Samen der Frau - geistige Nachkommen ?

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Helmuth
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Re: Samen der Frau - geistige Nachkommen ?

Beitrag von Helmuth »

Hiob hat geschrieben: So 15. Mär 2026, 14:07
Helmuth hat geschrieben: So 15. Mär 2026, 12:40 Gut wäre gewesen Gott zu gehrochen. Erkenntnisgewinn durch Schaden anstelle Erfahrung aus Gehorsam.
Das ist die Grundfrage: Wurde der Mensch gemacht, dass er unerkennend gehorcht, oder dass er erkennend zu gehorchen lernt?
Welche Grundfrage? Oder willst du ein neues Thema ansprechen? Aber stelle diese Frage der Tante Philo. Es geht wieder mehr in deine Richtung. Nun, wenn ich auf deine Frage eingehe, so gehe ich davon aus, dass der Mensch im Abbild Gottes geschaffen ist, also geistig denkfähig und seelisch empfindend.

Und dazu gehört auch ein innerer moralischer Kompass, das sie die geistliche Bildcharakteristik. Eva hatte ihn nicht benutzt, als sie verführt wurde und Adam dürfte mehr oder weniger überrumpelt worden sein. Das war ebenso falsch, er hätte auf das Verbot hinweisen können. Er tat es nicht.

Warum kann ich nicht ergründen. Warum sündigst du? Ich kann es nicht einmal für mich beantworten, außer dass ich meine Begierden doch recht gut kenne. Ich weiß auch, dass ich nicht jeder nachgehen darf.

Dennoch übertrete ich, warum nur? Sag du's mir. Wir sind Sünder, die einzige Antwort, die ich gesichert geben kann, weil Gott mich so sieht. Und dass man daraus erlöst werden muss, weil ich mich selbst gar nicht davon frei machen kann. Paulus beschreibt den inneren Konflikt in Römer 7 für sich sehr gut. Daraus ein Ausschnitt:
Röm 7,19-23 hat geschrieben: Denn nicht das Gute, das ich will, übe ich aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Also finde ich das Gesetz für mich, der ich das Rechte ausüben will, dass das Böse bei mir vorhanden ist. Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
Ein wenig Psychologie nach Paulus. Doch welche Lösung gibt uns Gott aus dem Dilemma? Dazu denkt Paulus geistlich:
Röm 7,24-25 hat geschrieben: Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leib des Todes? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also nun diene ich selbst mit dem Sinn dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Gott den Menschen sündhaft "gemacht" hat. Das wäre eine sehr boshafte Unterstellung. Diese Möglichkeit schließe ich aus, weil Gott nicht der Teufel ist, der es darauf anlegt, mich von Gott wegzuführen. Es ist ein Aspekt der Freiheit und Gott will, dass ich mich frei für das Gute entscheide. Es sagt auch Paulus, dass er nicht dem Bösen dienen will.

Wir sind jetzt OT. Welchen Nutzen soll es für das Thema haben? Siehst du einen? Vielleicht gibt das auch nicht mehr her. Ein wenig arbeitest du meiner Beobachtung nach auf einer Wellenlänge, wo keiner etwas sendet, daher kein Empfang. Ich habe jetzt für dich auf deine Wellenlänge umgeschalten. :mrgreen:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Hiob
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Re: Samen der Frau - geistige Nachkommen ?

Beitrag von Hiob »

Helmuth hat geschrieben: So 15. Mär 2026, 16:00 Das bedeutet jedoch nicht, dass Gott den Menschen sündhaft "gemacht" hat. Das wäre eine sehr boshafte Unterstellung. Diese Möglichkeit schließe ich aus, weil Gott nicht der Teufel ist, der es darauf anlegt, mich von Gott wegzuführen.
Gott kann den Menschen nur zu sich führen, wenn der Mensch weit genug weg ist, dass überhaupt ein Abstand zwischen Mensch und Gott besteht. Und natürlich hat Gott den Menschen so gemacht, dass er gemäß seiner Art am Baum der Erkenntnis scheitern muss. Gott führt den Menschen nicht aktiv weg, sondern lässt den Menschen nach seinem Wesen handeln, was das Weggehen impliziert.
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