Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 27. Mai 2026, 00:35
Es könnte ja sein, dass jemand, der sich nicht so gut auskennt, nach Antworten sucht.
Es gibt einen Fall aus dem AT, da kenne ich mich nicht aus. Es geht um die Talionssprüche bekannt als "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Diese sind für mich widersprüchlich formuliert, d.h. in 2. Mose klingen sie anders als in 3. Mose bzw. 5. Mose. Das Thema hatten wird schon hier. Dazu habe ich bis heute keine zufriedenstellende Erklärung.
Jedoch die Aussage "Es gibt keine Fehler in der Bibel." finde ich geradezu aberwitzig und musste ich kommentieren. Unser Neuling tritt fürs erste ja nicht gerade wortreich auf. Stehen lassen wollte ich das aber auch nicht.
Und ja, für diesen Fall suche ich nach Antworten. Und zwar gerade deshalb, damit es nicht den Anschein habe, man wolle die Bibel wegen der doch nachweisbaren faktischen Ungereimtheiten für irrelevant halten.
P.S. für Interessierte: Es gab vor mehreren Jahren diese Diskussion darüber: viewtopic.php?p=375798#p375798
Die Ungereimtheiten aber zu leugnen wäre meiner Meinung nach ebenso eine Ohrfeige an die Wahrheit, oder ein solcher Mensch besitzt nicht die nötige Gabe um diese Sachverhalte zu verstehen. Er wäre in dem Fall auch ohne Schuld.
Für nicht unschuldig halte ich die, welche diese Sachverhalte durchaus verstehen könnten, aber ihr böses Herz verleugnet sie, weil diese damit bekunden wollen, dass der Glaube an Gott schlicht Unsinn sei und das zeige die fehlerhafte Bibel. Ich nenne es "das Kinde mit dem Bade ausschütten" und dabei weiß man sogar, dass man damit das Kinde wegschüttet.
Für zumindest problematisch halte ich diejenigen, welche glauben und an der Bibel festhalten, sie aber falsch verteidigen, indem sie krampfhaft versuchen alle Ungereimtheiten zu harmonisieren und dabei jeden Unsinn in Kauf nehmen. Sie schalten so absichtlich ihren eigenen Verstand aus. Und das sollte Gottes Wille sein?
Das ist m.E. kein Zeugnis für unseren lebendigen Gott und Vater, die Bibel nur um ihretwillen zu verteidigen und halte ich für falsch. Es geht ja nicht um das Buch, sondern um die Wahrheit. Bei manchen nenne ich deren Haltung sogar götzendienerisch.