Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 31. Mai 2026, 20:22 Was hat das jetzt mit Verstorbenen zu tun, die Lebende beeinflussen ?
Angenommen, Verstorbene beeinflussen unser Leben (deine Worte), dann merken wir es nicht. Oder kaum. Nur wenn es stört, wenn wir uns belastet, behindert fühlen. Oder? Genauso wie ein gesunder Mensch weniger fühlt als ein Kranker. Kannst du dieses Beispiel annehmen?
Diese anthroposophische Psychologin sieht Verstorbene, die lebende Menschen beeinflussen
Ich bin ziemlich sicher, dass sie von Menschen mit Problemen aufgesucht wird. Wie es scheint, um beiden zu helfen, der hier lebenden Person und dem Wesen drüben, das nicht loslassen kann.

Ich selber denke, dass wir alle ständig von "Geistern" und Geistigem umgeben sind, es oft nicht wissen und auch hilfreich inspiriert werden. Und noch mal zur Anthroposophie, das ist kein Jenseits-Kult. Im Vordergrund steht die Arbeit am Menschen, ihn in eine gewissermaßen geistig-seelische Ruhe zu bringen, die ihn ganz natürlich vor diesen "bösartigen" Gruselgeistern abschirmt. Leider wirst du auch das wieder nicht nachvollziehen, lieber oTp, irgendwie als Träumerei bezeichnen. Ich kann Anthroposophie nicht erklären, habe damals in dem Walddorf-Verein nur einiges aufgeschnappt. Im Prinzip habe ich manches verstanden, zB dass der Mensch geerdet werden kann, dass er aus dem Kopf-Denken heraus muss, sich kreativ entwickeln kann um auch seelisch ausgeglichen zu sein. Dann haben die Chaos-Geister nichts zu futtern.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich habe den Verdacht, dass die Anthroposophen etwas mehr Beziehung zu wirklichkeitsnäheren Ansichten suchen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 08:10 Ich habe den Verdacht, dass die Anthroposophen etwas mehr Beziehung zu wirklichkeitsnäheren Ansichten suchen.
Ich denke, dass für die Anthroposophie, genauso wie für die antiken gnostischen Lehren, heute mehr Sinn erkannt wird. Aber es wird einem nichts geschenkt. Wissen ist Holschuld, jeder muss selber anklopfen, an sich arbeiten und Geduld mitbringen. Man kann sich "die Wirklichkeit" nicht aus Büchern holen. Sie will erlebt werden.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Di 2. Jun 2026, 03:15
oTp hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 08:10 Ich habe den Verdacht, dass die Anthroposophen etwas mehr Beziehung zu wirklichkeitsnäheren Ansichten suchen.
Ich denke, dass für die Anthroposophie, genauso wie für die antiken gnostischen Lehren, heute mehr Sinn erkannt wird. Aber es wird einem nichts geschenkt. Wissen ist Holschuld, jeder muss selber anklopfen, an sich arbeiten und Geduld mitbringen. Man kann sich "die Wirklichkeit" nicht aus Büchern holen. Sie will erlebt werden.
Wie denn ? Ein Vorwurf, dem man Steiner macht: Noch Niemand konnte mit eigenen geistigen Sinnen Steiners Welt bestätigen. Das unterscheidet wohl sehr von Nahtoderlebnissen. Es ist anscheinend wirklich so eine Art antike gnostische Lehre. Mit viel Schein und wenig Sein.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 2. Jun 2026, 06:22
Johncom hat geschrieben: Di 2. Jun 2026, 03:15 Ich denke, dass für die Anthroposophie, genauso wie für die antiken gnostischen Lehren, heute mehr Sinn erkannt wird. Aber es wird einem nichts geschenkt. Wissen ist Holschuld, jeder muss selber anklopfen, an sich arbeiten und Geduld mitbringen. Man kann sich "die Wirklichkeit" nicht aus Büchern holen. Sie will erlebt werden.
Wie denn ? Ein Vorwurf, dem man Steiner macht: Noch Niemand konnte mit eigenen geistigen Sinnen Steiners Welt bestätigen. Das unterscheidet wohl sehr von Nahtoderlebnissen.
Ich kenne solche Vorwürfe nicht.
Wer keine geistigen Sinne entwickelt, erkennt auch nicht das Geistige in der Welt. Steiner ist nur einer von vielen, die das Öffnen der geistigen Sinne gelehrt haben. Und was ihn auszeichnet, ist sein Impuls für die normale Alltagswelt .. wie gesagt Medizin, Erziehung, Wirtschaft, Kunst .. also kein Wegschweben, keine Flucht sondern menschliche Verantwortung annehmen.

Das Himmelreich ist nicht irgendwo sondern genau hier. Nahtoderlebnisse berichten natürlich bunter, und für uns sehen sie spektakulär aus, aber die alten Schulen, auch vor Christi Geburt, lehrten die Himmelsebenen. Und etwas verschwommen auch die Kirchen, aber die wollen auch kontrollieren was die Schäfchen wissen sollen und was nicht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Viele Seelen verstehen den Tod nicht als Übergang, sie träumen weiter so sie im Leben hier geträumt haben. Wie ich es verstehe, bereitet das Erdenleben normalerweise kaum auf den Übergang vor. Die materialistische Wissenschaft scheut sich, die geistige Welt überhaupt zu erforschen. Die Religionen haben teilweise großes Wissen, können oder dürfen es nicht öffentlich machen. Vielleicht weil Menschen, die "den Tod nicht schmecken" (Zitat: Thomas-Evangelium) frei werden von ihrer Urangst, und damit auch frei von weltlicher Bevormundung?

"Jürgen Ziewe - Wozu die niederen Astraleben dienen"



Jürgen Ziewe, der seit Jahrzehnten durch tiefe Meditation luzide Träume und außerkörperliche Erfahrungen (AKE) erlebt, beschreibt diese Welten nicht als "Strafgerichte" im religiösen Sinne, sondern als eine direkte, energetische Manifestation des menschlichen Bewusstseins. (...)
👉 Fazit von Ziewe & Maier: Die niederen Astralwelten sind im Grunde genommen "psychologische Läuterungsstufen". Sie zeigen radikal ungefiltert, was passiert, wenn das Bewusstsein sich komplett von der Liebe und dem universellen Ganzen abschneidet. Die wichtigste Vorbereitung auf das Jenseits im Hier und Jetzt ist daher die emotionale und geistige Hygiene – das Loslassen von Groll, Sucht und Egoismus noch zu Lebzeiten.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Dein letzter Beitrag sagt mir vor allem zweierlei:
Viele Seelen verstehen den Tod nicht als Übergang, sie träumen weiter so sie im Leben hier geträumt haben.
Das sind die vielfach beschriebenen "Armen Seelen" oder erdgebundene Seelen, die darin gefangen sind. Es gibt ja genug Beispiele dafür. Die man finden kann und die einem auffallen. Und deshalb denke ich ab und zumal über diese nach.
Fazit von Ziewe & Maier: Die niederen Astralwelten sind im Grunde genommen "psychologische Läuterungsstufen". Sie zeigen radikal ungefiltert, was passiert, wenn das Bewusstsein sich komplett von der Liebe und dem universellen Ganzen abschneidet. Die wichtigste Vorbereitung auf das Jenseits im Hier und Jetzt ist daher die emotionale und geistige Hygiene – das Loslassen von Groll, Sucht und Egoismus noch zu Lebzeiten.
Das Fazit ist, was auch das Christentum lehrt; Loslassen von Groll, Sucht und Egoismus noch zu Lebzeiten
Das ist von Ziewe ein Hinweis für höllische Welten. Er wird es aber anders erklären als Sundar Singh und Swedenborg. Die ja berichten, was sie alles erlebt haben. Wessen Aussage hat wohl mehr Gewicht ?

Wie lange es wohl dauert, bis ein Mensch aus "seinen" Höllenwelten, die er ja verdient hat, herausfindet ? Es ist ja keine selbsterzeugte Scheinwelt der Qual, er entet, was er gesäht hat. Die Hölle ist keine psychiatrische Klinik, in der in erster Linie seine Abartigkeiten und Bosheiten therapiert würden. Klar gibt es auch nach Sundar Singh viele Helfer. Aber Derjenige muss erst mal wollen können, sich zum Guten zu wenden. Da läßt sich vermuten, dass viel Hass auf Gott das schon mal verhindert.
Das katholische Purgatorium wird verständlicher, aber das ist kein Höllenort.

Ich nehme an, du siehst die Höllenwelten als eine Art psychisches Klinikum, aus dem man relativ schnell wieder rauskommt
Loslassen von Groll, Sucht und Egoismus noch zu Lebzeiten
Das ist von Ziewe ein Hinweis für höllische Welten.
Und gleichzeitig ist es ein Hinweis auf bösartige Geister, die sich auf unserer Erde herumtreiben und Schaden anrichten können. Auch das findet man, wenn man Berichte von erdgebundenen Geistern und dämonischen Geistern sich genauer ansieht. Aber oft machen sich Menschen lieber was vor, als was zu begreifen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

https://www.youtube.com/watch?v=aT_xQixcAbc&t=13s

Das ist jedenfalls nicht stimmig:
18:56 Sprich mal mal über diese Helfer, was sind das für Wesen, sind das Menschen,
19:00 sind das Austral-Reisen, oder sind das welche aus anderen Ebenen,
19:04 die von dieser Quelle oder vom Bewusstsein beauftragt sind?
19:07 Ja, interessanterweise sind viele die Helfer, die kommen von der Erde eben.
19:12 Ach, ja, das sind Autral-Reisende.
19:15 Und ich kenne einige Leute, mit denen ich mich unterhalten habe.
19:18 Die Hauptaufgabe ist das, die reden auch nicht immer darüber.
19:24 Manche wissen das auch gar nicht.
19:27 Die sind nicht bewusste Austral-Reise, sondern in ihrem Traumzustand
19:32 stellen sie sich zur Verfügung.
19:34 Triffst du da welche auch in diesen Austral-Reisen?
19:37 Ja, ich habe Leute getroffen, ich habe sogar Freunde, die das ganz bewusst machen.
19:41 Jede Woche sind sie unterwegs, um da Leute aus dieser trostlosen Gegend herauszufinden.
19:48 Und das geht so, weil die auf so einer unteren Ebene, gefühlsebene sind,
19:53 kommen die Helfer aus den höheren Ebenen gar nicht an sie heran,
19:58 weil sie so dicht ist, so dense.
20:00 Und nur Menschen, die auf der Erdebene sind, haben die Möglichkeit,
20:04 wir haben viel besseren Zugang, weil wir an dieser negativen Schwingung
20:09 ein bisschen besser gewöhnt sind.
20:11 Und deshalb, mein Freund zum Beispiel, der geht auf diese Ebene
20:15 und der sucht sich die Leute aus, oder die kommen ganz automatisch zu ihm.
20:20 Und was er dann macht, der sucht dann irgendwie, das ist ja ziemlich dunkel,
20:24 ziemlich so wie im Zwielicht oder sogar fast Abendämmerung, ziemlich düster.
Seltsam;
Warum sind Astralreisende nötig, um erdgebundenen Verstorbenen zu helfen, zu therapieren ?
Noch dazu auch Menschen, die selber nichts davon wissen, weil sie im Schlaf astralreisen.

Warum sollte das Jenseits so funktionieren ?
Wäre es dafür nicht notwendig, dass alle Menschen solche Astralhelfer wären ?
Das passt auch nicht damit zusammen, dass Menschen grundsätzlich vom Erleben und Agieren in den Himmelswelten ausgeschlossen sind.Aus gutem Grund. Der ist auch verantwortlich dafür, dass die esoterische Überschreitung dieser Grenze negative Auswirkungen hat. Nicht zuletzt zieht man niedere Geister an, womit wohl unreine Geister und Dämonen gemeint sind. Die zieht man dann nicht nur an, sondern sie bekommen Zugang.

Ziewe macht hier Reklame für esoterische Grenzüberschreitungen.

Der Mensch in einer Höllenwelt lässt sich auch nicht unbedingt belehren:
3
3:47 Meistens wird er sogar noch sauer auf die Helfer oder beschimpft die Helfer auch.
33:52 Es ist ähnlich wie hier nicht, wenn man einen guten Rat gibt, der vielleicht irgendwann irgendwas macht, wo man sagt, das ging vielleicht in eine andere Richtung, auch noch besser, da wird man oft auch hier abgewiesen und sagt, nee, auf mit dem Mist, das ist jetzt für mich.
34:05 Genau, und dann schimpfen die noch, ich höre doch auf, hau doch ab, was willst du denn von mir? Ich bin doch glücklich.
34:11 Dann sagt er, so glücklich siehst du gar nicht aus. Und dann so langsam entsteht ein Verhältnis daraus zu schneiden. Das kann schön lange dauern.
34:23 Aber er hat dann den Sprung gemacht, so langsam, allmählich kam er raus
Dass im Jenseits Helfer sich um Verstorbene kümmern berichtet auch Sundar Sing.
Aber deshalb braucht es ja keine Astralreisende zum Helfen.
Und Sundar Singh sagt auch nicht, dass das Helfen ein kurzer Prozess ist.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Gegen die Eigenermächtigung der Esoteriker:

KI:
Emanuel Swedenborg warnt in seinen Schriften, wie beispielsweise in den Himmlischen Geheimnissen, eindringlich vor Zauberei, Beschwörungen, Nekromantie und dem leichtfertigen Kontakt mit Geistern.Nach seiner theologiegeschichtlichen Auffassung ist die spirituelle Welt real, aber der aktive Versuch, Verstorbene oder Geister zu befragen, gefährlich und verboten.

Die Gründe für seine WarnungenVerlust der eigenen Urteilskraft:
Swedenborg warnt, dass der Mensch seine geistige Freiheit und Vernunft bewahren muss. Wer sich aktiv in die Hände von Geistern begibt, riskiert, dass diese den Verstand und den Willen des Menschen manipulieren oder besetzen.

Täuschung aus der Geisterwelt:
In seinen Berichten über das Jenseits beschreibt er, dass niedere Geister oft theologische Lügen verbreiten oder sich als göttliche Wesen ausgeben. Wer sich ihnen öffnet, wird getäuscht.

Göttliche Ordnung:
Er war überzeugt, dass ein gesunder Kontakt zur geistigen Welt nur vom Schöpfer selbst initiiert werden kann. Der bewusste, menschliche Eingriff in diese Sphären verstößt gegen die göttliche Ordnung.

Swedenborgs eigene Rolle
Obwohl Swedenborg selbst oft als "Uervater" des modernen Spiritismus und der westlichen Esoterik gilt – da er nach eigenen Angaben jahrzehntelang Visionen hatte und mit Engeln sprach –, sah er sich selbst nicht als Esoteriker. Er verstand seine Erfahrungen als eine ihm vom Herrn Jesus Christus auferlegte, einmalige Ausnahme, um die theologische Wahrheit des Christentums zu bezeugen und nicht, um neue okkulte Praktiken zu etablieren.
Anhang:
]Wenn Sie sich weiter in diese komplexe Thematik einlesen möchten, können Sie:Die theologische Einordnung in der Universität Fribourg Studie nachlesen.Die verschiedenen Perspektiven in der Diskussion auf Reddit r/Christians prüfen.Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Swedenborg die Unterscheidung zwischen guten und bösen Geistern in seinen Schriften erklärt?6 WebsitesZander Höhere Erkenntnische auf Erden, welche mit jenem Himmel zusammenwirken wird".23 Damit war der Himmel von Swedenborg spiritualisiert. Der für die Ge...Université de FribourgSwedenborg – ein Neuoffenbarer? von Eberhard ZwinkNun war EMANUEL SWEDENBORG, wie man weiß, der Inbegriff des christlichen Visionärs, des Sehers, der in die andere Welt geblickt ha...Württembergische LandesbibliothekDie Geisterwelt inspirierte Swedenborg - JW.ORGSwedenborg verwirft die Ansicht der Christenheit über die Dreieinigkeit. Er ersetzt die Vorstellung von einem aus drei wesensgleic...Watchtower ONLINE LIBRARYDer Wissenschaftler im Geisterreich: Emanuel Swedenborg07.03.2025 — Im Jahre 1744 erscheint Emanuel Swedenborg, einem der außergewöhnlichsten Menschen seiner, wenn nicht aller Zeiten, der Herr Jesus...www.vergleichende-mythologie.dedie himmlischen geheimnisseINHALTSVERZEICHNIS: EINLEITUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7. AUFERWECKUNG DES MENSCHEN . . . . . . ...Württembergische LandesbibliothekAufkl rung bis zum HimmelAbschnitt ber die Kontextualisierung seiner Theologie und Geisterweltlehre, wird berdies der Frage nachgegangen, ob Swedenborg als...TolinoAlle anzeigen
Was Swedenborg hier sagt, ist auch die Einstellung des Christentums dazu. Und das wiederlegt auch kein astrakwandernder "Alleswisser" wie Ziewe. Er kann kein Maßstab für Christen sein.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Vergleichen wir mal Sundar Singhs Ansichten damit.
KI
Ja, Sadhu Sundar Singh (ein indischer christlicher Mystiker und Wanderprediger, der Anfang des 20. Jahrhunderts lebte) warnt in seinen Schriften und Predigten ausdrücklich vor Praktiken, die wir heute unter den Begriffen Esoterik und Okkultismus zusammenfassen. Obwohl er als Mystiker selbst tiefe Visionen der geistlichen Welt erfuhr, zog er eine strikte Trennlinie zu esoterischen Lehren und okkulten Praktiken.

Seine Warnungen lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:
Warnung vor Spiritismus und Geisterbeschwörung: Sundar Singh warnte davor, aktiv Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen oder Geister zu befragen. Er lehrte, dass solche Praktiken (wie sie auch in östlichen Lehren oder dem westlichen Spiritualismus vorkommen) gefährlich sind. Gott verbiete solche Eingriffe, da Menschen sich dadurch Mächten öffnen, die sie nicht kontrollieren können und die vom rechten Glauben ablenken.

Ablehnung von Karma und Reinkarnation: Da er stark in der christlichen Tradition verwurzelt war, lehnte er das östliche Konzept der Wiedergeburt (Reinkarnation) und das Karma-Gesetz ab. In seinen Augen erlöst sich der Mensch nicht selbst durch fortlaufende Läuterung in zahllosen Leben, sondern einzig durch die Gnade und den Opfertod von Jesus Christus.

Gefahr der Selbst-Erlösung:
Typisch für esoterische Systeme ist der Gedanke, dass der Mensch durch eigene Erkenntnis, Meditationstechniken oder verborgenes (esoterisches) Wissen göttlich werden oder sich selbst erlösen kann. Sundar Singh lehrte demgegenüber, dass der Mensch ein sündiges Wesen ist, das auf die Erlösung und die liebende Zuwendung Gottes angewiesen ist.Irrtum der Pantheismus-Lehre: Während in der Esoterik oft die Ansicht vertreten wird, "alles ist Gott" (Pantheismus), hielt Sundar Singh an der biblischen Schöpfungslehre fest. Gott und die Schöpfung sind demnach wesensmäßig getrennt, auch wenn Gott durch seinen Geist in der Welt und im Menschen gegenwärtig ist
Auch hier im Bereich für Nahtoderfahrungen sollte man all das im Kopf behalten. Und sich gegenüber der Esoterik abgrenzen.
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