Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 30. Apr 2026, 15:35
Ich denke schon, dass jemand, der sich dafür entschieden hat, Gott ernst zu nehmen... der also "zum Glauben kommt", die volle Sündenvergebung erhält.
Alles andere wäre in meinen Augen antichristlich oder einfach wider Gottes Zusagen. So würde Satan zu uns reden und uns verunsichern. An der Zusage Gottes halte fest und danke Gott jeden Tag, dass Jesus deine Sünden für dich getragen hatte, gestern, heute und auch morgen.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 30. Apr 2026, 15:35
Wenn ich mir mein Leben so anschaue, frage ich mich, ob es "heilig genug" ist für Gott. Und da erhoffte ich mir einige Impulse von Geschwistern. Wir gehen doch alle denselben Weg.
Au weia, das fragst nicht nur du dich. Es gibt Tage, da fühle ich mich derart schäbig, dass ich mich verkriechen möchte. Aber es bauen auch mich dann meine Geschwister wieder auf. Ich bin an sich nicht labil, aber wenn ich so meine Sünden betrachte, dann sehe ich mich nicht heilig. Gott sein Dank aber hat Gott einen anderen Blick auf mich. Auf seine Gnade baue ich jeden Tag.
Klar, es gibt immer Dinge, die gehören noch ausgeräumt. Bei dem einen sind es sexuelle Gelüste, die ungestillt schlummern, ein anderer bemisst dem Geld oder seiner Stellung noch zu viel Bedeutung, so mancher kämpft mit der Vergebung und hat öfter als ihm lieb ist Groll im Herzen, andere wieder schaffen es nicht die Lüge konsequent abzulegen, mancher erliegt öfter als er sollte dem Alkohohl, manche schaffen es nicht sich mehr zu freuen, ja man könnte hier noch lange fortsetzen.
Ich meine, so geht es uns allen, aber ich denke auch eines. Schon die Bewusstmachtung, dass man noch diesen oder jenen Makel hat, zeigt, dass der Heilige Geist in dir nicht umsonst arbeiet, da es dein Gewissen belastet. Gefährlich halte ich die Haltung, welche meinen ihre Heiligkeit wäre schon abgeschlossen und es mangle ihnen an nichts mehr. Ihr Gewissen haben sie abgestumpft.
Ich denken von diese Sorte waren die Schriftgelehrten und Pharisäer, die es nicht für notwendig gesehen haben sich als Sünder zu sehen und der Erlösung zu bedürfen und auch der täglich erteilten Gnade. Sie hatten Mose und die Thora, wonach sie zu leben glaubten und sie beteten wie es Jesus hier beschreibt:
Lukas 18:11-12 hat geschrieben: Der Pharisäer trat hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
Dem stellt er einen Zöllner gegenüber:
Lukas 18:13 hat geschrieben: Der Zöllner aber, von fern stehend, wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!
Dazu stelle dir diese Frage: Welcher der beiden bist du? Der Pharisäer oder der Zöllner? Bist du der Zöllner, hat dir Gott schon vergeben und er wird dir auch weiter helfen. Dem anderen kann er nicht helfen und er bleibt in seiner Sünde. Wenn es dich erbaut, dann dieses Wort noch:
Johannes 9:39 hat geschrieben: Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige von den Pharisäern, die bei ihm waren, hörten dies und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wäret, so hättet ihr keine Sünde; nun aber, da ihr sagt: Wir sehen, bleibt eure Sünde.