Wie widerstehen wir dem Teufel?

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ProfDrVonUndZu
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 06:46 Als Ausführungorgan, so denke ich, setzt er dazu aber seine Schlägerdämonen ein, denn er kann als Einzelwesen nicht gleichzeitg auf aller Welt auftreten. Er verfügt aber über genügend solcher Folterknechte. Übrigens kann Jesus das damit auch gemeint haben:
Bei Paulus war es ein Engel Satans, der ja nach deiner Vorstellung ein Dämon sein müsste. Bei der Frau war es der Geist der Schwäche, welcher nicht identisch mit Satan gemacht wird. Ich sehe also nicht, dass diese Trennung (hier Satan, dort nur Dämon) funktioniert mit dem Text.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 12:47 Bei Paulus war es ein Engel Satans, der ja nach deiner Vorstellung ein Dämon sein müsste.
Danke für den Hinweis, das hätte ich jetzt fast wieder übersehen. Es war also auch bei Paulus nicht Satan selbst, der Hand an sein Fleisch gelegt hatte, sondern einer seiner Folterknechte.

Im Prinzip passt das zu meiner theologischen Annahme. dass er selbst nur völlig vereinzelt persönlich in Erscheinung tritt und ich sage dazu, dass es dann Schlüsselpersonen sind. Würde er die für sich gewinnen, kann er ganze Scharen manipulieren, in dem er sich den negativen Einfluss dieses Menschen auf andere zunutze macht.

Hätte er den Sohn Gottes rumgekriegt, wäre Jesu gesamte Sendung beim Teufel gewesen, das kann man im Vollsinn des Wortes sagen. Gott ließ diese Verführung jedoch auch zu und nachdem Jesus diese Prüfung bestanden hatte, stattete Gott ihn mit der Kraft des Heiligen Geistes aus.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 12:47 Bei der Frau war es der Geist der Schwäche, welcher nicht identisch mit Satan gemacht wird. Ich sehe also nicht, dass diese Trennung (hier Satan, dort nur Dämon) funktioniert mit dem Text.
Jetzt aber doch, da ich in beiden Fällen nicht den Satan persönlich aktiv am Werk sehe, was ich zuvor gesagt habe, dass er sich der Folterknechte bedient. Paulus bestätigt das selbst, da er "Engel des Satans" sagte. So setzen wir das als Fakt. Die Antwort des Herrn zeigt auch keinerlei Widerspruch, sondern sogar Zuspruch und zwar mit dieser Begründung:
2. Korinther 12:9 hat geschrieben: Und er hat zu mir gesagt: "Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht." Daher will ich mich am allerliebsten viel mehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus über mir wohne.
Die satanische Knechtung ist auch eine Redewendung, was deiner Denkweise sogar näherkommt. Satanisch bdeutet nicht, dass Satan unbedingt selbst am Werk ist, sondern jemand an seiner Stelle seine Werke tut.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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ProfDrVonUndZu
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 15:00 Jetzt aber doch, da ich in beiden Fällen nicht den Satan persönlich aktiv am Werk sehe, was ich zuvor gesagt habe, dass er sich der Folterknechte bedient.
Ich gehe nur in so weit mit, als dass es sich hier um zwei ähnliche Fälle handelt. Die satanische Verführung lauert genau so im Leid, wie im Genuss. Auch wenn sie als gegensätzliche Begriffe erscheinen, sind sie doch strukurell gekoppelt und aufeinander bezogen.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 15:29 Ich gehe nur in so weit mit, als dass es sich hier um zwei ähnliche Fälle handelt. Die satanische Verführung lauert genau so im Leid, wie im Genuss. Auch wenn sie als gegensätzliche Begriffe erscheinen, sind sie doch strukurell gekoppelt und aufeinander bezogen.
In einem muss ich Magdalena Recht geben. Diese akademische Leberbeschau führt zu nichts. Wir sollten uns auf den Widerstand konzentrieren. Wie der Teufel seine Werke vollbringt, habe ich m.E. ausführlich behandelt.

Mit dir läuft zuviel die Auseinandersetzung auf der Ebene der Ontologie und die Romane, die du für deine Sichweise stellenweise einbringst, nur um deine Denkweise zu rechtfertigen, sorry, davon habe ich keinen Nutzen fürs Thema. So sei davon hier nun genug.


Zum Hautpthema wieder

Paulus stand, wie ich das interpretiere, in der Gefahr des Hochmuts und Jesus sah darin offensichtlich eine Gefahr. Daran habe ich schon miterlebt wie Pastoren zu Fall kommen. Ich kannte einen, der mit der Zeit erkrankte. War er aber wirklich krank? Oder wurde er gezüchtigt, indem Satan wegen des Hochmuts Zugriff erhielt?

Jesu Liebe zu Paulus zeigte sich darin, dass er ihn auch gezüchtigt hatte. Ich stelle mir auch manchmal diese Frage. Da ich gerade ein Leiden habe, das medizinisch noch immer keinen Behandlungserfolg zeigt, ist es dann eine Züchtigunsmaßnahme, dass man auch an mir Satans Folterknechte ranlässt, oder sind andere Gründe dafür maßgeblch?

Diese Frage kann, wenn überhaupt, klarerweise nur ich für mich beantworten, oder jemand mit prophetischer Gabe. Ich habe mir eine andere Denkweise zurechtgelegt. Ich glaube nicht, dass wir krank werden müssen, nur weil alle Welt krank wird. Sie geht ja zugrunde an der Sünde. Jesus ist unser Heil in allen Belangen. Er hat alle geheilt, die zu ihm gekommen sind.

Wir können im Glauben also dafür auch arbeiten. Die Voraussetzung ist ein geheiligtes Leben, denn einen Freibreif haben wir durch den Glauben selbstverständlich nicht, was dann auch keine Glaube mehr wäre, denn auch das birgt die Gefahr des Hochmuts in sich. So sagte Jesus zu einem Menschen, kurz nachdem er ihn geheilt hatte:
Johannes 5:14 hat geschrieben: Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre!
Mein Leben ist nicht immer so heilig, wie es sein soll, darum ziehe ich keine rein medizinischen Schlüsse, sondern geistliche. Es kann also auch sein, dass ein Engel Satans auf mich losgelassen wurde. Die Schrift zeigt uns jedenfalls, dass es möglich ist.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 06:30 In einem muss ich Magdalena Recht geben. Diese akademische Leberbeschau führt zu nichts. Wir sollten uns auf den Widerstand konzentrieren. Wie der Teufel seine Werke vollbringt, habe ich m.E. ausführlich behandelt.

Mit dir läuft zuviel die Auseinandersetzung auf der Ebene der Ontologie und die Romane, die du für deine Sichweise stellenweise einbringst, nur um deine Denkweise zu rechtfertigen, sorry, davon habe ich keinen Nutzen fürs Thema. So sei davon hier nun genug.
Nun muss ich raten, auf welche Aussage von Magdalena du dich beziehst.

Vielleicht das hier ?
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 01:24Deshalb ist es unwichtig, ob ihr es schafft, anhand der wenigen Worte in der Bibel herauszukriegen, wie viele Arme ein Dämon hat, wie alt er ist, welchen Rang er hat und, ob er fliegen kann.
Es ist mir ja überhaupt nicht daran gelegen, wie viele Arme ein Dämon hat, wie alt er ist, welchen Rang er hat und ob er fliegen kann. Wenn aber vorausgesetzt wird, dass ein Dämon Arme hat, er ein Alter hat, er einen Rang hat und er bewegungsfähig ist, dann führt die Erörterung, auf welche Weise er wirkt und wie wir ihm entgegenwirken können, in eine ganz andere Richtung, als wenn man überhaupt nicht von diesen Voraussetzungen ausgeht.

Oder worauf beziehst du dich ? In dem anderen Thraed merke ich eine deutlichere Kritik in meiner Richtung von ihr als in diesem Thread.

Helmuth hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 06:30 Wir können im Glauben also dafür auch arbeiten. Die Voraussetzung ist ein geheiligtes Leben, denn einen Freibreif haben wir durch den Glauben selbstverständlich nicht, was dann auch keine Glaube mehr wäre, denn auch das birgt die Gefahr des Hochmuts in sich. So sagte Jesus zu einem Menschen, kurz nachdem er ihn geheilt hatte:
Johannes 5:14 hat geschrieben: Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre!
Mein Leben ist nicht immer so heilig, wie es sein soll, darum ziehe ich keine rein medizinischen Schlüsse, sondern geistliche. Es kann also auch sein, dass ein Engel Satans auf mich losgelassen wurde. Die Schrift zeigt uns jedenfalls, dass es möglich ist.
Paulus sagt, dass ihm ein Dorn im Fleisch, ein Engel Satans gegeben wurde. Er sagt nicht, wer ihm den gegeben hat. Dass das vom Herrn veranlasst wurde ist noch gar nicht gesagt und Paulus flehte dreimal zum Herrn, dass es weggehen würde. Der Herr hat es lediglich nicht weggenommen.

Was sagt Paulus primär, Dorm im Fleisch oder Engel Satans ? Beides synonym zu setzen wäre schwierig. Hat er einen Dorn im Fleisch (körperliches Leid), und Engel Satans ist nur eine nachgeschobene Deutung ? Oder quält ihn faktisch ein Engel Satans, was sich dann körperlich als Symptom bemerkbar macht ? Das klingt fast identisch, aber der Unterschied wäre hier zwischen Deutung und Faktum in Bezug auf Engel Satans. Das ist gar nicht so selbstverständlich und es kommt drauf an, mit welchem Vorverständnis man diese Aussage liest.

Wenn du den geistlichen Rückschluss ziehen willst aus Jesu Worten in Johannes 5,14 dass die Krankheit des Geheilten aus seiner persönlichen Sünde resultiert, dann gehe ich da noch nicht mit. Jesus sagt nur, dass Sünde zu noch Schlimmerem als dieser Krankheit führen würde.
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Helmuth
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 14:50 Vielleicht das hier ?
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 01:24Deshalb ist es unwichtig, ob ihr es schafft, anhand der wenigen Worte in der Bibel herauszukriegen, wie viele Arme ein Dämon hat, wie alt er ist, welchen Rang er hat und, ob er fliegen kann.
Ja, was ich ironischerweise als Leberbeschau bezeichnet habe, was z.B. eine okkulte Praxis wäre. In der Hinsicht hat sie doch völlig recht, oder? Uns sollte es um die praktische Abwehr gehen, und das macht sehr wohl Sinn.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 14:50 Wenn du den geistlichen Rückschluss ziehen willst aus Jesu Worten in Johannes 5,14 dass die Krankheit des Geheilten aus seiner persönlichen Sünde resultiert, dann gehe ich da noch nicht mit.
Das Beispiel sollte zeigen, das nicht jede Krankheit auch medizinische Ursachen hat. Aufrichtige Ärzte geben das auch zu. Aber Sünde ist immer eine Ursache, egal wieder was Ärzte meinen. Ich habe da schon lange einen Paradigmenwechsel vorgenommen.

So sagte Jesus, es könne dem Geheilten noch schlimmer ergehen. Aber klar, das Wort "Sünde" allein sagt uns dabei auch nicht mehr als der "Teufel" hat seine Hand im Spiel. Das alleine greift alles zu kurz.

Sünde ist in allen Fällen jedenfalls die Ursache, denn ohne sie könnten wir wie Jesus dem Teufel in allen Lebenslagen widerstehen oder alle Krankheiten heilen. Es kann sein, dass Gott meine Schmerzen zulässt, als Zugriff böser Mächte, aber nicht zum Tode, sondern so, dass sie mir bei jedem Schritt bewusst werden. Immerhin habe ich das Beten verstärkt. ;)
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