Du wolltest doch eine stärkere Auslegung von mir:Helmuth hat geschrieben:Das Thema wird nun zerredet [....]
… bin unschuldig.Helmuth hat geschrieben:Darum ist deine Auslegung auch die Schwäche, was du damit indirekt auch sagst.
Ach Helmuth, erst lesen, versuchen zu verstehen und erst dann, deinen Urteil geben. Es war 1) Humor (siehe Smiley) 2) ich bezog mich NICHT auf Okkultismus 3) Der Professor braucht nicht deine Unterstützung, ist erwachsen genug.Helmuth hat geschrieben:Man kann es als Humor, aber auch als Beleidigung sehen, einem Christen zu unterstellen, er bediene sich okkulter Befragung. Da kämen die ZJ bei mir viel schlechter weg, sei dir sicher.
Dem anderen zu erklären wie man es selbst meint.Hab ich Trottel zu dir gesagt?Helmuth hat geschrieben:Was ist der Sinn einer Erörterung? Dem anderen zu erklären, dass er ein Trottel ist?
Aber natürlich Helmuth, Schuld und uneinsichtig sind immer die anderen und Wahrheit ist nur bei dir…Helmuth hat geschrieben:Auf diese Weise wird für mich offenbar, dass zumindest einer von uns nicht an er der Wahrheit interessiert ist, sondern nur an seiner Auffassung.
Helmuth hat geschrieben:Wo ich das erkenne, steige ich aus. Meine "er" Frage wurde wieder nicht beantwortet. Darauf bist du erneut nicht eingegangen, und das nun zum dritten Mal. Du verweigerst also auf meine Punkte einzugehen, willst aber, dass man deine uneingeschränkt beachtet? Njet![]()
Meiner Meinung nach, wurden sie zumindest indirekt beantwortet.Für meine guten Freunde und dass du nicht den Eindruck hast, ich weiche aus, hier die direkte grammatikalische Auflösung, nach Otto Art (komprimiert):
Dein Argument, die zwei „Er“ in Vers 6 müssten sich zwingend auf Vers 5 beziehen, bricht an harten Fakten der griechischen Grammatik zusammen:
1)Die Barriere des Genus
Dies ist die wichtigste Exegeseregel, die du übergehst. Der Geist (πνεῦμα) in Vers 5 ist ein Neutrum (sächlich). Die Verben in Vers 6 (didōsin / legei) beschreiben jedoch ein maskulines Handeln. Grammatikalisch kann ein maskulines „Er“ (impliziert im Verb) nicht einfach ein sächliches „Es“ (den Geist) als Subjekt fortführen. Der Text erzwingt hier einen Subjektwechsel. Das „Er“ in Vers 6 kann also allein wegen des Geschlechts nicht der Geist aus Vers 5 sein!
2) Die namentliche Identifikation in Vers 6
In der Koine-Grammatik ist ein Rückbezug auf einen Vorvers hinfällig, wenn das Subjekt im aktuellen Satz namentlich neu eingeführt wird. Genau das tut Jakobus in Vers 6: Er führt das Zitat an, in dem Gott (ὁ θεός) explizit als derjenige benannt wird, der Gnade gibt. Gott ist das maskuline Subjekt, auf das sich die Verben in Vers 6 beziehen. Ein Rückbezug auf den sächlichen Geist in Vers 5 ist grammatikalisch gar nicht nötig und wird durch die Nennung Gottes überschrieben.
3) Die Logik des "Aber" (δὲ)
Das kontrastive „Aber“ zwischen Vers 5 und 6 markiert den harten Bruch zwischen der menschlichen Not (V. 5: Der sächliche Geist-Drang zum Neid) und der göttlichen Hilfe (V. 6: Die maskuline Person Gottes). Wer das „Aber“ und den Genus-Wechsel ignoriert, versucht eine Brücke zu bauen, wo der Text eine klare Trennung zwischen Diagnose (Mensch) und Therapie (Gott) zieht.Das "aber" unterstreicht auch, dass hier eine neue Größe (Gott) ins Spiel kommt, die dem Problem aus Vers 5 etwas entgegensetzt (die größere Gnade).
4)Die „größere Gnade“ (μείζονα χάριν)
Die Idee, dass das „Er“ in Vers 6 eine direkte Fortführung des Geistes aus Vers 5 sein muss, scheitert am Komparativ μείζονα ( größer). Ein Vergleichswort wie „größer“ setzt zwingend zwei unterschiedliche Größen voraus, die in einem Spannungsverhältnis stehen.In deiner Version (HG neidet nicht) nimmst du dem Wort „größer“ jede Grundlage: Wenn der Geist in Vers 5 bereits vollkommen heilig ist und gar nicht neidet, worauf bezieht sich dann der Vergleich? Eine „größere Gnade“ macht logisch nur Sinn, wenn sie eine zuvor benannte reale Not übertrifft.
Nicht meine Theorie macht den Menschen zu Gott, sondern deine Logik ignoriert, dass Jakobus in Vers 6 das Subjekt Gott namentlich neu einführt. Damit erübrigt sich jede Suche nach einem „Er“-Bezug in Vers 5. Jakobus benennt das Problem (den Menschen) und die Lösung (Gott) nacheinander. Das ist keine „Gefühls-Exegese“, sondern das strikte Befolgen der griechischen Kongruenzregeln.Ich hoffe damit, an deiner „Er“-Frage,endlich geantwortet zu haben….Bei weiteren Fragen bin ich für dich immer da.
Jakobus macht nicht so. DU meinst dass er dies tut. Jakobus schreibt nur Geist in uns. Du machst „HG“ in uns und zu Steigerung „Gott“ in uns…Helmuth hat geschrieben: (Eine Anmerkung OT: Dein Trinitäts-Vorwurf greift auch nicht, da ich Geist und Gott ident sehe. Das sind keine Bestandteile der Trinität, sondern eine Identität. Man kann das gleichwertig verwenden, wie es Jakobus auch macht. Das entspricht also einer unitarischen Sicht. Das nur zur Information.)
Du übertreibst. Ich nehme dich aufs Wort das du „nicht aus weichen Seiten besaitet bist“ und traue dich mehr zu. Oder bist inzwischen weicher geworden?Helmuth hat geschrieben:Unser Prof hat bekundet, dass er sich meiner Sichtweise annähern kann, auch Absichai hat das getan. Mir geht es nicht darum wer mehr Zusprüche hat, und der hat dann recht. Nein, sicher ist die Wahrheit keine Frage menschlicher Statistik. Aber es zeigt, dass sie als meine Brüder mit meinen Ausführungen etwas anfangen können, während du immer wieder auf der Welle von Hohn und Spott reitest.
Da sind wir uns (ausnahmsweise) einer Meinung….Helmuth hat geschrieben:Aus meiner Sicht wäre eh alles gesagt. Ich bewahre mir das Pulver für andere Dinge und vergeude es nicht um für eine insgesamt Kleinigkeit unbedingt Recht haben zu wollen. Wenn du mit deiner Auffassung leben kannst, sei das gut. Ich kann es mit meiner und dann gibt es an sich gar kein Problem. Auffassungsunterschiede nicht heilsrelevanter Dinge sind normal.