Der Mensch wurde ausserhalb des Garten Edens erschaffen, und danach von Gott dort hineingestellt.
Spr 11,30 Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und der Weise gewinnt Seelen.
Der Mensch wurde ausserhalb des Garten Edens erschaffen, und danach von Gott dort hineingestellt.
Spr 11,30 Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und der Weise gewinnt Seelen.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:52 Wenn man sich darauf einigen könnte, dass ein Problem besteht, wäre schon mal viel gewonnen.
"Baum des Lebens" macht in der christlichen Erzählung keinen Sinn, wenn man ihn nicht mit Jesus in Verbindung bringt.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56 Zum Verständnis: Da interpretierst du Jesus hinein?
Im NT gibt es genug Stellen dafür. Im AT geht es mehr um die Erwartung des Messias, durch den dies geschieht. --- Unabhängig davon: Welchen Sinn macht es, den Baum der Erkenntnis hinzustellen, wenn nicht deshalb, dass der Mensch erkenne. Problem: Erkenntnisfähigkeit und Fall sind untrennbar verbunden. Wie logisch wäre es, aus Fall und Erkenntnisfähigkeit keine Schlussfolgerungen zu ziehen?Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56 An welcher Stelle gibt Gott zu verstehen, dass er den Zustand des Menschen wiederhergestellt haben will - so wie er war, bevor er sich für den Pfad der Erkenntnis entschieden hat?
Das erste, was ich höre. Gibt es eine Existenzform des Menschen VOR dem Garten Eden.
1.Mo 2,8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte.
1.Mo 2,8 Und Gott der HERR יְהוָ֧ה אֱלֹהִ֛ים (JHWH ʽĕlohijm) pflanzte einen Garten in Eden גַּן־בְעֵ֖דֶן (gan‾ vᵉʽEdën) (im) Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte.
Wie kommst du zu diesem Schluss (ich kann ihn nicht wirklich nachvollziehen)?
Woher willst du wissen, ob Adam nichts davon wusste? Warum sollte er davon „essen“, er hatte ja das Leben schon:
1.Mo 2,7 Und Gott der HERR יְהוָ֨ה אֱלֹהִ֜ים (JHWH ʽĕlohijm) bildete den Menschen הָֽאָדָ֗ם (hāʽĀdām) , Staub von dem Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; und der Mensch wurde eine lebendige Seele.
Adam und Eva sind im Garten Eden und nichts Böses kann passieren. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. - Warum steht dann dieser Baum der Erkenntnis da? Manche sagen, weil Gott den Menschen prüfen wolle. Warum eigentlich? Es wäre komplett unnötig, wenn es nur darum ginge, dass man seinen Paradies-Trott durchzieht. - Also könnte es einen anderen Grund geben - bspw. dass der Mensch von einem fühlenden geistigen Kind zu einem reflexiv-erkenntnisfähigen Menschen wird. Und das kann er innerhalb des Paradieses nicht werden. Deshalb der Baum als Schleuse in das Reich, in dem es gut und böse gibt.
Gott sagte es ihm nicht - im Gegensatz zum baum der Erkenntnis. Hätte Adam zufällig vom Baum des Lebens gefuttert, hätte er es gar nicht gemerkt, weil dieser Baum noch gar nicht aktiviert war. Der Baum des Lebens macht erst nach dem Fall Sinn.
Hier noch an keiner. Solches wird hineingedeutet, ist also Eisegese. Aber Gott hat einen Plan gefasst den Samen der Schlange auszurotten. Das vermittelt sein Wort aus 1 Mose 3:15. Er erklärt sich ab sofort zu ihrem Feind und darum auch zwischen allen Bösen und Guten. Die Bösen dürfen nicht obsiegen.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56 An welchen Stellen taucht innerhalb der Geschichte vom sogenannten Sündenfall Jesus auf?
Dazu gibt es genug Stellen, aber zuvor diese Frage: Was ist der Pfad der Erkenntnis? Adam und Eva habe sich m.E. für keinen Pfad entschieden. Sie waren Gott gegenüber ungehorsam, so interpretiere ich das und so wird auch Sünde definiert. Dass sie sich "entschieden" haben, ist deine theologische Deutung, die ich aber nicht wirklich verstehe.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56 An welcher Stelle gibt Gott zu verstehen, dass er den Zustand des Menschen wiederhergestellt haben will - so wie er war, bevor er sich für den Pfad der Erkenntnis entschieden hat?
Und auch für den äußeren Zustand:Jes 1,18 hat geschrieben: Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht JHWH. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.
Das wäre nur mal ein Anfang, der auch konkret von Wiederherstellung spricht. In der Hinsicht ist die KI sehr nützlich. Stelle genau diese Frage an sie und sie spuckt dir dazu viele relevante Stellen aus.Jes 1,26 hat geschrieben: Und ich werde deine Richter wiederherstellen wie früher und deine Ratgeber wie im Anfang. Danach wird man dich nennen: Stadt der Gerechtigkeit, treue Stadt.