https://www.reformiert-info.de/daten/Fi ... -0-20.htmlJohannes Calvin belegt mit Bibelstellen, dass Gott den Sündern nicht nur ihr Leben verlängere. Er "bearbeite" sie auch, um ihnen "bessere Frucht zu entlocken".
Lukas 13,1-9
1 Es waren aber zu der Zeit etliche, die verkündeten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. 2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, daß diese Galiläer mehr als alle andern Galiläer Sünder gewesen sind, weil sie das erlitten haben? 3 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen. 4 Oder meint ihr, daß die achtzehn, auf welche der Turm in Giloah fiel und erschlug sie, seine schuldiger gewesen als alle anderen Menschen, die zu Jerusalem wohnen?
5 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen. 6 Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand sie nicht. 7 Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum und finde sie nicht. Haue ihn ab! Was hindert er das Land? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dies Jahr, bis daß ich um ihn grabe und bedünge ihn, 9 ob er doch noch wollte Frucht bringen; wo nicht, so haue ihn ab.
Luk. 13, 2. „Meinet ihr, daß diese Galiläer...
Diese Stelle ist aus dem Grund besonders nützlich, weil beinahe alle von uns von der Krankheit betroffen sind, daß wir bei andern die überaus harten, strengen Richter spielen und uns gleichzeitig in unseren eigenen Fehlern gefallen. So kommt es, daß wir nicht allein die Sünden der Brüder schärfer zurechtweisen, als es billig ist, sondern sie auch in dem Augenblick, in dem ihnen irgendein Unglück zustößt, wie Verbrecher und Gottlose verdammen. Wem indessen die Hand Gottes nicht ständig hart zusetzt, der schläft sicher auf seinen Sünden ein, als ob Gott ihm huldvoll und gnädig gesinnt sei.
Darin liegt ein doppelter Fehler. Denn sooft Gott jemanden vor unseren Augen züchtigt, erinnert er uns damit an sein Gericht, damit jeder einzelne von uns sich zu prüfen und zu bedenken lerne, was er verdient hat. Die Güte und Milde, mit der er uns noch eine Zeitlang verschont, soll uns zur Buße auffordern; es liegt überhaupt nicht im Blickfeld, daß sie uns Anlaß zur Trägheit werden.
Um also jenes falsche Urteil, mit dem wir feindlich über Unglückliche und Heimgesuchte herzufallen pflegen, zurechtzuweisen und zugleich jeden einzelnen aus seiner selbstgezimmerten Zufriedenheit aufzurütteln, lehrt Christus erstens, daß es nicht die Schlechtesten von allen sind, die härter behandelt werden als die andern. Denn Gott vollstreckt seine Urteile so, wie es ihm nach Ordnung und Art gefällt, so daß die einen sofort zur Strafe gezogen werden und die andern sich in Selbstsicherheit und Zufriedenheit beruhigen. Zweitens macht er deutlich, daß alle Unglücksfälle, die in der Welt geschehen, als Beweise von Gottes Zorn angesehen werden müssen. Daraus ersehen wir, welches Ende uns bleibt, wenn wir dem nicht vorbeugen.
Nun war diese Ermahnung dadurch zustande gekommen, daß einige berichteten, Pilatus habe Menschenblut unter die Opfer gemischt, um durch solchen Frevel Abscheu vor den Opfern zu erregen. Da es nun wahrscheinlich ist, daß diese Untat sich an Samaritanern ereignete, die von der reinen Verehrung des Gesetzes abgefallen waren, so waren die Juden schnell bei der Hand, die Samaritaner zu verurteilen und sich selbst zu rühmen. Doch der Herr belehrt sie eines anderen. Denn da bei ihnen die Gottlosigkeit dieses ganzen Volkes verhaßt und verrufen war, fragt er sie, ob sie denn meinen, daß jene Unglücklichen, die Pilatus umgebracht hatte, schlechter als andere gewesen seien. Er hätte auch sagen können: Es ist euch doch sicher völlig klar, daß jenes Land voll von Gottlosen ist und daß viele, die die gleiche Strafe verdient hätten, bis jetzt noch ungeschoren geblieben sind.
Darum urteilt einer blind und falsch, wenn er aus den vorliegenden Strafen jeweils die Sünden ablesen will. Denn es wird nicht immer der Schlimmere zuerst zur Strafe gezogen, sondern da Gott beim Strafen wenige unter den vielen aussucht, macht er an ihrem Beispiel den übrigen deutlich, daß er sich rächen werde; damit soll allen ein Schrecken eingejagt werden. Nachdem er von den Samaritanern geredet hat, kommt er nun auf die Juden selbst zu sprechen. Auch von den achtzehn Menschen, die in jenen Tagen beim Einsturz eines Jerusalemer Turms verschüttet worden waren, behauptet er, sie seien nicht besonders großer Untaten schuldig, sondern es solle beim Anblick ihres Unglücks alle der Schrecken ankommen. Denn wenn Gott an ihnen ein Zeichen seines Gerichts gab, dann heißt das doch nicht, daß die andern seiner Hand entfliehen, wenn .sie auch noch eine Zeitlang-nachsichtig behandelt werden.
Christus verbietet zwar nicht, daß die Gläubigen aufmerksam auf die Strafurteile Gottes achtgeben, aber er schreibt die Reihenfolge vor: jeder soll bei seinen eigenen Sünden anfangen. Denn das führt zu dem besten Fortschritt, damit wir durch freiwillige Buße der Zuchtrute Gottes zuvorkommen. Das will auch Paulus mit seiner Ermahnung sagen (Eph. 5, 6): „Lasset euch von niemand verführen mit nichtigen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams."
Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Ich möchte mal eine reformierte Auslegung von Calvin einstellen
Zuletzt geändert von Hoger am Mi 4. Feb 2026, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Das ist nicht der Fall, und falls doch, wäre es dennoch kurz gegriffen. Es gab bislang kein Argument zum Thema von Lena, sondern aus meiner Sicht nur die persönliche Attacke. Ich kann es nicht einer Sache zuordnen, sondern nur auf mich beziehen.
Was bitte soll "Richtet nicht" zum Thema beitragen? Es geht nicht um irgendeinen User, sondern ob und wie Gott richtet. Das darf jeder diskutieren, soviel Freiheit gewährt Gott auch jedem, auch wenn's Lena nicht passt. Möglicherweise versteht Lena das nicht. Ok, dann muss ich das neu bewerten. In dem Sinn danke für deinen Hinweis.
Eben nicht, da ist ein Unterscheid. Du trägst deine Auffassungen vor und ich beziehe Stellung. Dabei geht es nicht darum, ob ich richte oder du etwas richtest, sondern ob Gott etwas richtet. Du meinst nein, ich meine ja. Jeder trägt dazu, nicht zur Person, die schreibt, sondern zur Sache eine Bibelstelle als Beleg vor. Ich fand deine Beiträge höchst in Ordnung.
Weitere Erklärungen gebe ich jetzt nicht, weil ich bei der Sache bleiben will. Unser Letztstand war, dass du m.E. die Stelle aus Amos aus ihrem Kontext gerissen hast, weil deine Auffasung so klang, dass Gott uns immer vor jedem Unglück warnen werde.
Dem kann man schon aus jedermanns persönlicher Erfahrung nicht zustimmen, wiewohl die Kinder Gottes Schutz genießen. Eher bewahrt er uns wider unser Wissen. Wir wissen es oft gar nicht, aber wer immer z.B. diese Bar in der Schweiz zu Silvester nicht besucht hatte, obwohl er es vorgehabt hätte, und dann kam halt was dazwischen, der könnte nun das Zeugnis legen, dass Gott ihn gewaltig beschützt hatte.
Und wenn er kein Christ ist, dann würde er wahrscheinlich von einem gewaltigem Glück reden, das er hatte. Aber als Christ glaube ich weder, dass Glück noch Unglück zufällige Vorgänge sind, sondern in allem hat Gott die Hand im Spiel. Diese Prämisse vertrete ich und kann sie auf Anfrage auch biblisch untermauern.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Lena versuchte doch nichts anderes, als dich minderbegabten Trash-Prediger aus den finsteren Höhlen des Tartaros wieder auf den Boden der Neutestamentlichen Tatsachen zurück zu holenHelmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Feb 2026, 12:35Das ist nicht der Fall, und falls doch, wäre es dennoch kurz gegriffen. Es gab bislang kein Argument zum Thema von Lena, sondern aus meiner Sicht nur die persönliche Attacke. Ich kann es nicht einer Sache zuordnen, sondern nur auf mich beziehen.
Was bitte soll "Richtet nicht" zum Thema beitragen? Es geht nicht um irgendeinen User, sondern ob und wie Gott richtet. Das darf jeder diskutieren, soviel Freiheit gewährt Gott auch jedem, auch wenn's Lena nicht passt. Möglicherweise versteht Lena das nicht. Ok, dann muss ich das neu bewerten. In dem Sinn danke für deinen Hinweis.
Argumente? Du?? Das einzige Argument was du kennst, oder jemals anerkanntest, war nur dieses - wenn jemand deinen kruden Hasstriraden und deinen abseitigen und oft asozialen "Theologien" zustimmte. Denn so bald dir jemand widerspricht, dann wird er von dir in Grund und Boden gestampft, wird diskriminiert und wird unter Generalverdacht gestellt und durch das Forum hallte dein schrilles Schakalgeheul des stets angesäuerten Müsli-Propheten.
Denn dein Gott, den du hier verkündest, das ist nichts anderes, als ein finsterer Nachfahre des Huitzilopochtli, oder der uneheliche Sohn eines Stalin oder Mao...,
Denn wer aus dem tragischen Drama von Crans Montana und seinen Toten, hier öffentlich ein süffisant ausformuliertes Brandopferfest des ach so lieben Gottes feiert, der feiert hier doch eigentlich nur seine rabenschwarze Seele.
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Ziska hat geschrieben: ↑Mi 4. Feb 2026, 11:59 Das sind doch keine „Störmanöver“!![]()
Das ist eine persönliche Meinung! Da hat sich jemand Gedanken gemacht und Bibelverse zur Untermauerung herangezogen.
Ich denke nicht, dass es Sinn des Forums ist, andere Meinungen zu unterdrücken.
Wenn du dein Ziel verfolgst, das schreckliche Unglück als Strafe Gottes zu interpretieren, dann mußt du ja jedes gegenteilige Argument als „Störmanöver“ empfinden!
Auch meins…![]()
Oder suchst du Gleichgesinnte, die zu deiner Ansicht „Ja und Amen“ sagen?
Es ist ein Diskussionsforum. Da mußt du mit Gegenwind rechnen!
Ansonsten schreib in einem Blog! Da darfst dann nur du deine Ansichten teilen.
Gibt es das hier im Forum?
Immer wenn man denkt, es kann bei den Evangelikalen nicht noch schlimmer kommen, dann kommt ein Helmuth um die Ecke, und tritt den normalen und human denken Christenmenschen dieser Welt mit aller Wucht und teuflischer Vehemenz in den Bauch....
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Ich wäre mehr an deiner Auslegung interessiert. Ich halte nicht viel von langen Texten anderer. Aber kurz überflogen stelle ich fest, es geht dabei nicht darum, wie und was Gott richtet, sondern aus welchen Motiven Menschen richten.
Das würde also die Themenfrage nicht beantworten. Der Ausgangspunkt von Lukas 13 ist zwar gleich, aber die Zielsetzungen ist anders.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Ja, Helmuth, würdest du weniger nur auf dich und deine damit verbundenen Möglichkeiten schauen, dann wären viele Themen von dir schnell wieder weg. Ich habe meine persönliche Sicht ausführlich eingestellt, die hatte nicht dein Interesse, weil religiöse Praktiken nicht dein Ding sind, halte ich aber bei diesem Text durchaus für sinnig.
Aber es gibt eben auch schon Christen vor uns, egal welcher Konfession, die sich um die Texte Gedanken gemacht haben
Also dein Thema: auf die Strafen Gottes eingehen und auf andere zeigen, die das so verbrannt werden oder vom Turm stürzen war nicht so das Thema von Zwingli, sondern er fordert auf, bei sich selber anzufangenHoger hat geschrieben: ↑Mi 4. Feb 2026, 12:34 Zwingli:
Christus verbietet zwar nicht, daß die Gläubigen aufmerksam auf die Strafurteile Gottes achtgeben, aber er schreibt die Reihenfolge vor: jeder soll bei seinen eigenen Sünden anfangen. Denn das führt zu dem besten Fortschritt, damit wir durch freiwillige Buße der Zuchtrute Gottes zuvorkommen. Das will auch Paulus mit seiner Ermahnung sagen (Eph. 5, 6): „Lasset euch von niemand verführen mit nichtigen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsam
Du verführst hier mit "nichtigen Worten" - ist das deutlich genug?
Mir wird immer wieder vorgeworfen, ich würde wie eine KI reagieren = nein, ich lese viel und gern und bin alt genug um da ne Menge verarbeitet zu haben
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Ich wiederhole das sicher schon zum x-ten Mal:
- Spoiler: anzeigen
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
- Magdalena61
- Administrator
- Beiträge: 28154
- Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
- Kontaktdaten:
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Mindestens durch Lot, der die Männer, die seine Schwiegersöhne werden sollten, warnte. 1. Mose 19,14
Die "Schwiegersöhne" nahmen ihn nicht ernst.
Da sie sich zu der gottlosen Menge hielten, wäre es theoretisch möglich, dass sie die Info weitergaben, um sich und andere zu belustigen.
Natürlich warnt Gott seine Leute. !
Auch dann, wenn sie abtrünnig und zu Barbaren mutiert sind, wie die Menschen von Ninive.
Und Amos 3,7 sagt ja genau dieses.
Die Frage wäre: Waren die Leute von Sodom und Gomorra "reinrassige Heiden", die noch nie von JHWH gehört hatten oder standen sie in irgendeiner Beziehung zu JHWH?
Meine Meinung: Sie waren etwa auf dem Stand der Bevölkerung von Ninive.
Noah hatte drei Söhne; einer davon hieß Ham.
Noah- Ham- Kusch- Nimrod --> Ninive.
Noah- Ham- Kanaan--> "Nachher haben sich die Geschlechter der Kanaaniter weiter ausgebreitet, und ihre Grenzen waren von Sidon in der Richtung auf Gerar bis nach Gaza, in der Richtung auf Sodom, Gomorra, Adma, Zebojim bis nach Lescha." 1. Mose 10, 18-19
Irgendwann in dieser Genealogie ereignete sich der Turmbau zu Babel mit der Trennung und der Zerstreuung der Völker.
Es gibt noch mehr Hinweise darauf, dass die Leute von Sodom und Gomorra nicht unwissend und dass sie definitiv keine Heiden ohne Beziehung zu JHWH waren:Du verzerrst hier m.E. den Kontext bzgl. des Propheten Amos. Gott warnt, wie ich das lese, die Seinen, nicht die Gottlosen.
1. Mose 13,13: "Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN."
"wider den HERRN"... setzt doch voraus, dass ein Grundwissen vorhanden und bekannt ist; dass bekannt ist, wer der HERR ist bzw. dass es Ihn gibt.
Die Bibel widerspricht sich nicht. Von Abraham sagt der HERR: "...weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Weisungen". 1. Mose 26,5. Also müssen irgendwelche "Satzungen, Weisungen..." etc. bekannt gewesen sein.
Röm. 5,13 sagt: "Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt"- der HERR sagte aber ausdrücklich, dass Er Sodom und Gomorra richten (verderben) wird.
Der König von Sodom und Abraham kannten sich persönlich.
https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose14
In diesem Kapitel tritt Melchisedek auf, der Priester des Höchsten.
Der König von Sodom war mit dabei!1. Mose 14, 17-21 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal. Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem. Da sprach der König von Sodom zu Abram...
Und er war nicht der einzige Bewohner von Sodom, der diese Begegnung live verfolgte. Vers 16: "er (Abraham) brachte alle Habe wieder zurück, dazu auch Lot, seines Bruders Sohn, mit seiner Habe, auch die Frauen und das Volk".
Fazit: Die Leute von Sodom und Gomorra waren informiert. Ob sie, als die Engel auf dem Weg nach Sodom zu Abraham kamen, mittlerweile einen anderen König hatten, das weiß ich nicht. Aber Abraham geht in 1. Mose 18 ja noch davon aus, dass es in der Stadt Gerechte geben könnte. Sonst hätte er nicht bei "10" aufgehört mit Gott zu handeln.
Und als der Mob mit Blindheit geschlagen wurde, sodass die Wütenden die Türe zum Haus des Lot nicht mehr finden konnten, hätten sie auch etwas merken können.
Wir wissen doch gar nicht, ob der HERR nicht noch öfter, als dokumentiert ist, Boten nach Sodom und Gomorra sandte, um die Menschen zur Vernunft zu bringen. Wenn man behauptet, Gott habe nicht gewarnt, behauptet man auch, Amos sei ein Lügner.
Mir scheint, die Theorie "Crans-Montana= Gottesurteil" kannst du vergessen.
Gläubige Christen wären da wohl nicht hingegangen; die betreiben an Silvester keine Exzesse.
Hier ist der Typ mit der Maske zu sehen:
ab 0.06
Die Frau mit dem Helm, die auf seinen Schultern sitzt, ist, wie man jetzt weiß, eine Kellnerin. Sie ist tot.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Das war maximal ein Tag davor. Bis dahin wusste nicht einmal Lot, dass die Stadt vernichtet werden solle. Sein Fehler war, dass er sich überhaupt in dieser Stadt niedergelassen hatte. Auch Abraham erfuhr es erst einen Tag zuvor, als er mit Gott verhandelte wegen der Gerechten. Offenkundig gab es keine 10. Es gab vielleicht nur 4, das war Lots Familie und die wurden auch bewahrt.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 5. Feb 2026, 02:04 Mindestens durch Lot, der die Männer, die seine Schwiegersöhne werden sollten, warnte. 1. Mose 19,14
Nun stell dir folgendes Szenario vor. Um 23 Uhr käme einer in die Bar (in der Schweiz) und verkündigt, dass Gott ihm mitgeteilt hätte, dass nach Mitternacht die Bar abbrennen wird. Ich meine, die hätten das genau lächerlich gesehen wie die Männer von Sodom:
Das kann ich nicht "informiert" nennen. Meine persönliche Einschätzung: Du gehst emotional an die Sache heran und suchst nach Rechtfertigungen, dass Gott gnädig sein sollte. Du hast das Herz Abrahams, der ebenso für Gottlose Fürbitte eingelegt hatte. Das ist ehrenhaft, hält Gott aber nicht davon ab zu tun was er beschlossen hat. Was du gemacht hast war m.E. keine biblische Exegese, sondern Fürbitte.1. Mo 19,14 hat geschrieben: Und Lot ging hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter genommen hatten, und sprach: Macht euch auf, geht weg aus diesem Ort; denn JHWH will die Stadt verderben. Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der Scherz treibt.
Mach das weiter, klarerweise nicht für die Toten, sondern für die Lebenden. In der Hinsicht bin ich mehr rational realistisch und versuche mich in Jesu Gedanken zu versetzen, wie er denkt, wiewohl auch ich meine Mitmenschen keinem Feuer ausgesetzt sehen möchte. Aber Gott tut es. Also sollten wir sie warnen. Das tat Jesus und durch den Heiligen Geist tut er es auch heute.
Unser Auftrag ist es die Menschen wie er zu warnen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen, sondern den Ausweg zu predigen, der in der Buße und Umkehr liegt. Die Menschen heute werden sonst ebenso umkommen wie die Gäste der Bar in Crans-Montana. Auf diese Weise werde ich meine nächsten Verkündigungen machen, wenn ich Gelegenheit dazu bekomme. Das hat mich dazu inspiriert.
In erster Linie bewahrt Gott seine Kinder, ähnlich wie Israel, durchs Feuer schickt er sie dennoch. Dazu meine ich haben wir sein Wort bereits ausreichend. Er ist uns ohnehin 100 Mal gnädig, wenn wir nicht hören, d.h. langsam zum Zorn, wie das sein Wort sagt.
Doch hin und wieder, so denke ich, setzt er auch klare und sichtbare Zeichen. Wir nennen es dann Unfall. Ist es aber einer in Gottes Augen? Gibt es so etwas bei ihm? Passieren Gott Unfälle wie Menschen? Das denke ich nicht. Was aber die Bewahrung angeht, kann ich wie zuvor Abischai auch ein eigenes Zeugnis geben:
- Spoiler: anzeigen
Amos 3,6-7 hat geschrieben: Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und JHWH hätte es nicht bewirkt? Denn der Herr JHWH tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, offenbart habe.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
- Magdalena61
- Administrator
- Beiträge: 28154
- Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
- Kontaktdaten:
Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?
Es sterben auch Gerechte in Straßenverkehr.Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Feb 2026, 09:03Ja. Nähere Ausführungen anhand der Beantwortung der Fragen anderer. Ich denke nicht, dass es auf die Anzahl der Toten ankommt, sondern es reicht die Tatsache, dass man keines natürlichen Todes stirbt.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 14:34 Alleine in Deutschland sterben etwa 8 Menschen pro Tag im Straßenverkehr, das sind mehr als 2700 im Jahr. Q. Würdest du hier auch an ein "Gottesurteil" denken?
David Wilkerson starb bei Autounfall (2011)
Und das nicht absichtlich.
Die Ehefrau hatte den Unfall überlebt, sie starb etwa ein Jahr später- und der Schmerz, den sie bis dahin ertragen musste aufgrund des Verlustes ihres Ehemannes ... sollte "der Wille Gottes" sein?
Nie im Leben!!
LG
God bless you all for what you all have done for me.