Das ist auch nicht schlecht erklärt. Hagar beschreibt das Bündnis am Sinai. Frauen werden generell in der Bibel als Bild für die Bündnispartner Gottes genommen. Bei Hagar, der Magd Abrahams geht es um das Bündnis vom Sinai, das zur Knechtschaft gebiert.Hoger hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 18:06 Ich bringe dir mal einen katholischen Kommentar zur deiner Bibelstelle:
24. Das ist vorbildlich gesprochen; (30) denn dies sind die zwei Testamente: (31) das eine auf dem Berge Sinai, welches zur Knechtschaft gebiert, dies ist Hagar;
(30) Gott leitete die Ereignisse so, dass jene beiden Frauen und ihre Kinder Abbild einer das messianische Reich angehenden Wahrheit wurden. – (31) D. i. die Vorbilder zweier Testamente.
25. denn der Sinai ist ein Berg in Arabien, (32) der mit dem jetzigen Jerusalem (33) zusammenhängt, das mit seinen Kindern dienstbar ist. (34)
26. Jenes Jerusalem von oben (35) aber ist die Freie, welche unsere Mutter ist.(32) Hagar ist die Mutter der Araber, welche von Ismael abstammen [Gen 25,12ff] und die Gegend um den Sinai bewohnen [Gen 21,21, Gen 25,18]. Gott also hat in seiner Vorsehung alles so angeordnet, dass im Lande der Söhne Hagars [Bar 3,23], welche in ihrem Vater Ismael von der Erbschaft Abrahams ausgeschlossen waren, das Bündnis des Gesetzes geschlossen ward, so dass dieses durch seinen Ursprung gleichsam anzeigt, dass es kein Recht auf das Erbe der Kinder gewährt, sondern vielmehr Unfreien zukommt. – (33) Das irdische Jerusalem wird dem zukünftigen gegenübergestellt. Das jetzige Jerusalem gehört derselben Ordnung an wie der Berg Sinai. – (34) Da Hagar notwendig ihre Kinder als Unfreie gebärt, also auch Jerusalem.
Sarah dagegen ist die Freie und hier geht es um den Bund, der in Zion geschlossen wurde, das ist auf dem Berge Morija in Jerusalem. Das ist der Bund, den der Herr Jesus mit seinem eigenen Blut und Leben besiegelt hat, um Zorn und Gericht von den Menschen abzuwehren und seine Nachfolger zu freien Kindern Gottes zu machen.
Jetzt brauchen die gläubigen Christen also nicht mehr aus Angst vor dem Tod die Verpflichtungen des Gesetzes einzuhalten, wie Hebr 2,14-15 sagt ? Ich nehme an, daß der Hebräerbrief sich in erster Linie an die gesetzestreuen Juden richtet und in diesem Kontext müßen manche Passagen gelesen werden.[Joh. 3,13-18] Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist. Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muss des Menschen Sohn erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.