschätzung als Erfüllung galt und seither gilt.

Paulus schrieb im Zus.hang mit dem nun erkannten einen unsichtbaren Gott ,dem Ewigen König immer von Gott unserm Vater und mit seinen Worten, dass wer liebt dem Nächsten nichts Böses tue, Römer 13,8,,-10Gal 5.14 setzte auch Paulus die mosaischen Tötungsgesetze Jahwes (Moses HERRN) ausser Kraft.

Dies tat Jesus zuvor mit Mt 22 37-40 und Mt.7,12.

Und ebenso tat dies der sanftmütige,gewaltlose Rabbi Hillel mittels klarer Ansage in Talmud Shabbat 31a
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Larson
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

renato23 hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 11:56Oh
Wozu sind Ordnungen da? Dass man sie Umgehen kann? Wie du es machst, wen du behauptest, dass da im NT ein neuer Gott gelehrt wird?

Ordnungen sind nun mal dazu da, damit man sich, eine Gesellschaft danach richtet. Wen Paulus dies (gemäss deinem Beitrag) verworfen hat, ist dies sein Problem, und es rechtfertigt sein Verhalten und seine Lehre nicht.

Wenn Paulus andere verfolgte, war er schon abgewichen von der Lehre Gottes.


Jesus sprach vom gleichen Gott wie Abraham, Mose usw…. und willst du gegen diesen alleinen Gott JHWH wettern, und dabei selbst auch Jesus auf die Füsse treten?
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von renato23 »

@Larson gewiss finden wir schon im AT dieselbe Gotteswahrnehmung, wie im NT durch Jesus offenbart.

Du setzt ja fälschlicherweise überall im AT wo HERR steht JHWH ein, statt nur in den Büchern Mose.
Dank Jesus 3-jähriger Aufopferung für wahrhaftigen Gottesglauben und dessen Willen =nurmehr gelebte Liebe... haben wir auch für das AT einen bewährten Masstab, wo wirklich im göttlichen Auftrag geredet wird.
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Student hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 10:03
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 17:31 Hallo zusammen,

Heilsgeschichte ist ein Thema, das die Christen kennen. Da wird allen Geschichten in der Bibel noch ein tieferer Sinn zugeordnet.
Wird nicht Abel zu einem Vorbild des Glaubens, weil er das bessere Opfer dargebracht hatte ?
Durch den Glauben hat Abel Gott ein größeres Opfer getan denn Kain; durch welchen er Zeugnis überkommen hat, dass er gerecht sei, da Gott zeugte von seiner Gabe; und durch denselben redet er noch, wiewohl er gestorben ist.
Die Geschichte mit Noah wird zu einem Vorbild für die Rettung vor dem Gericht Gottes.
[Lk 17,26-27] Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
Die Geschichte mit dem Turm von Babel ist eine Geschichte des falschen Glaubens und Götzendienstes.

Abraham hat seinen Sohn nicht nur opfern sollen, um seinen Gehorsam zu prüfen, sondern diese Geschichte dient auch als Vorbild für die aufopfernde Tat Jesu.
[Heb 11,17-19] Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, da er versucht ward, und gab dahin den Eingeborenen, da er schon die Verheißungen empfangen hatte, von welchem gesagt war: „In Isaak wird dir dein Same genannt werden“; und dachte, Gott kann auch wohl von den Toten auferwecken; daher er auch ihn zum Vorbilde wiederbekam.
usw.

Muß nicht auch die ganze Geschichte Israels, vom Auszug aus Ägypten, dem Wüstenzug, und der Einzug in das gelobte Land, als Heilsgeschichte betrachtet werden ?

Und es hat damit doch auch einen Bezug zu der Opfertat Jesu und seiner Nachfolger.
Gestern sah ich einen interessanten Film über die Frage, warum Gott ausgerechnet das Land Israel ausgewählt hat, damit sein Volk darin leben sollte.

https://youtu.be/banzDo-g0sA?is=CNzoofWf8ZQzDrB0

Darüber hinaus kann man sich natürlich fragen, warum dieses Volk Gottes gerade diese Dinge erlebt hat, um in dieses Land hineinzukommen ?
Warum diese Sklaverei in Ägypten ?
Warum der Wüstenzug ?
Warum die Eroberung des gelobten Landes ?

Gruß Thomas




Hallo,



In der Offb. steht schwarz auf weiß geschrieben, dass die Schrift verschlossen ist.

Offb 5:1: "Jetzt sah ich eine Schriftrolle auf der rechten Hand dessen liegen, der auf dem Thron saß. Sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln verschlossen."

Die innere Wahrheit der Schrift, Weisheit Gottes sucht man in der Schrift.



Was bedeutet Sklaverei in Ägypten?


Joh. 8:34: "Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde."
Ägypten ist in der Heilsgeschichte ein Bild für die sündige Welt, die der Christ verlassen soll, um in der Nachfolge Jesu ein besseres Ziel zu verfolgen.
[Heb 11,24-26] Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen, und wählte lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.
Student

Ist Götzendienst eine Sünde?
Ja natürlich, aber den Götzendienst verbinde ich eigentlich mehr mit Babel, weil darüber geschrieben steht:
[Off 17,5-6] Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah.
Was bedeutet heilsgeschichtlich die Gefangenschaft des Volkes Israel in Babylon ?
Dort waren sie in der Umgebung vieler Götzen und mußten sich da bewähren. Einige Israeliten haben das gut gemacht, wie die Freunde Daniels, die nicht vor der Statue niedergefallen sind, die Nebukadnezar anfertigen ließ.
Dan 3

Hurerei kann man nicht nur begehen, indem man vor Götzen niederfällt, sondern auch die Kooperation mit menschlichen Herrschern kann zum Götzendienst werden.
Student
Jes 30:1-2: "Wehe den abtrünnigen Kindern, spricht der HERR, die Pläne ausführen, die nicht von mir stammen, und Bündnisse abschließen ohne meinen Geist und also eine Sünde zur andern hinzufügen! Sie ziehen nach Ägypten hinab und fragen mich nicht um Rat und flüchten sich unter den Schutz des Pharao und suchen Zuflucht im Schatten der Ägypter."
Jes 30:7-10: "Denn Ägypten ist Dunst und hilft gar nichts. Darum habe ich es genannt: Das stillsitzende Ungetüm. Gehe du nun hin und schreibe ihnen das auf eine Tafel und verzeichne es in ein Buch, daß es bleibe bis auf den letzten Tag, zum Zeugnis bis in Ewigkeit, nämlich: Es ist ein widerspenstiges Volk, lügenhafte Kinder, Kinder, die das Gesetz des HERRN nicht hören wollen; die zu den Sehern sagen:«Ihr sollt nicht sehen!»und zu den Propheten:«Weissaget uns nicht das Richtige, sondern saget uns angenehme Dinge und weissaget Täuschungen!"
Zur Zeit Hiskias und Jesajas waren die Assyrer vor Jerusalem und verspotteten den Gott Israels.
[2. Kön 18,32-36] Gehorchet Hiskia nicht; denn er verführt euch, dass er spricht: Der HERR wird uns erretten. Haben auch die Götter der Heiden ein jeglicher sein Land errettet von der Hand des Königs von Assyrien? Wo sind die Götter zu Hamath und Arpad? Wo sind die Götter zu Sepharvaim, Hena und Iwwa? Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand? Wo ist ein Gott unter aller Lande Göttern, die ihr Land haben von meiner Hand errettet, dass der HERR sollte Jerusalem von meiner Hand erretten? Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der König hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts.
Siehe auch Jes 36,1...
Der Rabschake von Assyrien spricht auch im Vortext von dem zerbrochenen Rohrstab Israel. Vielfach sind Israeliten nach Ägypten geflüchtet und haben nicht auf den Herrn vertraut.

In heilsgeschichtlicher Sicht könnte man darin diejenigen Christen sehen, die wieder in die Welt zurückkehren, um ihr Heil in kurzlebigen und vergänglichen Vergnügen zu suchen, die Gott nicht gefallen und die Arbeit am Reich Gottes vernachlässigen oder aufhören.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Student »

Hallo Thomas,

die Wahrheit findet man in der Schrift wenn man der Weisheit Gottes in der Schrift folgt.

Dan 12:9-10: "Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und weiss machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen."
Offb 11:8: "Und ihr Leichnam ‹wird› auf der Straße der großen Stadt ‹liegen›, die, geistlich gesprochen, Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde."

Ägypten steht in dem oben genannten Vers für buchstäbliches Verständnis. Buchstäbliches Verständnis ist menschliches Verständnis, Lüge über das Wort, Sünde.


Die ganze Schrift ist verschlossen, versiegelt. Das wahre Wort Gottes ist versteckt im Inneren der Schrift.


Wenn ein Mensch die Schrift buchstäblich versteht, befindet er sich noch in geistlichen Ägypten.

Jes 30:1-2: "Wehe den abtrünnigen Kindern, spricht der HERR, die Pläne ausführen, die nicht von mir stammen, und Bündnisse abschließen ohne meinen Geist und also eine Sünde zur andern hinzufügen! Sie ziehen nach Ägypten hinab und fragen mich nicht um Rat und flüchten sich unter den Schutz des Pharao und suchen Zuflucht im Schatten der Ägypter."

Babylon steht in den folgenden Satz auch für buchstäbliches menschliches Verständnis. Buchstäbliches Verständnis ist menschliches Verständnis, Lüge über das Wort, Menschenwerk und Sünde. Jede Lüge über das Wort ist eine Sünde.

Offb 17:5: "und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde."


Das wahre Wort Gottes ist die innere geistliche Bedeutung, weil die Schrift verschlossen ist und das wahre Wort Gottes im Inneren versteckt ist.

Offb 5:1: "Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Throne saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt.



Wer dem buchstäblichen menschlichen Verständnis des Wortes glaubt und es annimmt, macht sich Götzen und geht Gottes Wort gegenüber fremd. Das ist geistliches Ehebruch. Eine Sünde.



3Mo 19:4: "Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden, und gegossene Götter sollt ihr euch nicht machen. Ich bin der HERR, euer Gott."
Offb 2:17: "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer den Sieg erringt, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben, und einen weissen Stein werde ich ihm geben, und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt ausser dem, der ihn empfängt.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Student »

Hallo Thomas.

Das Thema des heutigen Tages lautet: Lk 10:33-34


In der Schrift steht schwarz auf weiß geschrieben, dass die Schrift verschlossen ist.

Offb 5:1: "Jetzt sah ich eine Schriftrolle auf der rechten Hand dessen liegen, der auf dem Thron saß. Sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln verschlossen."

Die Wahrheit findet man in der Schrift wenn man der Weisheit Gottes (inneren geistlichen Bedeutung der Schrift) folgt.


Die Weisheit Gottes ( geistliche Bedeutung der Schrift) befindet sich schon in der Schrift. Man muss sie nur finden. Es ist geistlich gesprochen wie ein zerstörter Tempel. Die Steine sind da aber sie sind überall verstreut. Mann muss sie nur finden.



Was hat den Samaritaner in dem folgenden Satz gemacht?

Lk 10:33-34: "Schließlich näherte sich ein Samaritaner. Als er den Mann sah, empfand er tiefes Mitleid. Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn in ein Gasthaus und versorgte ihn dort."

In dem folgenden Satz sehen wir was mit gutem Wein gemeint ist.

Jes 25:6-7: "In Jerusalem wird der HERR, der Allmächtige, ein großes Fest für alle Völker ausrichten. Es wird köstliches Essen geben, fette Speisen und leckeren Wein, Markspeisen und erlesene Weine. Er wird dann auf diesem Berg die Binde, die das Gesicht aller Völker verhüllte, abnehmen und die Decke, die über den Völkern ausgebreitet war, wegziehen."

Was bedeutet Berg?

Gal 4:22-24: "Es steht doch geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien. Der von der Sklavin war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien aber kraft der Verheißung. Das hat einen bildlichen Sinn: Es sind zwei Bündnisse; das eine von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar."

Ich hatte euch gezeigt, dass Sara und Hagar die Schrift bedeutet genau wie ein Berg.


Berg steht für Schrift.


Der leckere gute Wein steht für die innere geistliche Bedeutung der Schrift, Weisheit Gottes.


In dem folgenden Satz geht es darum, dass wenn die Schrift in der Zukunft geöffnet wird, wird es viel gute geistliche Nahrung ( innere geistliche Bedeutung der Schrift, Weisheit Gottes) geben.

Jes 25:6-7: "In Jerusalem wird der HERR, der Allmächtige, ein großes Fest für alle Völker ausrichten. Es wird köstliches Essen geben, fette Speisen und leckeren Wein, Markspeisen und erlesene Weine. Er wird dann auf diesem Berg die Binde, die das Gesicht aller Völker verhüllte, abnehmen und die Decke, die über den Völkern ausgebreitet war, wegziehen."
2.Kor. 3:6: "welcher uns auch tauglich gemacht hat zu Dienern eines neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig

Wie man in dem o.g Satz sehen kann macht die innere geistliche Bedeutung des Wortes geistlich lebendig.


Was hat den Samaritaner in dem folgenden Satz gemacht?

Lk 10:33-34: "Schließlich näherte sich ein Samaritaner. Als er den Mann sah, empfand er tiefes Mitleid. Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn in ein Gasthaus und versorgte ihn dort."

Die Weisheit Gottes ( innere geistliche Bedeutung des Wortes) macht geistlich lebendig.
Wenn eine Person der anderen Person die innere geistliche Bedeutung des Wortes (die Weisheit Gottes) erzählt, die gute geistliche Nahrung gibt, ist es was gutes? Ist es Liebe?

2.Kor. 3:6: "welcher uns auch tauglich gemacht hat zu Dienern eines neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig

Ps 149:1: "Lobet Jahwe! Singet Jahwe ein neues Lied, sein Lob in der Versammlung der Frommen!"
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Larson hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 16:06 Das Opfer Abels war kein Sündopfer, und dass Vergebung nur durch Blut geschehen soll, ist total falsch. Und macht dazu die Grösse und Erhabenheit des Ewigen klein.
Ich glaube eher, daß du Gott auch im Tenach nicht richtig verstehen willst.
3 Mo 17,11
Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass eure Seelen damit versöhnt werden. Denn das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Student hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 21:16 Hallo Thomas,

die Wahrheit findet man in der Schrift wenn man der Weisheit Gottes in der Schrift folgt.

Dan 12:9-10: "Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und weiss machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen."
Das Kapitel Dan 12 enthält viel Prophetie und ist es sicherlich wert mal komplett gelesen zu werden. Was hat es nun mit Heilsgeschichte zu tun ?

Es ist sicherlich wahr, daß die Geschichte Israels auch einen tieferen Sinn hat. Der Auszug aus Ägypten, der Wüstenzug, der Einzug in das gelobte Land und auch die Gefangenschaft in Babylon. Dort hat ja Daniel gelebt und die Worte Gottes erhalten. Manches davon hat sich auch schon erfüllt und manches steht noch aus.
Aber was bedeutet es, daß Israel diese Zeit dort durchmachen mußte, bevor Kyrus, der Perserkönig kam, um ihnen den von Gott erhaltenen Auftrag zu erteilen, den Tempel in Jerusalem wieder aufzurichten ? Esra 1,1-3

Babel hat doch seine Geschichte im AT begonnen, als das dort lebende Volk einen Turm bis in den Himmel bauen wollten. Und Christen interpretieren diese Geschichte als eigenwilligen Versuch des Menschen, die Gemeinschaft mit Gott wiederherzustellen. 1 Mo 11 Es könnte als ein großes Bild für den eigenwilligen Gottesdienst gedacht sein.

Solchen Eigenwillen mußte man leider auch den Israeliten bescheinigen, die nach dem Erscheinen ihres Messias, dem durch das Blut Jesu gegründeten neuen Bund nicht beitreten, sondern im Bund vom Sinai verbleiben wollten.
Schuld daran ist natürlich auch, daß sie keinen Glauben hatten und insofern den tieferen Sinn ihrer Schrift nicht verstanden haben, aber es gibt sicherlich noch andere Gründe.
Student

Babylon steht in den folgenden Satz auch für buchstäbliches menschliches Verständnis. Buchstäbliches Verständnis ist menschliches Verständnis, Lüge über das Wort, Menschenwerk und Sünde. Jede Lüge über das Wort ist eine Sünde.
Babylon bedeutete buchstäblich Gefangenschaft für Israel, noch dazu in einer Metropole des Götzentums. Mutter der Hurerei wird Babylon ja in Off 17,5 genannt.
Geistlich gesehen bedeutet eine solche Gefangenschaft doch Unverständnis und Befangenheit, weil in solcher Umgebung eben andere Götter angerufen werden und die Herrscher Babylons darauf bestehen könnten, sich diesen Göttern zu unterwerfen.

Diese geistliche Bedeutung könnte man auch auf Israel anwenden, weil man auch nach Erscheinen des Messias Jesus Christus, den Bund des Gesetzes hoch achtete und auch Angst hatte vor den Oberen Israels. Christen wurden von den Oberen Israels in der ersten Zeit ja sehr verfolgt.

Kann man das Unverständnis als Sünde betrachten ? Grundsätzlich doch eher nicht, aber wenn jemand verstanden hat, wer der Herr Jesus ist und wurde vom Heiligen Geist angesprochen, hat sich aber nicht zu ihm gehalten, dann wird es sicherlich als Sünde angerechnet.
[Joh 16,7-9] Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, dass ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbe kommt, wird er die Welt strafen um die Sünde und um die Gerechtigkeit und um das Gericht: um die Sünde, dass sie nicht glauben an mich;
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: So 5. Jul 2026, 15:55
Larson hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 16:06 Das Opfer Abels war kein Sündopfer, und dass Vergebung nur durch Blut geschehen soll, ist total falsch. Und macht dazu die Grösse und Erhabenheit des Ewigen klein.
Ich glaube eher, daß du Gott auch im Tenach nicht richtig verstehen willst.
3 Mo 17,11
Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass eure Seelen damit versöhnt werden. Denn das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.
Was hat das mit dem Opfer von Abel zu tun?

מִנְחָה (minchah) steht dort in 1.Mose: Opfer. Mincha ist ein Opfer aus Mehl und Öl. Selten (in Malachi) werden auch Tieropfer Minchah genannt. Ausserhalb des Tempels heisst Minchah auch Geschenk, zum Zeichen der Huldigung einer Untergebenen an einen Höheren.

Ja, das Leben ist im Blut, also soll im Leben dem Ewigen Dank geopfert werden… und das kann man nur im und durchs Leben, denn Tote preisen den Ewigen nicht..

Gott muss sich nicht mit „Blut“ besänftigen lassen (wie es das Christentum meint, und solches lehnt Gott aufs schärfste in der Tenach ab), sondern indem sich der Mensch den alleinen Gott demütig hingibt.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

renato23 hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 12:16 @Larson gewiss finden wir schon im AT dieselbe Gotteswahrnehmung, wie im NT durch Jesus offenbart.

Du setzt ja fälschlicherweise überall im AT wo HERR steht JHWH ein, statt nur in den Büchern Mose.
Dank Jesus 3-jähriger Aufopferung für wahrhaftigen Gottesglauben und dessen Willen =nurmehr gelebte Liebe... haben wir auch für das AT einen bewährten Masstab, wo wirklich im göttlichen Auftrag geredet wird.
Was soll ich „fälschlicherweise“ machen? Du kannst gerne eine hebräische Tenach nehmen, und nachprüfen wo der Gottesname steht…. Über 5500 mal steht er, bis zu Maleachi

Und Jesus zeigte eigentlich nichts neues diesbezüglich auf. Gelebte Liebe, ist ebenso das Thema der Tenach.

Und selbst Jesus verwies auf den Gottesnamen (und wenn da das NT nur „Gott“ (Theos) schreibt, ist das ein griechisches Problem, und nciht eine anderer, neuer Gott),
Mt 22,37 Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“
und Jesus meint exakt jenen aus der Tenach:
5.Mo 6,5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.
(ebenso 5.Mo 10,12, 5.Mo 11,13; Jos 22,5 und jedes Mal steht JHWH)
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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