Student hat geschrieben: ↑So 21. Jun 2026, 10:03
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Hallo zusammen,
Heilsgeschichte ist ein Thema, das die Christen kennen. Da wird allen Geschichten in der Bibel noch ein tieferer Sinn zugeordnet.
Wird nicht Abel zu einem Vorbild des Glaubens, weil er das bessere Opfer dargebracht hatte ?
Durch den Glauben hat Abel Gott ein größeres Opfer getan denn Kain; durch welchen er Zeugnis überkommen hat, dass er gerecht sei, da Gott zeugte von seiner Gabe; und durch denselben redet er noch, wiewohl er gestorben ist.
Die Geschichte mit Noah wird zu einem Vorbild für die Rettung vor dem Gericht Gottes.
[Lk 17,26-27] Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
Die Geschichte mit dem Turm von Babel ist eine Geschichte des falschen Glaubens und Götzendienstes.
Abraham hat seinen Sohn nicht nur opfern sollen, um seinen Gehorsam zu prüfen, sondern diese Geschichte dient auch als Vorbild für die aufopfernde Tat Jesu.
[Heb 11,17-19] Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, da er versucht ward, und gab dahin den Eingeborenen, da er schon die Verheißungen empfangen hatte, von welchem gesagt war: „In Isaak wird dir dein Same genannt werden“; und dachte, Gott kann auch wohl von den Toten auferwecken; daher er auch ihn zum Vorbilde wiederbekam.
usw.
Muß nicht auch die ganze Geschichte Israels, vom Auszug aus Ägypten, dem Wüstenzug, und der Einzug in das gelobte Land, als Heilsgeschichte betrachtet werden ?
Und es hat damit doch auch einen Bezug zu der Opfertat Jesu und seiner Nachfolger.
Gestern sah ich einen interessanten Film über die Frage, warum Gott ausgerechnet das Land Israel ausgewählt hat, damit sein Volk darin leben sollte.
https://youtu.be/banzDo-g0sA?is=CNzoofWf8ZQzDrB0
Darüber hinaus kann man sich natürlich fragen, warum dieses Volk Gottes gerade diese Dinge erlebt hat, um in dieses Land hineinzukommen ?
Warum diese Sklaverei in Ägypten ?
Warum der Wüstenzug ?
Warum die Eroberung des gelobten Landes ?
Gruß Thomas
Hallo,
In der Offb. steht schwarz auf weiß geschrieben, dass die Schrift verschlossen ist.
Offb 5:1: "Jetzt sah ich eine Schriftrolle auf der rechten Hand dessen liegen, der auf dem Thron saß. Sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln verschlossen."
Die innere Wahrheit der Schrift, Weisheit Gottes sucht man in der Schrift.
Was bedeutet Sklaverei in Ägypten?
Joh. 8:34: "Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde."
Ägypten ist in der Heilsgeschichte ein Bild für die sündige Welt, die der Christ verlassen soll, um in der Nachfolge Jesu ein besseres Ziel zu verfolgen.
[Heb 11,24-26] Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen, und wählte lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.
Student
Ist Götzendienst eine Sünde?
Ja natürlich, aber den Götzendienst verbinde ich eigentlich mehr mit Babel, weil darüber geschrieben steht:
[Off 17,5-6] Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah.
Was bedeutet heilsgeschichtlich die Gefangenschaft des Volkes Israel in Babylon ?
Dort waren sie in der Umgebung vieler Götzen und mußten sich da bewähren. Einige Israeliten haben das gut gemacht, wie die Freunde Daniels, die nicht vor der Statue niedergefallen sind, die Nebukadnezar anfertigen ließ.
Dan 3
Hurerei kann man nicht nur begehen, indem man vor Götzen niederfällt, sondern auch die Kooperation mit menschlichen Herrschern kann zum Götzendienst werden.
Student
Jes 30:1-2: "Wehe den abtrünnigen Kindern, spricht der HERR, die Pläne ausführen, die nicht von mir stammen, und Bündnisse abschließen ohne meinen Geist und also eine Sünde zur andern hinzufügen! Sie ziehen nach Ägypten hinab und fragen mich nicht um Rat und flüchten sich unter den Schutz des Pharao und suchen Zuflucht im Schatten der Ägypter."
Jes 30:7-10: "Denn Ägypten ist Dunst und hilft gar nichts. Darum habe ich es genannt: Das stillsitzende Ungetüm. Gehe du nun hin und schreibe ihnen das auf eine Tafel und verzeichne es in ein Buch, daß es bleibe bis auf den letzten Tag, zum Zeugnis bis in Ewigkeit, nämlich: Es ist ein widerspenstiges Volk, lügenhafte Kinder, Kinder, die das Gesetz des HERRN nicht hören wollen; die zu den Sehern sagen:«Ihr sollt nicht sehen!»und zu den Propheten:«Weissaget uns nicht das Richtige, sondern saget uns angenehme Dinge und weissaget Täuschungen!"
Zur Zeit Hiskias und Jesajas waren die Assyrer vor Jerusalem und verspotteten den Gott Israels.
[2. Kön 18,32-36] Gehorchet Hiskia nicht; denn er verführt euch, dass er spricht: Der HERR wird uns erretten. Haben auch die Götter der Heiden ein jeglicher sein Land errettet von der Hand des Königs von Assyrien? Wo sind die Götter zu Hamath und Arpad? Wo sind die Götter zu Sepharvaim, Hena und Iwwa? Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand? Wo ist ein Gott unter aller Lande Göttern, die ihr Land haben von meiner Hand errettet, dass der HERR sollte Jerusalem von meiner Hand erretten? Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der König hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts.
Siehe auch Jes 36,1...
Der Rabschake von Assyrien spricht auch im Vortext von dem zerbrochenen Rohrstab Israel. Vielfach sind Israeliten nach Ägypten geflüchtet und haben nicht auf den Herrn vertraut.
In heilsgeschichtlicher Sicht könnte man darin diejenigen Christen sehen, die wieder in die Welt zurückkehren, um ihr Heil in kurzlebigen und vergänglichen Vergnügen zu suchen, die Gott nicht gefallen und die Arbeit am Reich Gottes vernachlässigen oder aufhören.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.