Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 14:06
Ja, ich denke, dass eine verstorbene Person sich mir mitgeteilt hat. Mehr als einmal in den letzten zwei Jahren.
Kann es sein, dir ist zB eine Handschrift der Person zugefallen, und du wusstest, das ist eine Botschaft für dich? Oder kam die Mitteilung über einen Traum? .. ich frag ja nur.
Ich gehöre zu keiner Religionsgemeinschaft. Mich interessiert, was aus dem orientalischen Raum kommt. Es hat wirklich etwas Magisches und seit ich weiß, dass ein Teil meiner Familie jüdisch gewesen ist, ist mir klar, woher das Interesse kommt. Auch meine unproblematische Sicht auf den Satan, den Initiator, ist vielleicht angeboren.
Der Initiator, meinst du der Demiurg? Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt. Vielleicht fühlst du dank deiner teils jüdischen Gene mehr und erkennst intuitiv schneller als andere.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 07:15Johncom, was stört dich offensichtlich daran, wenn ich Nahtoderlebnisse mit Erleuchtungserlebnissen vergleiche? Das Erlebnis des Pfarrers sieht jedenfalls nach Erleuchtungserlebnis aus, Nahtoderlebnisse sind davon deutlich verschieden.
Aber der Pfarrer nennt es kein Erleuchtungserlebnis. Als Theologe müsste er mit dem Begriff sehr vertraut sein. Nur für für dich, der unterscheiden und beurteilen will, sieht es so aus. Mich stören deine Spezialvergleiche nicht wirklich, aber irgendwann wirds langweilig. Dieses schon fanatische abtrennen wollen von Visionen, ob sie ein "christliches" Etikett haben oder ein anderes. Sogenannte Erleuchte sagen, eigentlich ist jeder erleuchtet, wenn er sich selbst erkennt, also sein dummes besorgtes Ego fahren lässt. Der Pfarrer Lampe spricht von seiner persönlichen Veränderung, er sei jetzt total gelassen. Das sagen auch Erleuchtete. Osho hatte als Jugendlicher eine Nahtod-Erfahrung als er in einem Strudel beim baden fast ertrunken wäre.
Es kann sein, dem eigenen Tod begegnen, diesen Tod zu akzeptieren, ist der Punkt, der radikal alles verändert. Den Tod annehmen bedeutet aber nicht, dass da drüben "im Himmel" ein tolles Leben wartet, alles so herrlich und schöner. Das wäre ein Ego-Traum und nicht viel anders als wenn man auf den Lotto-Gewinn hofft.
Gerade Sundar Singh macht klar, dass man auch ohne östliche Wahrheit auskommt.

Ich weiß nicht wo er das sagt. Aber Weisheit ist nicht östlich und nicht westlich. Die Vorstellung, mit "etwas auskommen" ..? So als braucht man dies aber nicht das um ein Ziel zu erreichen? Nein, wer sich hingibt, der hat erkannt. Er ist am Ende und Inshallah .. Gott weiß, nicht ich. Sein Wille geschieht, nicht meiner.
Ich war schon oft in Indien. Und ich mag die indische Kultur.
Ich auch. Wie oft ich in Indien war, das müsste ich nachrechnen. Fast nur im Süden. Keralla und Tamil Nadu. Mit Ammachi war ich unterwegs, etwa 1981, da war sie noch ein schlankes Mädchen. Der Ashram bestand aus 3 Hütten, in einer war ein Kühlschrank, damals ein Luxus. Aber niemand sucht heilige Menschen auf aus Bequemlichkeit. Ammachi gab damals 3 mal in der Woche Darshan, das Wort bedeutet Gott begegnen. Die ganze Nacht über kommen tausende Menschen um Segnung zu empfangen, das waren biblische Bilder. Als Ausländer hatten wir einen extra Platz, wir konnten die ganze Nacht 2 Meter entfernt zuschauen.

Mit der indischen Kultur konnte ich mich weniger anfreunden, mit dem Kastensystem. Mit der dortigen Küche bestens. Für Masala Dosa könnte ich meilenweit gehen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

OK.

Ich arbeite Unterschiede heraus, weil ich sie wichtig finde, um mehr Klarheit zu finden. Und ein christliches Forum muss sich natürlich mit "konkurierenden" Glaubensvorstellungen auseinander setzen. Und gerade Erleuchtungsgläubige können sehr oberflächlich sein, was diese ja Christen vorwerfen.

Für mich ist das Erlebnis des Pfarreres eindeutig ein Erlebnis der Kategorie Erleuchtungserlebnis. Und Nahtoderlebnisse haben auch Elemente davon.

Und für mich sind Erleuchtungserlebnisse eher diffus und Nahtoderlebnisse eher konkret. Sie haben Elemente von Verbundenheit mit Allem und einem überwältigenden, wachen Lebensgefühl.

Aber das ist mir wichtig, weil ich Christ bin. Und mein Zugang zu Gott deshalb über Christus abläuft. Und ich die Bedeutung von Erleuchtung relativieren möchte. Wer hat sie denn auch ? Kaum Jemand. Nahtoderlebnisse sind anscheinend viel häufiger. Haben deshalb auch mehr Aufmerksamkeit verdient.
Wer die Formel "Gottgleichheit nur über Erleuchtungserlebnisse" aufstellt, läuft einem Traum hinterher, der sich real so gut wie gar nicht verwirklichen lässt. Ich halte das deshalb für total überbewertet. Geradezu irreführend.

Ich denke, das könnte Sundar Singh ebenfalls zumindest so ähnlich sehen. Statt von Erleuchtung zu philosophieren, kann man sinnvollerweise von gelebter Liebe reden, von gottgefälligem Leben. Da hat man in seinem Leben ein reales Ziel, das man im Laufe seines Lebens imner mehr verwirklichen kann. Während der Erfolg von Yoga auch nach jahrelanger Übung sehr fraglich erscheint.

Natürlich sind die Inder als Psychologen, wie man zur Erleuchtung gelangt, sehr wissend, im Gegensatz quasi zum Rest der Welt. Sie wissen, wie man den Geist des Menschen "therapiert", wenn er Erleuchtung sucht.

Die Erklärungsformel:
Der Mensch ist gottgleich, man muß Erleuchtung suchen. Und dann ist man allwissend. Das ist in der Praxis so gut wie unmöglich. Und die Allwissenheit dabei nur eine Behauptung.

Der normale Weg, für jeden Menschen verbindlich und vor Allem auch möglich:
Gelebte Liebe verwirklichen.

Ich mag nun mal die ganzen Schwabulierungen über Erleuchtung nicht. Der "einfache", gerade Weg, ist Liebe leben. Das Erleben der Einheit ist ein seltenes Ereignis, und auch mit dauerhafter Mühe und Zeitaufwand kaum erlangbar.

Klar, solche Abgrenzungen gefallen den Menschen nicht, die von Erleuchtung und Gottgleichheit träumen. Aber hier in einem christlichen Forum ist diese Kritik wohl am richtigen Platz.
Zuletzt geändert von oTp am Sa 28. Feb 2026, 08:27, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt.
Johncom, was ist denn real an Einbalsamierung, damit das Leben nach dem Tod weitergehen kann, Es ist sinnlos und zwecklos. Und was soll dann noch alles wahr und wichtig sein an orientalischen oder griechischen Götterhimmeln ?

Was da dran ist, kann man ja untersuchen, dann ist gut. Aber Geheimnisse erwarten ?
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Sara Funkelstein
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Kann es sein, dir ist zB eine Handschrift der Person zugefallen, und du wusstest, das ist eine Botschaft für dich? Oder kam die Mitteilung über einen Traum? .. ich frag ja nur.
Visionen durch Träume oder einfach etwas plötzlich zu wissen, kenne ich seit der Kindheit. Die Person, um die es sich dreht, war an ihrem letzten Wort vor ihrem Tod nicht glücklich. Gott hat sie mit einem hohen Alter gesegnet. Wir sind nicht blutsverwandt, aber durch einen kirchlichen Ritus und persönlich verbunden. Ich nehme an, dass sie an ihren Wohnort zurückgekehrt ist, wo sie Jahrzehnte gelebt hat. Vielleicht möchte sie, dass ich sie besuche. Aber in dieser Wohnung leben nun andere.
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Der Initiator, meinst du der Demiurg?
Das ist die Gottheit, die enstand, als Gott sich seiner selbst bewusst wurde und nun glaubt, sie ist der einzige Gott?
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt. Vielleicht fühlst du dank deiner teils jüdischen Gene mehr und erkennst intuitiv schneller als andere.
Der Gott Israels ist jedenfalls mit seinem Volk verbunden und ich denke, dass er dann auch mit mir verbunden sein muss. Ob ich das gut finde oder nicht.
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Wie oft ich in Indien war, das müsste ich nachrechnen.
Jetzt muss ich auch mal fragen: Wie kam es dazu?
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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