Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Astrologie, Numerologie, Tarot
Alternative Medizin, Kinesologie, Reiki
Sara Funkelstein
Beiträge: 499
Registriert: So 26. Mai 2024, 18:06

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 01:41 Ich denke, das ist eine besondere Arbeit. Der Mut zum Neuen, sich neu erschaffen, löst bei denen, die fast 100 Jahre im gleichen Trott leben, große Angst aus.
Bei mir löst es einerseits auch Angst aus. :lol: Andererseits ist es auch schön, dass es immer irgendwie weitergeht.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 05:22Johncom, ich brauche keine Erklärungen von etwas, was Menschen sowieso nicht begreifen können.
Das ist hier ein Austausch von Ansichten zum Thema, Lesevorschläge, Interviews usw .. Was du davon brauchen kannst, wirst du selber wissen. Ich weiß es nicht. Ich schreibe nur, das wenige was ich weiß, was ich vermute und gebe Quellen an von anderen, die Erfahrungen gemacht haben.

Du sagst es richtig, Menschen können vieles nicht begreifen. Die Literatur sagt eher: vieles kann erschaut werden, gesehen werden. Manche können mehr erklären, aber allgemein in der Gesellschaft wird wenig davon begriffen.
Das Erleuchtungsstreben des Guru halte ich maßlos übertrieben. Trotzdem das Ziel so hoch ist, ist das Erlebnis möglicherweise alles und nichts. Diffus alles, aber man erlebt noch nicht mal die konkrete Wirklichkeiten der himmlischen Welten.
Du hast das Thema auf "Gurus" gelenkt, ich habe eher neutral ein Beispiel gegeben, warum das Jenseitsthema bei denen meistens kaum gelehrt wird. Es geht dort meht um die innere Wandlung hier im irdischen Leben. Das Ziel mag hoch erscheinen, aber an der Wandlung wird täglich gearbeitet, das ist schon Ziel genug. Der Alltag ist konkret, alles andere zunächst mal Vorstellung. Und Vorstellungen kommen immer noch aus dem begrenzten "Ich", welches christlich übersetzt den sündhaften Menschen meint. Die himmlischen Welten sind alles andere als konkret. Sie aber sind sehr real .. im Gegensatz zu irdischen Welt.
Und die Erleuchtungsgläubigen meinen oft, alles zu wissen und mehr und besser als die Christen.
Das ist vielleicht deine Annahme, und wenn es so wäre, wo ist das Problem. Einige Christen meinen auch, alles besser zu wissen. Ich stelle mich auf keine Seite um mit der anderen Seite zu streiten, schon die Zeit wäre mir zu schade.

Der hier vorgestellte Pfarrer sagt ganz ohne Überheblichkeit:
"Es gibt nichts, was nicht in Verbundenheit steht mit allem ...
Ich bin ja Teil von allem .."

Wir alle sind, das darfst du gerne Erleuchtungsgläubig nennen, Teil von allem. Inzwischen Konsenz in der Quantenphysik, aber auch für die Mystiker aller Zeit. Ich sehe darin aber keine Herabwürdigung der Religionen. Und dieser Pfarrer tut weiter den Dienst für Kirche und Mitmenschen.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 17:28
Johncom hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 01:41 Ich denke, das ist eine besondere Arbeit. Der Mut zum Neuen, sich neu erschaffen, löst bei denen, die fast 100 Jahre im gleichen Trott leben, große Angst aus.
Bei mir löst es einerseits auch Angst aus. :lol: Andererseits ist es auch schön, dass es immer irgendwie weitergeht.
Erzähl doch mal. Du sagst, du hast in der letzten Zeit (in 2 Fällen) die Anwesenheit dir bekannter Verstorbener wahrgenommen? Dazu arbeitest du schon länger mit Mitteilungen aus der geistigen Welt? Und du liest antike Texte, christlich, muslimisch und noch ältere? Aber selbst bist du keiner Religion zugehörig? Oder in keiner "Gemeinschaft" Mitglied?
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Naja. Es geht immer um Unterschiede. Und die Suche nach Erleuchtung ist eine Erwartung, Außergewöhnliches zu erleben. Das ist bei der ganzen Esoterik so.
Und das Moksha, die Erleuchtung ist das Höchste aller Erlebnisse. Und da ist meine Kritik, dass ich meine, es ist nicht die Erlösung von Reinkarnation, es ist ein Zustand, der nicht besser sein kann. Mehr zunächst einmal nicht.

Nahtoderlebnisse weiten auch völlig beeindruckend das Bewußtsein. Zeigen die herrliche Qualität des Lebens in den Himmeln.

Das führt zur Überlegung, ob ein Nahtoderlebnis nicht genauso wertvoll ist und lebensverändend wie eine Erleuchtung.

Zumal das Erleuchtungserlebnis definiert wird als völlige Gleichheit mit Gott. Aber wie gesagt: Dann dürfte es ein Leichtes sein für einen Erleuchteten, die Himkel zu erklären und zu beschreiben.

Oder ist es so verkopft wie das "Steineruniversum", der absolut nichts Praktisches über die Himmel aussagen kann.
Er hat noch nicht mal Ahnung von der konkreten Existenz von Dämonen und ihren Möglichkeiten, lebende Menschen zu beeinflussen.

Mir fallen solche Sachen auf.
Die Erleuchtungsreligionen wissen anscheinend nichts Genaues über die Himmel. Deshalb können sie darüber auch nichts lehrreichen sagen. Das ist für mich ein Mangel an Wissen, wenn man behauptet, alles zu wissen.

Das Yogasystem ist quasi ein psychotherapeutisches System, das die Erleuchtung zum Ziel hat. Und dabei gibt es so viele therapeutische Möglichkeiten, wie es Menschen gibt. Yoga der,Liebe, des Wissens und was nicht noch alles. Da ist für jeden Menschen was dabei.
Jesus redet gar nicht von psychischen Techniken und Übungen, um mit Gott sich zu verbinden.

Frag mal Spice, wie fundamental wichtig es seiner Meinung nach ist, nach Erleuchtung zu streben und an Reinkarnation zu glauben. Und spart nicht mit Kritik an Christen, isn't it ?
Als ob sich alkes um Erleuchtung drehen würde. In Wirklichkeit geht alles um gelebte Liebe. Und es hat nichts mit fehlender Reife zu tun, wenn man keine Erleuchtung erlebt. Was ist das dann für ein Ziel ? Als wenn Jesus sich nicht auf das richtige Ziel fokussieren würde.

Ok, meinetwegen zurück zu Bahtoderlebnissen. Die sind spontan, genauso wie die umfangreichen Himmelserlebnisse Sundar Singhs.
Die Esoterik hat Möglichkeiten gesucht und lehrt sie, solche Resultate wie Kontakte zu Verstorbenen und Geistwesen zu erlangen, Astralreisen und Channeling. Das ist kein normales Ziel, weil der normale Mensch diese Fähigkeiten nicht hat. Yoga suggeriert, dass ein höher entwickelter Mensch zu solchen Dingen fähig sein muß. Und soche Fähigkeiten sind in der Regel eng begrenzt, alles Andere als umfassend.

Fällt da was auf ?

Am Einfachsten, dafür auch am riskantesten wäre Spiritismus. Aber auch da gibt es Menschentypen, für die Teilnahme ungefährlich erscheint. Aber was bringt das ? Auch vernünftige Menschen, die durch Geisterkontakt ihr Wissen erweitern wollen, warnen davor.

Nahtoderlebnisse kann man nicht lernen zu haben. Aber es gibt viele genug, die man auswerten kann. Das wird jetzt erst möglich, zum "Zeitalter" der Vernetzung.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Sara Funkelstein
Beiträge: 499
Registriert: So 26. Mai 2024, 18:06

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 22:44 Du sagst, du hast in der letzten Zeit (in 2 Fällen) die Anwesenheit dir bekannter Verstorbener wahrgenommen?
Ja, ich denke, dass eine verstorbene Person sich mir mitgeteilt hat. Mehr als einmal in den letzten zwei Jahren.
Johncom hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 22:44 Dazu arbeitest du schon länger mit Mitteilungen aus der geistigen Welt? Und du liest antike Texte, christlich, muslimisch und noch ältere? Aber selbst bist du keiner Religion zugehörig? Oder in keiner "Gemeinschaft" Mitglied?
Ich gehöre zu keiner Religionsgemeinschaft. Mich interessiert, was aus dem orientalischen Raum kommt. Es hat wirklich etwas Magisches und seit ich weiß, dass ein Teil meiner Familie jüdisch gewesen ist, ist mir klar, woher das Interesse kommt. Auch meine unproblematische Sicht auf den Satan, den Initiator, ist vielleicht angeboren.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 06:56Naja. Es geht immer um Unterschiede.
Es geht DIR immer um Unterschiede.
Mir geht es um das Verbindende. Wir atmen alle die gleiche Luft. Ja, es gibt Unterschiede, aber die kann man kennenlernen, man kann jedem begegnen. So geht Fortschritt und Frieden. Wer sich ständig abgrenzt, der lebt in seiner persönlichen "Denke", der erkennt auch nicht. Wer nicht zuhört, dem hören andere auch nicht zu.

oTp, zitiere doch mal. Das hilft für eine geordnete Diskussion. Jeder hier im Forum zitiert sein Gegenüber.
Das führt zur Überlegung, ob ein Nahtoderlebnis nicht genauso wertvoll ist und lebensverändend wie eine Erleuchtung.
Dieser Gedanke ist doch längst ausgeräumt. Solange du nicht annähernd, und sei es nur ein Hauch .. die geistige Welt geschaut hast oder helle Erkenntnisse hast, ist alles nur Vorstellung, alles nur Kopf. Wertvoll ist nur was man selber erlebt, und es braucht eine eigene Offenheit, ein bisschen Mut gehört auch dazu. Und das Gottvertrauen, dass man geführt wir.
Mal folgendes: Wir haben einige Texte und Videos besprochen. Wie kommt es eigentlich, dass nicht einer der NT-Erfahrenen "Erleuchtung" thematisiert? Oder Religionsvergleiche anstellt, und wohlmöglich Bewertungen, welche Recht hätte oder falsch liege? In dem Zusammenhang sagt Pfarrer Lampe (vorletztes Video glaube ich): ALLE Religionen sind nur hier im Erdenleben eine Gehhilfe für die Menschen. Einmal oben sein, einmal draußen aus dieser kleinen Welt, in der wir uns alles so schwer machen, und schon ist in einem Moment alles klar. Alles. Jedenfalls für die, die bereit sind.

Keiner der NT-Erfahrenen hat begonnen, vor allem möglichen zu warnen, seien es Religionen oder böse Geister. Das andere eigentlich viel Wesentlichere ist doch, das alles gut ist. ... oder liegen sie da falsch? Ich glaube, es ist so wie wir es verstehen können. Welche Brille wir aufhaben. Oder ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Wenn das anders ist, liegen wir auch mit der Welt draußen im Streit.
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Zunächst: Ich schreibe meist mit dem Handy. Da ergibt sich keine bequeme Zitierfunktion. Da ergibt sich keine entsprechende Funktion wie beim PC.

Ein Feind der Wahrheit ist mangelndes Differenzieren. Oder Fakten die man nicht mag oder nicht versteht, einfach ignorieren.

Aber was ich sagen will, das formuliert schon Sundar Singh: Kritik an der Reinkarnation und dem Weg der Erleuchtung.
Mein Verständnis und mein Statement käme dem gleich:

KI
Ja, in der christlich-mystischen Sichtweise von Sadhu Sundar Singh (1889–1929) besitzt der Mensch einen göttlichen Kern, der jedoch durch die Sünde vom Schöpfer getrennt ist und erst durch Christus wieder in seine göttliche Bestimmung findet.
Hier sind die Kernpunkte seiner Ansicht:
Der Mensch als Ebenbild: Sundar Singh betont, dass der Mensch von Gott geschaffen wurde und somit ein "Abbild" Gottes ist, das eine unsterbliche Seele besitzt.
Göttlicher Funke/Stammbaum: Er sah den Menschen nicht als bloße Kreatur, sondern als ein Wesen, das aus Gott hervorgegangen ist und "in Gott" bleiben muss, um wahres Leben zu haben. Er drückte dies oft mystisch aus, indem er sagte, dass der Mensch ohne Gott nicht existieren kann, da er aus ihm stammt.
Die Notwendigkeit der Neugeburt: Obwohl der Mensch göttlich angelegt ist, ist er durch Sünde von Gott getrennt. Die "göttliche Natur" im Menschen ist verschüttet. Erst durch die persönliche Begegnung mit Jesus Christus (der als der wahre "Satguru" oder göttliche Lehrer verstanden wird) wird die Seele erlöst und ihre ursprüngliche Verbindung zu Gott wiederhergestellt.
Universalistische Tendenz: Sundar Singh neigte der Vorstellung zu, dass letztendlich alle Seelen durch Gottes Liebe erlöst werden und zu ihm zurückkehren, da der göttliche Ursprung der Seele nicht endgültig vernichtet werden kann.


Zusammenfassend: Für Sundar Singh ist der Mensch nicht von Natur aus Gott, aber er ist dazu bestimmt, göttlich zu sein, indem er in Christus mit Gott verbunden ist. Er ist ein "Gotteskind", das zu seinem Vater zurückkehren soll.
Natürlich bilden die Religionen die,Wahrheit über Gott und das Leben nach dem Tod nur unzureichend ab.
Und hinzu kommt, dass eine gemeinsame Religion Menschen verbindet.

Johncom, was stört dich offensichtlich daran, wenn ich Nahtoderlebnisse mit Erleuchtungserlebnissen vergleiche? Das Erlebnis des Pfarrers sieht jedenfalls nach Erleuchtungserlebnis aus, Nahtoderlebnisse sind davon deutlich verschieden. Und ich denke an die Geringschätzung für die Nahtoderfahrungen von Spice, wenn es um den Unterschied von beiden geht.

Gerade Sundar Singh macht klar, dass man auch ohne östliche Wahrheit auskommt. Und das macht er durch seine Nahtod-ähnlichen oftmaligen geistigen Anwesenheiten in den Himmeln klar. Und nicht nur durch Logik wie ich.
(Wobei bei mir grundsätzlich noch etwas Intuition mitwirken kann).
Für mich ist die Erleuchtungslehre und die vielfältige Yogalehre ja grundsätzlich auch eine Bereicherung. Ich war schon oft in Indien. Und ich mag die indische Kultur. Auch die erstaunliche vergangene Architektur. Ich mag es, wie "kunterbunt" die indischen Frauen rumlaufen. Unglaublich aufwendige Muster und Farben.

Ein anthroposophischer Arzt, der Lebensgefährte von Indra Devi (Frühe 80-er Jahre), sagte es mir mal so:
Sai Baba kann Dinge "aus dem Nichts" materialisieren. Aber das macht ihn noch nicht zum Avatar. Die beiden wohnten zu der Zeit nahe bei Sai Baba in der Nähe einer Schule, ich glaube, es war Bangalore.

Das habe ich aber anders erlebt: Bücher vor Ort, in dem Sai Baba für göttlich erklärt wurde, der alles kann. Auch was eine Anhängerin, die ich noch in Delhi besuchte, über ihn schwärmte, war höchste Verehrung wie für Jesus. Gottgleicher Helfer in allen Nöten.
Das erscheint ein wenig zuviel schwärmerische Naivität.

Damit man sich eine Vorstellung von Sai Baba machen kann, wieder praktische KI:
Lampen mit Wasser anzünden: Sai Baba soll Wasser in seine Tonlampen (Diyas) gegossen haben, um sie anstelle von Öl zu entzünden, und diese brannten die ganze Nacht.
Heilung von Kranken: Er soll Menschen durch das Verteilen von Udi (heilige Asche aus seinem Feuer, der Dhuni) geheilt haben.
Kontrolle über die Elemente: Es gibt Berichte, in denen er Regen und Sturm stoppte, um seine Anhänger zu schützen.
Andere Wunder: Dazu zählen das Aufhalten des Wasserspiegels in Brunnen, das Erscheinen an mehreren Orten gleichzeitig und das Kochen von Nahrung in riesigen Mengen in einem kleinen Topf.

Sai Baba lebte asketisch in Shirdi (Indien), praktizierte Meditation und wurde sowohl von Hindus als auch von Muslimen gleichermaßen verehrt. Viele Menschen besuchten ihn, um Heilung von körperlichen und emotionalen Leiden zu finden.

Hinweis: Es ist wichtig, zwischen Sai Baba von Shirdi und dem späteren Sathya Sai Baba (1926–2011) zu unterscheiden, die beide für angebliche Wunder bekannt sind.
Genauso wie die Schwärmerei für Sai Baba kritisiere ich eben die Schwärmerei für den Zustand der Erleuchtung.

Für mich sind ernst zu nehmende indische Gurus eben Psychotherapeuten in Sachen Erleuchtungserlebnis. Darauf arbeiten sie bei ihren Schülern hin. Klar können das nur Gurus authentisch, die mindestens einmal selber ein solches Erlebnis hatten.
Aber nebenbei: Einmal kurz ein Erleuchtungserlebnis haben, macht noch lange nicht gottgleich. Auch nicht dazu auffällige vereinzelte Wundertaten.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 07:15Ein Feind der Wahrheit ist mangelndes Differenzieren.
Ein Bild dazu: Als Eva und Adam in den Apfel bissen begann das Differenzieren. Sie erkannten, dass sie nackt waren, sie fühlten Scham und suchten Bekleidung. Sie versuchten, sich vor Gott zu verstecken. usw ...
Die Umkehr zum Schöpfer, zum Paradies geht über die undifferenzierende Liebe und über das Einverstanden sein.
Na klar, in der Kölner Innenstadt musst du differenzieren, in jedem Moment. Tue ich auch, ich will ja wissen, welches Obst ich kaufe, zu welchem Preis. Diese Welt ist ein Marktplatz. Aber im Tempel, im heiligen Inneren, haben die Händler nichts zu suchen.
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Dieser Meinung bin ich nicht.
Gerade Religionen waren in der Vergangenheit oft Märchenrzählungen mit einigem lehrreichen Wert.
Ich habe früher mal den Homer gelesen. Und den Himmel der Wickimger. Von den Ägyptern weiß man auch. Auch den vielfältigen Götterhimmel der Inder. Die auch angebetet werden.

Und es macht schon Unterschied. Ob es einen Gott und Schöpfer gibt, ob die Vermutungen der Reinkarnationsgläubigen Wahrheitsgehalt haben. Oder nur Spekulationen sind.

Die Inder haben so was wie eine umfassende Meinung. Da findet Jeder was er gerne glaubt. Die haben sowas wie Kaugummiargumente. Da kann man alles drehen und wenden, wie man will. Wie auch du es meiner Meinung nach gerade vertritt.

Und denke an Sundar Singh :
Ihm war es unerträglich, nicht genau zu wissen, wer Gott ist, und wer oder was erlöst.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 01:37 Wie kommt es eigentlich, dass nicht einer der NT-Erfahrenen "Erleuchtung" thematisiert? Oder Religionsvergleiche anstellt, und wohlmöglich Bewertungen, welche Recht hätte oder falsch liege? In dem Zusammenhang sagt Pfarrer Lampe (vorletztes Video glaube ich): ALLE Religionen sind nur hier im Erdenleben eine Gehhilfe für die Menschen. Einmal oben sein, einmal draußen aus dieser kleinen Welt, in der wir uns alles so schwer machen, und schon ist in einem Moment alles klar. Alles. Jedenfalls für die, die bereit sind.

Keiner der NT-Erfahrenen hat begonnen, vor allem möglichen zu warnen, seien es Religionen oder böse Geister. Das andere eigentlich viel Wesentlichere ist doch, das alles gut ist. ... oder liegen sie da falsch? Ich glaube, es ist so wie wir es verstehen können. Welche Brille wir aufhaben. Oder ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Wenn das anders ist, liegen wir auch mit der Welt draußen im Streit.
Lampe hat recht. Weil alles im Himmel wirklich anders ist und Nahtoderlebnisse das deutlich machen (auch Erleuchtungserlebnisse)
Ich glaube, es ist so wie wir es verstehen können. Welche Brille wir aufhaben. Oder ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Wenn das anders ist, liegen wir auch mit der Welt draußen im Streit.
Klar hängt das, was man im Himmel bei Nahtoderlebnissen erleben kann, von der Reife des Schauenden ab. Der tote Atheist konnte gar nichts fassen. Ein schlechter Mensch kann sich nicht in Gottesnähe wohlfühlen, sondern hält sie nicht aus. Für den Erlösten gibt es einen für ihn genau passenden Himmel.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Antworten